Deutschland, vom Sozialstaat zum internationalen Wohlfahrtsstaat

Deutschland war einmal ein Sozialstaat, der dafür sorgte das unschuldig in Not geratene Menschen eine Überbrückungshilfe bekamen. Somit war der Lebensunterhalt gesichert, bis über den Faktor Arbeit wieder ein eigenständiges Leben möglich wurde. Heute ist Deutschland kein Sozialstaat mehr, sondern ein Wohlfahrtsstaat. Dieser ermöglicht, neben den wirklich Bedürftigen, jedem auf Wunsch ein Leben ohne Arbeit zu führen. Wer sich einschränken möchte kann zumindest auf dem gleichen Niveau sein Leben fristen, wie der Schuftende im Niedriglohnsektor, bzw. im Mindestlohn Tätige.

Allerdings darf kein Vermögen vorliegen, denn um Hartz-4 Leistungen zu erhalten muss bis auf das Schonvermögen alles aufgezehrt sein. Bedeutet der Hartz-4 Antragsteller muss sich gegenüber dem Staat nackig machen. Dieses wird allerdings nur von Menschen „die schon länger hier leben“ verlangt, bei denen ein lückenloses Durchleuchten des Vorlebens möglich ist. Bei Sozialeinwanderern ist dies nicht möglich, weil die Vermögensverhältnisse in den Herkunftsstaaten entweder nicht prüfbar, oder für den deutschen Staat unantastbar sind. Asyleinwanderer bekommen bis zur Asylanerkennung ein etwas unter dem Hartz-4 Satz liegendes Sozialgeld nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, ansonsten die identischen Leistungen (kostenlose Wohnung, Sozialleistungen etc.). Nach Erhalt des Asylstatus erfolgen sofort die vollen Hartz-4 Leistungen. EU Einwanderer benötigen im Regelfall zumindest einen kurzzeitigen Scheinarbeitsplatz, um anschließend dauerhafte Hartz-4, bzw. Sozialleistungen zu erhalten. Auch wenn die gesetzlichen Bestimmungen etwas anderes sagen, ausgewiesen werden die EU-Bürger nicht und folge dessen erhalten auch alle monatliches Sozial- und Kindergeld, nebst kostenfreier Wohnung mit allen Sozialleistungen.

Der deutsche Wohlfahrtsstaat ist somit ein Eldorado für alle Sozial- und Armutseinwanderer, weil dieser jedem der nach Deutschland kommt mit Geld, kostenloser Wohnung und allen Sozialleistungen versorgt. Der Staat unterscheidet nicht mehr zwischen im Land Geborenen, die Sozialbeiträge zahlten und unschuldig in eine Notlage gerieten, und den Einwanderern. Die Politik gibt zwar vor, dass alle Kommenden arbeitswillige Menschen sind, wenn sie nur lange genug ausgebildet werden. Doch erstens ist für die Masse der unqualifizierten Einwanderer nicht genügend Arbeit vorhanden und zweitens sind die Sozialleistungen viel zu hoch, um Anreize für einen Job im Niedriglohnsektor zu schaffen.

Hierzu ein paar Beispiele:

Ein Lediger im Hartz-4 System bekommt im Monat ca. 1.000 Euro (Geldleistung 424 Euro, kostenlos nutzbare Wohnung inkl. Heizung und GEZ im Wert von ca. 500 Euro monatlich, dazu noch diverse Sachleistungen und alle Sozialleistungen). Im Mindestlohn tätig, würde ein Nettogehalt von ca. 1.100 Euro monatlich erreicht und alle Lebenskosten sind selbst zu tragen. Ist Arbeit hier lohnenswert?

Bekanntlich sind viele Zuwanderer kinderreich und alleine das Kindergeld (1. u. 2. Kind 204 Euro, 3. Kind 210 Euro, ab dem 4. Kind 235 Euro) ist schon ein erheblicher Pullfaktor. Dazu kommen die Hartz-4 Leistungen: Ehemann 424 Euro, Ehefrau 382 Euro, Kinder nach Alter gestaffelt, im Durchschnitt 300 Euro pro Kind gerechnet. Bei 5 Kindern ergibt das eine Summe von ca. 2.306 Euro, plus entsprechend großer kostenlos nutzbarer Wohnung inkl. Heizung und GEZ im Wert von ca. 1.500 Euro monatlich, dazu noch Sachleistungen und alle Sozialleistungen. Um diesen Wert zu erarbeiten, müsste der Familienvater schon ein monatliches Nettogehalt von mindestens 4.000 Euro erzielen. Das Kindergeld ist hierbei nicht mitgerechnet, weil das jeder bekommt, vom Sozialhilfeempfänger über den Arbeitenden bis hin zum Multimillionär. Selbst wenn der Sozialeinwanderer besonders arbeitswillig wäre, könnte dieser nie als Unqualifizierter jemals ein Monatseinkommen von 4.000 Euro Netto erzielen, doch der Wohlfahrtsstaat macht es möglich, ganz ohne Arbeit.

Da dieses bei Millionen Zuwanderern keine Einzelfälle sind, ist schon die Frage gestattet: wie lange hält der Wohlfahrtsstaat Deutschland diese Belastungen aus? Kein Wunder das es die Politik mit der Angst bekommt, wenn Erdogan nochmals 3 Millionen Sozialeinwanderer nach Deutschland entsenden will. So unfähig wie die Politik ist, das Ausbluten des Sozialstaates zu verhindern, so unfähig ist die Politik Deutschland vor der Masseneinwanderung zu schützen. Wer alle Ankommenden mit Geld, kostenlosen Wohnungen und Sozialleistungen überschütten will, wird erbärmlich untergehen. Deshalb wäre es zwingend notwendig alle Geldleistungen einzustellen, keine kostenlosen Wohnungen bereitzustellen und nicht den hoffnungslosen Versuch starten alle zu integrieren. Es geht nur über bewachte Flüchtlingslager mit lebenserhaltender Versorgung und anschließender Rückführung in die Herkunftsländer. Nur dann ist Deutschland nicht erpressbar und der Sozialstaat könnte evtl. noch überlebensfähig bleiben.

Der Wohlfahrtsstaat wird heute schon von vielen bezahlt, die es noch gar nicht merken oder merken wollen. Alleine die Zinsverluste der Spareinlagen und Altersabsicherungen sind bereits enorm, über 650 Milliarden Euro durch Nullzins. Auch hier eine einfache Rechnung: wer 50.000 Euro Erspartes besitzt, verliert jährlich ca. 2.500 Euro Zinsgewinn. Auch mit diesem Geld wird die Migration finanziert. Für alle Umweltfanatiker, die sich so ausgiebig freuen endlich die herbeigesehnten Klimasteuern zahlen zu dürfen, auch diese neuen Staatseinnahmen fließen in die Migrationsunterhaltung. Ein internationaler Wohlfahrtsstaat ist teuer und finanzieren tun ihn bestimmt nicht die mit Diäten vollgestopften Politdarsteller, sondern der dumme arbeitende Bürger und der mit Minirenten abgespeiste ehemalige Arbeiter.

Neulich war ich an einem ganz normalen Wochentag zur Mittagszeit im Ruhrgebiet in einem großen Supermarkt. Dort musste ich feststellen, dass kaum noch ein freier Parkplatz zur Verfügung stand und im Supermarkt war es brechend voll. Wie kann es sein, dass zur Mittagszeit so viele Menschen einkaufen können? Arbeitet denn kaum noch einer? Was sind das für Menschen, es waren bei weitem nicht alles Rentner. Leben die von Sozialhilfe, oder haben so viele im Lotto gewonnen oder gar geerbt? Vor meiner Rentenzeit konnte ich jedenfalls nie zur Mittagszeit einkaufen, höchstens mal im Urlaub.

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