Zur Berichterstattung in staatsgefälliger Form werden die Medien von der Schweigepflicht entbunden

Von Gastautor Wolfgang Schlichting

Die Strecke zwischen dem Berliner Herrmannplatz und dem Bundeskanzleramt beträgt 6,6 Kilometer, trotzdem dauerte es länger als eine Woche, bis die Mitarbeiter der staatlichen und staatsgehorsamen Medien von ihrer journalistischen Schweigepflicht entbunden wurden und über einen Vorfall auf dem Herrmannplatz in staatsgefälliger Form berichten durften.

Am Samstag, den 04.05.2019 veranstaltete die von Israel, den EU Mitgliedsstaaten und den USA als Terrororganisation eingestufte palästinensische “PFLP” (Volksfront zur Befreiung Palästinas) auf dem Berliner Herrmannplatz zu Ehren des “Nakbar Tages” ein „Folklore” Fest, an dem auch “Abla Sadaat” die Ehefrau des inhaftierten Generalsekretärs der “PFLP” als Ehrengast und Rednerin teilnahm. Während der als Folklorefest getarnten, politischen Demonstration überquerte ein jüdischer Musiker den Herrmannplatz und getraute sich zweimal „Israel” zu rufen, worauf sofort mehr als ein Dutzend “friedfertige” palästinensische Flüchtlinge über den Musiker herfielen und ihn krankenhausreif prügelten. Gegen drei der Schläger und gegen den jüdischen Musiker wurde ein Ermittlungsverfahren wegen schwerer Körperverletzung eingeleitet, weil er sich gegen die palästinensischen Angreifer gewehrt hatte.

Nun hatten die staatsgehörigen und staatsgehorsamen Medien ein echtes Problem, denn Angriffe auf Juden ohne Beteiligung von rechtsradikalen deutschen Bürgern ohne Migrationshintergrund, dass geht ja wohl gar nicht, deshalb herrschte länger als eine Woche absolutes Stillschweigen im “bunten” Blätterwald, weil es diesmal nicht so einfach war, die Sachlage zu verdrehen, es gab nämlich genau wie in Chemnitz ein Video, das man aber leider nicht verfälschen konnte. In der berichtsfreien Wartezeit wurde festgestellt, dass Zeugen ein israelfeindliches Plakat gesehen hätten, auf dem die “SS” Runen abgebildet waren und schon hatte man den Beweis, dass sich rechtsradikale Deutsche (wahrscheinlich Gauland und Meuthen von der AfD) als Palästinenser verkleidet hatten und zusammen mit Frau von Storch und noch ein paar rechtsradikalen AfD Wählern den jüdischen Musiker verprügelt haben.

Der Direktorin des “American Jewish Committee”, Frau Deidre Berger konnten die Redakteure der “BZ” das später gedruckte Lügengesülze allerdings nicht als Wahrheit verkaufen, Frau Berger redete in Sachen: “Antisemitismus in Deutschland“ Klartext und stellte in dem Gespräch auch klar, dass die Antisemiten muslimischen Glaubens sind.

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