Meine Muslime dürfen das

Satire

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

Das muss man sich einmal ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen, da hat das von mir hoch geschätzte „ISLAMISCHE-ZENTRUM-MÜNCHEN“ auf seiner Website eine Anleitung veröffentlicht, wie man mit zänkischen Weibern umspringt und schon meldet sich so ein blöder, deutscher Steuerzahler per E-Mail in meinem Ministerium, und stellt gegen den netten Imam des „IZM“ eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung, weil er in der BILD Zeitung gelesen hat, dass unsere Staatsgäste angeblich öffentlich zu Gewalt in der Ehe aufgerufen haben, indem sie den verheirateten Muslimen geraten haben, dass die ihren Weibern den Arsch versohlen, oder ihnen ein paar Backpfeifen verpassen sollen, wenn sie ihren Herrn und Gebietern nicht gehorchen.

Diesem geistig unterbelichteten Stimm- und Steuerkasper, der sich erdreistet hat, sich in die deutsche Politik einzumischen und unsere islamischen Freunde anzugreifen habe ich erst mal schreiben lassen, dass ich als Heimat- und Innenminister nicht für Strafanzeigen zuständig bin und dann habe ich meinen Freund Söder angerufen und ihn gebeten, dass er den Querulanten mal vom bayrischen Staatsschutz durchleuchten lässt, ob der was mit der AfD zu tun hat. Knapp fünf Minuten später lag die Antwort auf meinem Schreibtisch, der hat zwar nichts mit der AfD zu tun, der ist allerdings stocksauer, weil er irgendwelche Teile an BMW liefert und drei Mitarbeiter entlassen musste, weil die nicht mehr so viel Zubehör für PKW mit Dieselmotoren brauchen. Mein Parteigenosse Söder ist ja auch kein Dummer, der hat sofort geschaltet als er hörte, dass der Kleinunternehmer unsere muslimischen Freunde bei mir anschwärzen wollte, der aus meiner Sicht rechtsradikale Ministeuerzahler wird sich noch diese Woche über eine intensive Tiefenprüfung des Finanzamtes freuen können und der Chef des Finanzamtes hat meinem Parteigenossen zugesichert, dass seine Mitarbeiter dabei nicht zimperlich vorgehen und jedes Blatt dreimal umdrehen werden.

Ich bin ja eigentlich ein umgänglicher Mensch, aber wenn man meinen Muslimen quer kommt, kann ich auch ganz schön ungemütlich werden und wenn jemand nicht damit einverstanden ist, dass wir aus Deutschland ein Trainingslager für muslimische Bürgerkriegskämpfer machen und die deutsche Bevölkerung als Zielpersonen einsetzen, was sie vom islamischen Glauben her sowieso schon sind, dann soll er dahin gehen, wo der Pfeffer wächst, das wäre ja noch schöner, wenn die deutsche Restbevölkerung ohne Migrationshintergrund plötzlich mit bestimmen will, was mit uns in Deutschland passiert, so was hat es ja noch nie gegeben.

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