Persönliche Migrantenaufnahme gerne, aber nur wenn es die Anderen bezahlen

Von fast allen unbemerkt hatte die Bundesregierung und die evangelische Kirche im Mai dieses Jahres ein neues Flüchtlingsaufnahmeprogramm mit den Namen „NesT“ vorgestellt. Natürlich ist es ein Migrationsaufnahmeprogramm, denn jeder Flüchtling bleibt bekanntlich bis zum Ableben in Deutschland. Das Besondere an diesem Programm ist allerdings, dass die aufzunehmenden Migranten zum größten Teil von Privatpersonen zu versorgen sind. In einer Art Patenschaft sollen die Willkommensfetischisten finanzielle Unterstützung, Begleitung bei Behörden- und Schulgängen sowie die Wohnungsbeschaffung leisten. Auch ist die Nettokaltmiete von den persönlichen Migrantenbetreuern zwei Jahre lang zu zahlen.

Die Initiatoren, Bundesregierung und Kirche, gingen davon aus mit Leichtigkeit 500 aufnahmewillige Paten zu finden und sind ganz überrascht, dass sich bis jetzt nur 25 Gutmenschen dazu bereiterklärten. Noch sind die Initiatoren der Meinung, dass es nur an mangelnder Werbung lag und wenn der Bekanntheitsgrad des Aufnahmeprogramms größer wird, sind leicht 5.000 und langfristig sogar 50.000 private Aufnahmeplätze möglich.

Allerdings gibt es auch kritische Stimmen, so meint Ulla Jelpke von der Linkspartei, dass der Staat hier versucht seine Aufgaben an Privatpersonen abzuwälzen und Bernd Mesovic von Pro Asyl bemängelt das fehlende Mitspracherecht der Paten: „Letztlich bekomme man einen Flüchtling vor den Latz geknallt“. Wobei Jutta Jelpke wohl meint, dass jeder Steuerzahler seinen Beitrag für die lebenslange Vollversorgung der Migranten zu leisten hat. Bernd Mesovic hingegen wahrscheinlich eine größere Paten Bereitschaft sieht, indem sich jeder seine aufzunehmende Migrantenfamilie selbst aussuchen kann.

Im Endeffekt wird die gesamte Aktion wieder darauf hinauslaufen, dass die Allgemeinheit, sprich Steuerzahler, alle anfallenden Kosten für die Paten übernehmen muss. Dieses Prozedere ist hinlänglich bekannt, denn die Bürgschaften der Flüchtlingspaten, die in einer vorangegangenen Aktion zu leisten waren, sind ebenfalls von der Allgemeinheit in Gänze finanziert und die Flüchtlingspaten, entgegen allen Gesetzen, von den Zahlungen befreit worden.

Wenn der Steuerzahler dazu verdonnert wird alle Kosten zu übernehmen, werden sich nicht nur 50.000 Paten finden, hier ist eine Zahl von 500.000 durchaus möglich. Gutmenschen suhlen sich gerne in Anerkennung und Würdigung, aber nur wenn andere die von ihnen angerichtete Zeche bezahlen. So sind die Menschen und Politiker müssten es eigentlich am Besten wissen.

Für mich ist es sowieso absolut unverständlich, wenn zig Millionen Menschen die GRÜNEN wählen, immer noch Millionen CDU/CSU und SPD, aber sich dann nur 25 Personen bereiterklären persönlich einen Migranten aufzunehmen und für diesen zu sorgen. Mit der Wahl dieser Parteien wird die absolute Masseneinwanderung explizit gefordert und dann sollte man auch persönlich dazu einstehen.

Ich bin gut, wenn ich dafür bin und alle es gemeinsam bezahlen. Somit müssten sich Millionen Wähler der Altparteien über jede Steuererhöhung freuen. Die Leute die genügend Einkommen erzielen und der GRÜNEN Partei nahe stehen, tun es mit Sicherheit. Sie brauchen ihr Leben nicht einzuschränken, wenn sie für Masseneinwanderung und Klimawahnsinn zur Kasse gebeten werden. Die Migration kennen sie nur aus dem Staatsfernsehen und den Massenmedien, die höheren Preise für Autos, Strom, Gas, Kraftstoff, Flugreisen etc., sowie hohe weitere Abgaben stören nicht. Sie leben ihr Leben, ähnlich den Politikern, wie gewohnt weiter. Fühlen sich aber zu den Gutmenschen gerechnet, weil sie mehr bezahlen und die Anderen mit tiefen Einschnitten, wegen den höheren Preisen, in ihrer Persönlichkeitsentfaltung gehindert sehen. Den Grünen Wahnsinn umsetzen tun somit nicht die Grünen gut betuchten Gutmenschen, sondern die zum Verzicht gezwungenen Normalbürger.

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One Reply to “Persönliche Migrantenaufnahme gerne, aber nur wenn es die Anderen bezahlen”

  1. Dieses Konzept wird bereits seit 2015 realisiert, hunderte von „Flüchtlingsbetreuerinnen“ im Alter zwischen 45 und 75 Jahren holen sich einen 18-25 jährigen Flüchtling ins Haus und zahlen gerne die Kaltmiete, wenn sie im Gegenzug etwas Warmes in sich spüren.

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