Seenotrettung in Antsiranana, Massentransport direkt nach Deutschland

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

Seitdem sich der „Salvini“ selbst abgeschossen hat, geht es in den Häfen der italienischen Inseln und auch auf Malta wie in einem Taubenschlag zu, die libysche Schleusermafia kann gar nicht so viele gut betuchte Afrikaner anliefern, die für 8.000,00 US Dollar eine Seenotrettung kaufen wollen um nach Europa zu kommen, wie es ihre deutschen Geschäftspartner am liebsten hätten, denn je mehr Passagiere sie von den Booten der Schlepper übernehmen, umso lauter klingeln die Spendenkassen.

Da bei uns keine Sportbootskipper, sondern gestandene Kapitäne am Ruder stehen, beteiligen wir uns nicht an dem Kampf, der vor den libyschen Hoheitsgewässern zwischen den deutschen, spanischen und italienischen „Seenotrettern“ um jeden Passagier geführt wird, weil wir im Gegensatz zu den selbst ernannten „Seenotrettern“, die mit ausgemusterten Schrotthaufen im Mittelmeer herumgeistern, über seetüchtige Schiffe verfügen. Wir holen unsere Passagiere direkt im Hafen Antsiranana (Madagaskar) ab und bringen sie nach Catania (Sizilien) weil sich dort keine europäischen „Seenotretter“ um die Landungsstege prügeln.

Den Firlefanz mit einer angeblichen Seenotrettung ersparen wir uns, bei uns kommen die Passagiere fußtrocken aufs Schiff und zahlen auch keine 8.000,00 US Dollar, an irgendwelche Verbrecher, die sie an die Grenze der Hoheitsgewässer bringen. Die 500,00 US Dollar, die der sizilianische Sachbearbeiter von den „Schiffbrüchigen“ für die Überstunden bekommt, in denen er dafür sorgt, dass die Afrikaner mit den dazu notwendigen Papieren in Deutschland aus dem Flugzeug steigen und Asyl beantragen können und das Flugticket sind Peanuts im Vergleich zu den horrenden Beträgen, die von der libyschen Schleusermafia für eine „Seenotrettung“ verlangt werden.

Um möglichen Missverständnissen vorzubeugen, auch wir machen den deutschen Sozialämtern keine Konkurrenz, wir wissen aber, welche politischen und kirchlichen Syndikate immense Beträge für Flüchtlingskreuzfahrten ausgeben und da es sich bei unseren Kaperschiffen um ehemalige Truppentransporter mit bordeigenem Lazarett handelt, müssen wir selbst bei Herrn Seehofer nicht um Spenden betteln, der rückt für unsere Massentransporte (pro Reise ca.3.000 Passagiere) freiwillig jede Menge „Euronen“ raus. Wir schippern in einer anderen Liga, als die Sportbootheinis und verfügen über Passagierkapazitäten, die selbst bei der Deutschen Marine nicht vorhanden sind.

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