Interview mit Horst Seehofer

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

Als Heimat- und Innenminister muss man ja mit der Zeit gehen und da inzwischen mehr als 30% der deutschen Bevölkerung einen Migrationshintergrund haben und täglich noch ein paar tausend dazu kommen, die alle in absehbarer Zeit auch an Wahlen teilnehmen können, zeige ich mich der Bevölkerung nicht nur in meiner bayrischen, sondern jetzt auch schon mal in meiner syrischen Tracht.

Wie ich neidlos zugestehen muss, passen sich die „GRÜNEN“ den aktuellen Veränderungen noch besser an, als meine Parteigenossen von der CSU, die sind schon so weit, dass für sie Unfallopfer und Mordopfer auf eine Stufe stehen und mich sogar zur Ordnung rufen, weil ich bei einem Mord, der von einem in der Schweiz beheimateten, aus Eritrea stammenden Killer auf dem Frankfurter Hauptbahnhof begangen wurde, nach Ansicht des „GRÜNEN“ Mitglied Eike Lengemann durch meinen Urlaubsabbruch überreagiert habe und die Verhältnismäßigkeit zwischen Unfall- und Mordopfern dadurch nicht gewahrt hätte.

Na ja, vielleicht hat der Mann ja Recht, man ist ja immer im Zweifel, was bei den Wählern besser ankommt, aber eines hat mir die Reaktion des „GRÜNEN“ Politikers bewiesen, mit solchen Leuten kann man regieren, was mit den Zauderlingen von der SPD erheblich schwieriger ist. So, jetzt habe ich mich zu diesem Thema ausreichend ausgelassen, um bei der Wahrheit zu bleiben, der Mord war für mich ein optimaler Anlass, eine Sicherheitskonferenz einzuberufen, bei der kein Teilnehmer „Bahnhof“ verstand, wenn ich auf die zwingend notwendige, rigorose Bekämpfung der „AfD“ zu sprechen kam, denn die macht uns erheblich mehr Ärger, als es 100 Mörder mit Migrationshintergrund jemals könnten. Ich kann ja gegenüber der Presse nicht im Klartext reden, deshalb umschreibe ich die Bekämpfung der „AfD“ immer als Kampf gegen Rechtsradikale und dann können sich die Wählerinnen und Wähler selbst aussuchen, wen ich damit meine, Fakt ist allerdings, dass alle etablierten Parteien bei den anstehenden Landtagswahlen im Osten mit Stimmeneinbußen rechnen müssen und alle Parteien befürchten, dass die ziemlich hoch ausfallen könnten.

Solche Vorfälle, wie die Sache am Frankfurter Hauptbahnhof spielen natürlich der „AfD“ voll in die Karten, da kann man nur hoffen, dass in der Zeit bis zu den Wahlen die wenigen Gewaltverbrecher, die sich unter den Asylanten befinden, die Füße still halten, weil uns so was immer mehr Stimmen kosten würde. Eigentlich sind das ja gar keine Gewaltverbrecher, sondern liebe, nette Leute, die haben bloß einen anderen Glauben und eine andere Kultur, die sie dazu zwingen, Ungläubige auszurotten, aber dass erzählen Sie mal den Deutschen, die erst beim Klimaschutzamt anrufen, bevor sie einen Furz lassen.

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