Kieler Woche

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

Ich gehöre zu den Vitalienbrüdern, die 1401 zusammen mit unserem Kumpel Klaus Störtebeker in Hamburg geköpft wurden und seit dem als Klabautermänner im Mittelmeer dafür sorgen, dass es dort keine Stürme und keinen hohen Wellengang gibt, damit die deutschen Migrantenschleuser ihre Passagiere bei Windstille und spiegelglatter See aus „Seenot“ retten, oder präzise ausgedrückt, von den libyschen Schlepperbooten übernehmen können.

Mit Politik beschäftigen wir uns eigentlich nicht, wir finden es jedoch höchst positiv, dass der Nachkomme einer Lübecker Hanseatenfamilie namens Robert Habeck in Deutschland wegen dem anscheinend ganz wichtigen Klimaschutz die Segelschifffahrt wieder einführen will, damit unsere Nachkommen die Schiffe, die sie kapern wollen, nicht mit Rennbooten verfolgen müssen, weil das ja jede Menge CO² erzeugt.

Wenn in Hamburg der Hafengeburtstag gefeiert, oder die weltbekannte „Kieler Woche“ veranstaltet wird, sind wir natürlich (wenn auch unsichtbar) mit dabei und dort ist uns aufgefallen, dass unsere nach Deutschland geflüchteten Kollegen eine tolle Geschäftsidee entwickelt haben, die segeln nicht mehr mit Schiffen auf den Weltmeeren herum um Beute zu machen, die tanzen ihre Opfer an und rauben denen dabei ihre Geldbörsen und sonstigen Wertsachen, die sie bei sich tragen.

Für mich wäre das ja nichts, ich könnte mit meinem Holzbein nicht schnell genug um die Opfer herum tanzen und denen mit meinem Stahlhaken auch nicht unbemerkt die Geldbörse aus der Tasche ziehen, aber für kerngesunde Jünglinge ist diese Form des Beutemachens kein Problem. Ich habe auch schon hin und her überlegt, warum die jungen Männer als „Flüchtlinge“ bezeichnet werden und ich kann mir das nur so erklären, dass die so benannt werden, weil die nach einem Diebstahl, oder einem Straßenraub mit der Beute flüchten. Die Hamburger und Kieler Polizisten warnen die Besucher zwar immer vor den „Antänzern“, doch die haben damit genau so wenig Erfolg wie Hunde, die den Mond anbellen.

Wenn unsere Nachkommen, aus welchen Gründen auch immer, nicht für den Beutetanz geeignet sind, finden viele auch andere Möglichkeiten, sie kapern rollstuhlfahrende Senioren und rauben sie aus, oder sie schließen sich zu bewaffneten Kapergruppen zusammen und rauben Banken, Juweliere, Kaufhallen, Tankstellen oder einzelne Opfer aus. In Sachen „Eroberung von Frauen“ unterscheiden sie sich nicht wesendlich von uns, sie überfallen und vergewaltigen sie und rauben sie danach ebenfalls aus, manche machen das auch anders herum, sie prügeln die Weiber zuerst krankenhausreif, nehmen ihnen dann das Geld und die Wertsachen ab und vergewaltigen sie erst hinterher.

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