Klimahysterie basiert auf Fake-News

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

Der oberste Kanadische Gerichtshof hat per Urteil festgelegt, dass die Grundlage für das „Hockeystick Graph“ (Hockeyschläger Diagramm) mit dem der Paläoklimatologe Michael E. Mann im Jahr 1999 „bewiesen“ hat, dass die Klimaerwärmung angeblich menschengemacht sei, auf Fake News basiert. Der weltberühmte Paläoklimatologe hat in seinem Diagramm, dass von der Form her einem Hockeyschläger ähnelt und deshalb auch so benannt wurde, angeblich zweifelsfrei nachgewiesen, dass es über Jahrtausende keine kontinuierliche Klimaerwärmung gab und dies erst der Fall ist, seit dem die Menschen weltweit mit der Industrialisierung ihrer Heimatländer begonnen und diese kontinuierlich ausgeweitet haben.

Der Klimaforscher Prof. Dr. Tim Ball hat den Paläoklimatologen im Jahre 2011 öffentlich als Schwindler bezeichnet und in einem Interview noch einmal öffentlich darauf verwiesen, dass Michael E. Mann aufgrund der von ihm verbreiteten Fake News über die Ursache der Klimaerwärmung nicht an eine Universität, sondern in ein Staatsgefängnis gehört. Michael E. Mann reichte aufgrund der Äußerungen des Klimaforschers Prof. Dr. Tim Ball eine Klage wegen angeblicher Rufschädigung ein, die auf dem Weg durch alle Instanzen acht Jahre später beim obersten Kanadischen Gerichtshof landete. Hier sitzen anscheinend Richter, denen man nicht mit verlogenem Gesülze und mit ein paar Taschenspielertricks imponieren kann, sie forderten den Kläger auf, Beweise dafür bei zu bringen, dass sein Diagramm auf Tatsachen beruht, die auch von anderen Forschern nachvollzogen werden können.

Michael E. Mann erzählte den Richtern, dass es diese Beweise zwar gäbe, er aber nicht bereit sei, dem Gerichtshof die Beweise vorzulegen, worauf die „kurzen Prozess“ machten und die Klage abwiesen weil sie der Überzeugung waren, dass für das „Hockeystick Graph“ keinerlei nachprüfbare Unterlagen gibt, sondern dass der Paläoklimatologe das Diagramm „frei nach Schiller“ erfunden hat.

Inzwischen erwägt der amerikanische Präsident, ein Strafverfahren gegen den Erfinder des „Hockeystick Graph“ einzuleiten, weil verschiedene Länder, darunter auch die USA Milliarden in den Klimaschutz investiert haben. Die bisherigen Zivilprozesse kosten den Paläoklimatologen bisher schon ein paar Millionen Dollar, doch das sind Peanuts im Vergleich zum dem, was die USA von dem Schwindler einfordern werden, wenn er auch weiterhin nicht bereit (oder treffender gesagt, „in der Lage“) ist, nachprüfbare Beweise für sein Diagramm beizubringen, was die deutsche Regierung sicherlich verärgern wird.

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7 Replies to “Klimahysterie basiert auf Fake-News”

  1. Sehr geehrter Herr Schlichting,

    diesen Artikel hätten Sie wohl besser auf einer Seite namens „die frei erfundene Meinung“ veröffentlichen sollen. Der ganze Beitrag besteht im Wesentlichen aus Fake-News. Da sind es fast schon nur „Peanuts“, dass das Verfahren gar nicht vor dem „obersten Kanadischen Gerichtshof“ stattfand, sondern vor dem Supreme Court von British Columbia, einer kanadischen Provinz (deren oberster Gerichtshof übrigens der „Court of Appeal“ ist). Falls Sie überhaupt an Fakten interessiert sind, empfehle ich Ihnen dringend, mal das Gerichtsprotokoll zu lesen (https://www.bccourts.ca/jdb-txt/sc/19/15/2019BCSC1580.htm). Ich bin jedenfalls zutiefst erschüttert. Mit solchen Lügengeschichten diskreditieren sie alle Klimawandel-Skeptiker.

    Mit kopfschüttelnden Grüßen
    P.

  2. Hallo, Herr „Palaver“, (Ihr Pseudonym passt zum Inhalt Ihres Kommentares) Sie befinden sich mit Ihrer Argumentation auf dem allseits bekannten „Holzweg“, es ist richtig, dass der Prozess vor dem „Supreme Court“ in Vancouver (Hauptstadt British Columbia) geführt wurde, weil dieses Gericht als oberstes Gericht für das Verfahren zuständig war, der oberste Gerichtshof in Ottawa war für dieses Verfahren nicht zuständig.
    Fakt ist allerdings, dass die Richter des „Supreme Court“ in Vancouver genau so entschieden gaben, wie ich es in meinem Artikel angegeben habe und es sich bei dem Artikel somit nicht um eine „Lügengeschichte“ handelt.
    Die Verfahrensaufteilung unter den obersten kanadischen Gerichten ähnelt der Aufteilung in der BRD, aus Ihrer Perspektive betrachtet ist das oberste Gericht mit Sitz in Leipzig auch kein oberstes Gericht, weil es sich nicht um den Bundesgerichtshof handelt und das Bundesverfassungsgericht und der Bundesfinanzhof sind Ihres Erachtens auch keine obersten Gerichte, weil sie nicht für alle Verfahren zuständig, nach zwei bestandenen Jura Staatsexamen hören sich Ihre Argumente nicht an.

  3. Sehr geehrter Herr Schlichting,

    es ist irgendwie bezeichnend, dass Sie sich in Ihrer Entgegnung ausschließlich an Nebensächlichkeiten abarbeiten, die ich schon als „Peanuts“ bezeichnet hatte. Diese sollten lediglich als Beispiel dienen, um in einem Satz den schlampigen Umgang mit Fakten zu veranschaulichen. Ansonsten ist es im Grunde egal, vor welchem Gericht das Verfahren stattgefunden hat – es sei denn, man hält es für spektakulärer, den Eindruck zu erwecken, Herr Mann hätte sich „durch alle Instanzen“ geklagt.

    Ich kann kaum glauben, dass Sie Ihren Artikel tatsächlich in Kenntnis des Gerichtsprotokolls geschrieben haben. Unkenntnis wäre jedenfalls das einzige, was ich zu Ihren Gunsten annehmen könnte. Fragt sich nur, was dann Ihre Quelle ist. Denn praktisch alles darin ist frei erfunden.

    Das fängt schon damit an, dass es keinerlei „Urteil“ gibt, weil kein Prozess stattgefunden hat (zu dem wäre es frühestens im Januar 2021 gekommen). Und schon gar nicht hat der Gerichtshof festgestellt, dass das sog. Hockeyschläger-Diagramm auf „Fake News“ basiert. Vielmehr hat der Richter Folgendes gesagt:

    „The plaintiff, Dr. Mann, and the defendant, Dr. Ball, have dramatically different opinions on climate change. I do not intend to address those differences. It is sufficient that one believes climate change is man-made and the other does not.“

    (Der Kläger, Dr. Mann, und der Beklagte, Dr. Ball, haben dramatisch unterschiedliche Ansichten zum Klimawandel. Ich habe nicht die Absicht, diese Unterschiede anzusprechen. Es genügt, dass der eine glaubt, der Klimawandel werde vom Menschen verursacht, und der andere nicht.)

    Wo steht also, dass die Richter den Kläger aufgefordert haben, Beweise für sein Diagramm zu erbringen, und dieser das verweigert hat? Das würde auch gar keinen Sinn ergeben, denn die besagten Daten sind seit 2003 und der verwendete Algorithmus seit 2005 auf dem Server der Pennsylvania State University öffentlich zugänglich. Sie können unter diesem Link von jedermann eingesehen werden: http://www.meteo.psu.edu/holocene/public_html/shared/research/MANNETAL98/.

    Und trotz alledem soll die Klage abwiesen worden sein, weil es keinerlei nachprüfbare Unterlagen gibt und Herr Mann das Diagramm erfunden hat? In Wahrheit wurde auf Antrag des Beklagten (in dem er u. a. auf seinen schlechten Gesundheitszustand verwies) die Abweisung der Klage wegen Zeitverzugs vom Richter im Wesentlichen damit begründet, dass der Kläger und sein Anwalt das Verfahren nicht im erforderlichen Maße vorangebracht haben:

    „‚The fundamental principle is that a plaintiff should not be deprived of his right to have his case decided on its merits unless he is responsible for undue delay which has prejudiced the other party. A plaintiff is responsible for delays occasioned by his solicitors. … Once it is established that the delay is unreasonable having regard to the subject matter of the action, the complexity of the issues, and the explanation for it, the other matter to be considered is the prejudice to the defendant. It is in the task of balancing the plaintiff’s right to proceed with the defendant’s right not to be prejudiced by unreasonable delay that justice must be done.‘ … Additionally, based upon the evidence filed, the plaintiff and his counsel appear to have attended to other matters, both legal matters and professional matters in the case of the plaintiff, rather than give this matter any priority. The plaintiff appears to have been content to simply let this matter languish. Accordingly, I find that the delay is inexcusable. … I also find that there has been actual prejudice to the defendant as a consequence of the delay. … I find that, because of the delay, it will be difficult, if not impossible, for there to be a fair trial for the defendant. This is a relatively straightforward defamation action and should have been resolved long before now. That it has not been resolved is because the plaintiff has not given it the priority that he should have. In the circumstances, justice requires that the action be dismissed and, accordingly, I do hereby dismiss the action for delay.“

    (‚Das Grundprinzip ist, dass ein Kläger nicht seines Rechts beraubt werden darf, dass über seinen Fall in der Sache entschieden wird, es sei denn, er ist für einen unzumutbaren Verzug verantwortlich, der die andere Partei benachteiligt hat. Ein Kläger ist für Säumnisse verantwortlich, die von seinen Anwälten verursacht werden. … Sobald festgestellt wird, dass der Verzug im Hinblick auf den Gegenstand der Klage, die Komplexität der Streitpunkte und deren Begründung unverhältnismäßig ist, ist die andere zu prüfende Sache der Schaden für den Beklagten. Die Aufgabe besteht darin, das Recht des Klägers, fortzufahren, gegen das Recht des Beklagten, durch unverhältnismäßigen Verzug nicht benachteiligt zu werden, abzuwägen, damit Gerechtigkeit geschaffen wird.‘ … Darüber hinaus scheinen sich der Kläger und sein Anwalt nach den vorliegenden Unterlagen um andere Angelegenheiten, sowohl rechtliche als auch berufliche Angelegenheiten im Falle des Klägers, gekümmert zu haben, anstatt dieser Angelegenheit Priorität einzuräumen. Der Kläger scheint sich damit zufrieden gegeben zu haben, diese Angelegenheit einfach auf sich beruhen zu lassen. Dementsprechend finde ich, dass der Verzug unentschuldbar ist. … Ich finde auch, dass es infolge des Verzugs einen tatsächlichen Nachteil für den Beklagten gegeben hat. … Ich finde, dass es aufgrund des Verzugs schwierig, wenn nicht gar unmöglich sein wird, ein faires Verfahren für den Beklagten zu gewährleisten. Dies ist eine relativ einfache Verleumdungsklage und hätte schon längst geklärt sein müssen. Dass es nicht geklärt wurde, liegt daran, dass der Kläger dem nicht die gebührende Priorität eingeräumt hat. Unter diesen Umständen verlangt die Gerechtigkeit, dass die Klage abgewiesen wird, und dementsprechend lehne ich die Klage hiermit wegen Verzugs ab.)

    Auch das Alter und der Gesundheitszustand von Herrn Ball sowie die nach so langer Zeit verblassende Erinnerung aller Beteiligten spielten dabei eine Rolle. Für irgendwelche Diagramme oder Klimatheorien hat sich das Gericht dagegen in keinster Weise interessiert. Wie kommen Sie zudem darauf, dass Herr Mann „ein paar Millionen Dollar“ Prozesskosten zahlen musste? Und woher haben Sie die Information, dass der amerikanische Präsident nun ein Strafverfahren gegen ihn erwägt?

    Ich fasse es einfach nicht, das Sie weiterhin darauf bestehen, das Gericht hätte genau so wie von Ihnen beschrieben entschieden. Abgesehen davon zeugt eine Wortwahl wie „verlogenes Gesülze“ auch nicht gerade von Seriosität. Was sind Sie nur für ein „Publizist und Buchautor“? Ein Jura-Staatsexamen erwarte ich von Ihnen übrigens nicht.

    P.

  4. Hallo, Herr „Palaver“,
    ich lasse Ihr erbsenzählerisches Palaver einfach weg, weil ich generell Klartext rede, in Ihrem ersten Kommentar palavern Sie herum, dass ich angeblich einen falschen Gerichtshof benannt hätte und in Ihrem zweiten Kommentar ist es Ihnen „wurscht“, welcher Gerichtshof die Klage abgewiesen hat, was eindeutig beweist, dass es Ihnen nicht um die Sache, sondern um Ihr selbstherrliches „Palaver“ geht.
    In dem Verfahren ging es auch nicht um das Diagramm, sondern um die darin aufgeführten Thesen, für die der Kläger Beweise beibringen sollte, die von Klima Sachverständigen nachprüfbar sind, was ihm offensichtlich nicht gelungen ist, mehr ist meinem Artikel auch nicht zu entnehmen.
    Wenn ich die Leserinnen und Leser hätte darüber informieren wollen, wie hoch die Gerichts- und Anwaltskosten in Kanada sind, hätte ich präzise Zahlen genannt und wenn Sie die Höhe der Beträge interessiert, können Sie sich im Internet darüber informieren.
    Da ich grundsätzlich nicht mit selbst ernannten „Weltmeistern im Rhabarberbiegen“ kommuniziere, die meine Wortwahl als „unseriös“ bezeichnen, sage ich im Klartext:
    „OVER AND OUT“

  5. Sehr geehrter Herr Schlichting,

    es geht mir NUR um die Sache, deshalb bin ich auch nicht weiter auf die falsche Bezeichnung des Gerichtshofs eingegangen.

    Sie haben selbst behauptet, es sei darum gegangen, „Beweise dafür bei zu bringen, dass sein Diagramm auf Tatsachen beruht“. Und jetzt schreiben Sie: „In dem Verfahren ging es auch nicht um das Diagramm, sondern um die darin aufgeführten Thesen, für die der Kläger Beweise beibringen sollte, die von Klima Sachverständigen nachprüfbar sind, was ihm offensichtlich nicht gelungen ist“. UND DAS IST FALSCH, DARUM GING ES NICHT IM GERINGSTEN! BITTE INTERESSIEREN SIE SICH FÜR DIE FAKTEN UND LESEN SIE DIE GERICHTSDOKUMENTE! Und ich hatte mich im Übrigen durchaus über die Höhe der Beträge informiert.

    Inzwischen habe ich aber noch ein paar andere Artikel von Ihnen gelesen und erkannt, dass Sie offensichtlich in einem Paralleluniversum leben. Sorry, mein Fehler – dort kann das alles natürlich ganz anders sein. Dann bleiben Sie mal schön da drüben, ich werde mich weiter mit der realen Welt auseinandersetzen, wo man Wahrheitsfindung nicht als „Erbsenzählerei“ empfindet und mit Fakten umgehen kann. Tut mir echt leid, wenn ich sie mit meinen Ausführungen überfordert habe.

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