Deutsche Fluchthelfer Organisation setzt Hobby Skipper als angebliche Kapitäne auf Seeschiffen ein, um Spendengelder in Millionenhöhe zu kassieren

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

Der angebliche „Kapitän“ Claus Peter Reisch ist gelernter KFZ Mechatroniker und hat mit der beruflich betriebenen Seeschifffahrt genau so viel zu tun, wie eine Kuh mit dem Seiltanz, er besitzt jedoch einen „Sportseeschifferschein“ der ihn allerdings lediglich dazu berechtigt, so genannte „pleasure crafts“ (Sportboote) zu führen, auf denen sich nicht mehr als 12 Personen (zzgl. Skipper) aufhalten dürfen. Um ein Seeschiff wie die von ihm kommandierte „LIVELINE“ zu führen, muss der Kapitän im Besitz des „SCTW95“ Patents sein und um dieses zu erlangen, hätte der Sportbootskipper Reisch acht Semester auf einer Hochschule für Nautik studieren müssen, was allerdings nicht der Fall ist.

Aktuell ist der „Sportbootkommandant“ wieder mit einem Schiff unterwegs, diesmal jedoch mit einer Motoryacht, mit der er schon wieder rund 100 Passagiere „gerettet“ hat, indem er sie von den Booten der libyschen Schleppermafia übernommen hat und nun versuchen wird, sie illegal in einen EU Hafen einzuschleusen, was ihm sicherlich mit Hilfe der deutschen Regierung gelingen wird. Der deutschen Regierung ist übrigens nicht unbekannt, dass des laut „SOLAS“ (internationale Sicherheitsvorschriften für Seeschiffe) verboten ist, mehr Personen an Bord zu nehmen, als an Rettungsmitteln vorhanden sind und allein schon deshalb keiner der schwimmenden „Schrotthaufen“, die von den staatlichen und staatsgefälligen Medien als „Seenot-Rettungsschiffe“ bezeichnet werden, Hunderte Passagiere aufnehmen darf.

Dies alles sehen unsere Politiker und Fernsehstars (die letztendlich auch vom Staat finanziert werden) sowie die Kirchenoberhäupter natürlich anders, Jan Böhmermann hat durch eine Spendenaktion für die „Mission Lifeline e.V.“ mehr als 200.000 Euro, und Klaus Heufer-Umlauf mehr als 150.000 Euro „erbeutet“, nachdem das Schiff der Freibeuter nebst dem „Sportbootkommandant“ Reisch in Italien festgesetzt wurden und der Erzbischof Marx legte noch einmal 50.000 Euro drauf, so dass zusammen mit weiteren Spenden rund eine halbe Million Euro zusammen kam. Jens Maier, Obmann des Rechtsausschuss des deutschen Bundestages brachte es trotz der Lobeshymnen, mit denen die illegal tätigen Freibeuter von den Politikern bedacht werden auf den Punkt, indem er wahrheitsgetreu bekannt gab, dass etwa zehn mal so viele Menschen im Mittelmeer ertrunken sind, als es vor den Aktivitäten der „Seenotfall-Produzenten“ der Fall war!!!

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