Koste es was es wolle, an der Gorch Fock soll die Korruption erblühen

Von Gastautor Wolfgang Schlichting

Als Verteidigungsministerin muss man Prioritäten setzen und aus meiner Sicht sind die Umstandsuniformen für schwangere Soldatinnen und die Generalüberholung der “Gorch Fock” nun einmal wichtiger als hitzebeständige Gewehre, die wir gar nicht brauchen, weil das mit der angeblichen Erderwärmung ja gar nicht stimmt, ich muss allerdings zugeben, dass ich den Einkauf von kältebeständiger Unterwäsche mit dem Argument abgelehnt habe, dass sich die Erde von Tag zu Tag mehr erwärmt, aber so ist das nun mal in der Politik, man muss sich stündlich neue Ausreden einfallen lassen, weil das gehirnamputierte Stimm- und Steuernutzvieh von der AfD gegen uns aufgehetzt wird. Mir gefallen die Wähler mit Migrationshintergrund sowieso erheblich besser, als die Querulanten mit deutschen Vorfahren, unsere “Goldstücke” interessiert es nicht die Bohne, ob die Reparaturkosten 10 Millionen Euro, oder 135 Millionen Euro betragen, denn die müssen die Kosten ja nicht mit ihren Steuergeldern bezahlen, deshalb ist es denen auch völlig egal, dass wir bereits 70 Millionen Euro an die Elsflether Werft gezahlt haben und die sofort danach Konkurs angemeldet hat, damit die privat abgezweigten Millionen, die unter anderem auch bei korrupten Mitarbeitern der Bundeswehr gelandet sind, nicht in der Gorch Fock verbaut werden müssen, denn schließlich kann man jeden Euro (außer als Politiker) nur einmal ausgeben.

Mittlerweile liegt die Gorch Fock, oder präzise ausgedrückt, dass was von ihr nach den Reparaturarbeiten auf der Elsflether Werft noch übrig geblieben ist, in der Bremerhavener “Bredo Werft“ und die hat dem Ausrüstungsamt der Bundeswehr am 26.03.2019 einen Brief geschrieben, aus dessen Inhalt unmissverständlich hervor geht, dass sie den von ihr wiederschwimmfähig gemachten Rumpf der Gorch Fock so lange als Pfand einbehält, bis die Bundeswehr 4,3 Millionen Euro überwiesen hat, ansonsten will sich die Werft einen Miteigentumsanteil von 70% an der Gorch Fock im Seeschiffsregister eintragen lassen. Es ist einfach furchtbar, jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Berlin auch noch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück, ob ein Anfangsverdacht gegen meine treuesten Mitarbeiter besteht und interessiert sich auch dafür, warum ich die diversen Erhöhungen der Reparaturkosten gebilligt habe, obwohl ein Neubau der Gorch Fock lediglich 90 Millionen Euro gekostet hätte.

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.