Machtkampf im Mittelmeer, der dritte Akt

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

Die erste „Seeschlacht“ im Kampf „Merkel ./. Salvini“ hat Frau Merkel im Zusammenwirken mit einem gastfreundlichen sizilianischen Staatsanwalt gewonnen, laut dessen Verfügung durfte die „OPEN-ARMS“, ein Spezialschiff zum Transport von illegal in die EU einreisenden Passagieren in den Hafen von Lampedusa einlaufen und die Passagiere auf der Insel absetzen. Die Siegerin der ersten Seeschacht sorgte sofort dafür, dass sie Salvini die nächste Niederlage zufügen kann, inzwischen liegt ein weiteres „Spezialschiff“ (die von den „Ärzten ohne Grenzen“ gecharterte „OCEAN-VIKING“) mit 356 Passagieren an Bord vor Lampedusa und es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis Frau Merkel hinter den politischen Kulissen dafür gesorgt hat, dass die Passagiere ebenfalls im Hafen von Lampedusa an Land gehen und Europa und hier wie immer an erster Stelle natürlich Deutschland, die 356 Afrikaner bis zu ihrem Exitus alimentieren darf.

Unter den „Blinden“ (womit die uralten und kaum noch seetauglichen „Seelenverkäufer“ der Schlepperorganisationen gemeint sind, die mit der libyschen Mafia zusammen arbeiten und die Passagiere außerhalb der libyschen Hoheitsgewässer von den Mafiabooten übernehmen, um sie illegal in die EU einzuschleusen) ist die „OCEAN-VIKING“ die „Einäugige“, der unter norwegischer Flagge fahrende Ankerschlepper ist „erst“ 33 Jahre alt, mit 2 Dieselmotoren, (zusammen 6004 PS) sowie mit Bug- und Heckstrahlruder ausgestattet und verfügt sogar über ein kleines Bordlazarett. In den 12 Passagierkabinen, die eigentlich für jeweils 1 Person konzipiert wurden „stapeln“ sich jetzt 356 Passagiere (30 Personen pro Kabine) und da kann man schon verstehen, dass die Crew ihre quicklebendige „Ladung“ im ersten europäischen Hafen an Land setzen will, was ihnen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch gelingen wird.

Aufgrund ihrer technischen Ausstattung und ihrer Höchstgeschwindigkeit von 15 Knoten wäre es für die „OCEAN-VIKING“ kein Problem, eine spanische Insel, oder einen spanischen Hafen anzulaufen, doch darum geht es in diesem Machtkampf zwischen Frau Merkel und Herrn Salvini ja nicht, hier geht es darum, dass Italien das Einlaufsverbot für „NGO“ Schiffe in italienische Hoheitsgewässer und italienische Häfen wieder aufheben soll, damit Deutschland so schnell wie möglich mit afrikanischen „Flüchtlingen“ beliefert werden kann, denn auch für unsere Asylindustrie gilt das Sprichwort: „Zeit ist Geld“ und ein Umweg über spanische Inseln, oder Häfen würde beides kosten.

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