Berliner Juden fühlen sich wie Flüchtlinge im eigenen Land

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

Berliner Juden fühlen sich wie Flüchtlinge im eigenen Land sagte der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Herr Gideon Joffe am Freitag, den 09.08.2019 und verwies in diesem Zusammenhang auf die Flucht von vielen jüdischen Schülern, die an Berliner Schulen von arabischen und auch von anderen muslimischen Schülern gemobbt, beleidigt und verprügelt wurden, weil sie aus jüdischen Familien stammen. Die Eltern der jüdischen Schüler meldeten ihre Kinder aufgrund der seit 2015 kontinuierlich erfolgten Übergriffe auf dem Jüdischen Gymnasium „Moses Mendelssohn“ an, weil es dort im Gegensatz zu allen anderen Berliner Schulen noch keine Mehrheit von muslimischen Schülerinnen und Schülern gibt, die ihren Judenhass ohne Gegenwehr realisieren können.

Wie Herr Gideon Joffe weiterhin erklärte, musste in Berlin noch kein muslimischer Schüler die Schule wechseln, weil er aufgrund seines Glaubens regelmäßig verbal, oder durch Körperverletzung angegriffen wurde und er machte auch kein Hehl daraus, dass deutsche Politiker zwar sehr viel über ihre Verantwortung für die jüdischen Mitbürger faseln, dass sie in der Realität jedoch kaum etwas gegen antisemitische Übergriffe unternehmen, wenn es sich bei den Tätern um Muslime handelt.

Das „BfV“ Bundesamt für Verfassungsschutz informierte in einem Bericht bereits im Juni 2019 die „GroKo“ Politiker darüber, dass seit 2015 antisemitische Übergriffe durch Muslime drastisch zunehmen, die Resonanz des Innenministers Horst Seehafer ließ nicht lange auf sich warten, er berief sofort eine Konferenz ein und vereinbarte mit den Innenministern der Bundesländer, dass der Kampf gegen rechtsradikale Antisemiten ohne Migrationshintergrund zeitnah erheblich verschärft werden müsste, obwohl auch in dem „RIAS“ (Informationsstelle für Antisemitismus) Bericht, der Herrn Seehofer bereits im April 2019 zu ging schriftlich fixiert ist, dass der rasante Anstieg von antisemitischen Übergriffen ab 2015 den eingereisten Muslimen zugeordnet werden müssen, von Übergriffen durch deutsche Antisemiten ist weder in dem Statement von Herrn Gideon Joffe, noch in dem Bericht des „BfV“ und auch nicht in dem „RIAS“ Bericht die Rede, dieses verlogene Gesülze wird nur von Herrn Seehafer, sowie in den staatseigenen und staats-gefälligen Medien verbreitet.

Abschließend ist noch anzumerken, dass die christlichen und glaubenslosen deutschen Patrioten ihre jüdischen Mitbürger schon seit Jahrhunderten als volkszugehörig ansehen, wogegen nicht nur palästinensische Muslime die Juden als Todfeinde bezeichnen.

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