Gelungene Integration in NRW? Parallelgesellschaften und Stadtflucht derer, die es sich leisten können abzuhauen

Nordrhein-Westfalen ist das deutsche Bundesland, was eigentlich schon gar nicht mehr deutsch ist. 5,1 Millionen oder 29 Prozent der 18 Millionen Einwohner haben bereits einen Migrationshintergrund und liegt von allen Flächenbundesländern an der Einwanderungsspitze. Die Politik sieht die Entwicklung in NRW durchgehend positiv, so auch der NRW-Integrationsminister Stamp (FDP). Dieser behauptet, dass die Integration überall hervorragend verläuft, nur die türkischen Bewohner würden ein bisschen zu Abschottung neigen und lieber unter sich bleiben. Na ja, ob der Herr Minister wirklich die Zustände in seinem politisch zugewiesenen Bundesland kennt, bleibt zumindest anzuzweifeln.

In NRW sind die politischen Parteien bereits auf die Wählerstimmen aus der Migration angewiesen, stärker als in den anderen Ländern. Wer der Migration die meisten Vorteile erbringt, erhält die Stimmen. Besonders ersichtlich wird es bei den Türken, die teilweise über ihre Doppelstaatsbürgerschaft ein doppeltes Wahlrecht genießen. In ihrer Heimat, wo sie gar nicht leben, sind sie national eingestellt und wählen den Nationalisten Erdogan, in Deutschland sind sie Multi-Kulti und wählen die migrationsfreundlichen Parteien SPD oder die Grünen. So buhlen mittlerweile alle Parteien, außer die AfD, um die Wählerstimmen aus der Migration. Ebenso sind die Parteien hocherfreut über den immer weiteren Zulauf von neuen Asylanten, die bekanntlich alle in Deutschland zu Migranten werden und somit irgendwann wahlberechtigt. Die Zukunft ist bereits eingeläutet, die Migration wird über kurz oder lang das gesamte politische Geschehen in Deutschland bestimmen.

Aber zurück zu der Integration, die in Nordrhein-Westfalen gemäß der bestimmenden Politik so vorzüglich verlaufen soll. Vorab bemerkt, die Integration von Migranten ist in einem kleinen Maß tatsächlich gelungen. Die erfolgreiche Integration ist in den Reihen- und Doppelhaussiedlungen zu beobachten, hier leben Migranten unauffällig unter der autochthonen Bevölkerung. Diese Einwanderer gehen durchweg einer Arbeit nach, bezahlen anstandslos ihre 250.000 Euro Haushypotheken ab und ihre Kinderanzahl ist angepasst zu der deutschen Bevölkerung. Doch wie groß mag dieser integrierte Migrationsanteil sein? Wenn dieser Anteil auf 10 Prozent der 5,1 Millionen Migrationshintergründlern in NRW zutrifft, dann ist es schon eine hochgegriffene Zahl.

Die Regel ist jedoch eine andere, sie ist im gesamten Ruhrgebiet oder in den anderen Großstädten von NRW überall zu finden. Es sind durchweg gebildete Parallelgesellschaften mit teilweisen No-Go Areas. Nicht selten bestimmen durchzogene Clan Strukturen die nordrhein-westfälische Parallelwelt. Hier bestimmen eigene Gesetze, abseits dem (noch) gültigen deutschen Rechtsverständnis. Im Ruhrgebiet sind regelrechte Gettos entstanden, oftmals nach Nationalitäten getrennt. Die Historie lässt sich in etwa so beschreiben: Zuerst waren es in den 70ern polnische- und russische Spätaussiedler, die aus dem damaligen Durchgangslager Unna-Massen kamen und entsprechende Wohnungen im Ruhrgebiet zugewiesen bekamen. Als die Spätaussiedler integriert waren und in bessere Wohngegenden zogen, bezogen türkische Familien die frei gewordenen Wohnungen. Die Türken wiederum zog es aus den Wohnungen weg, als mit der EU Osterweiterung die Bulgaren und Rumänen kamen. So entstanden die unterschiedlichen Parallelgesellschaften nach Nationalitäten getrennt. Hinzu kamen noch in den 90ern die Libanesen, die dann die Clan Wirtschaft aufbauten. Die Türken kauften in den 90ern zunehmend preiswerte renovierungsbedürftige Häuser von Wohngesellschaften auf, renovierten sie in Eigenleistung und vermieteten sie anschließend an ihre Landsleute. So gibt es heute in NRW türkische, libanesische und südosteuropäische Parallelgesellschaften, die alle streng nach Nationalitäten getrennt sind. Viele der Bewohner in den unterschiedlichen Parallelgesellschaften leben von Hartz-4 und Kindergeld, sowie mit teilweisen Zuverdienst aus kriminellen Machenschaften. Ob das jetzt die gelungene Integration ist, wovon die Politik ständig schwafelt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Doch objektiv betrachtet, ist von Integration in Nordrhein-Westfalen nicht die Spur zu sehen.

Seit 2015, als Merkel und Co die ungehinderte Einwanderung anordneten, veränderte sich die Lage in NRW nochmals. Nun kommen zusätzlich zu den Türken, Libanesen und Südosteuropäern die Syrer und Afrikaner nach Nordrhein-Westfalen. Als einwohnerstärktstes Bundesland ist entsprechend die Neuaufnahme ebenfalls wieder die Stärkste. Es müssen neue Parallelgesellschaften entstehen, denn z. B. Afrikaner sind nicht einfach in die bereits bestehenden Parallelstrukturen zu integrieren. Das Ergebnis wird die afrikanische Parallelgesellschaft sein, die sich bereits langsam bildet, ebenfalls kinderreich und von Sozialhilfe lebend. Wahrscheinlich lassen sich aber auch nicht alle unterschiedlichen afrikanischen Nationalitäten zusammenführen, sodass hier nochmals Splittungen erfolgen. Es bleiben eben die Tatsachen bestehen, dass es unterschiedliche Kulturen gibt und eine zu große Vielfalt in übergroßen Massen schlicht weg unintegrierbar bleibt. Es sind lediglich linksgrüne Wahnvorstellungen, die zwar der dumme Michel glaubt, sowie die komplette Grüne Religion geglaubt wird, aber mit gegebenen Tatsachen nie im Einklang zu bringen sind.

Was macht denn nun der verbliebene Restdeutsche in NRW? Wer ein einigermaßen ausreichendes Auskommen besitzt, hat derzeit noch die Möglichkeit die Stadtflucht anzutreten. Wie lange noch, ist allerdings ungewiss. Natürlich ist die Stadtflucht mit langen Arbeitswegen und einhergehenden Freizeitverlust gekoppelt. Wer das in Kauf nimmt, kann in ländlichen Gebieten ein Haus oder eine Eigentumswohnung erwerben und noch ein bisschen leben, wie er es von früher kannte. Erschreckend ist nur, dass selbst Grüne die Stadtflucht antreten und nicht so leben wollen, wie sie es immer fordern. Aber das ist eben der Charakter eines Gutmenschen, durch und durch miserabel, vorgelebt von den Politikern höchstpersönlich. Für die ärmere Schicht gibt es kein entrinnen, sie müssen mitten in den Parallelwelten ihr Dasein fristen. Wer auf Sozialwohnungen angewiesen ist, kann sich die Nachbarschaft nicht aussuchen. Es ist dann die erzwungene Integration der Deutschen; sich gefälligst an den Gewohnheiten seiner neuen Mitbürger anzupassen. Und dies ist dann auch wahrscheinlich die gemeinte, gelungene Integration des NRW-Integrationsministers Stamp.

STUDIE IN NRW: Integration läuft positiv – aber mit „Eintrübungen“

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat eine Sonderauswertung des „Integrationsbarometers“ vorgenommen. Der Tenor ist positiv – doch die Forscher stellen auch „Segregationstendenzen“ fest.

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One Reply to “Gelungene Integration in NRW? Parallelgesellschaften und Stadtflucht derer, die es sich leisten können abzuhauen”

  1. Nicht nur der nordrheinwestfälische, alle deutschen Integrationsminister haben völlig Recht wenn sie behaupten, dass es in ihrem Bundesland mit der Integration sehr gut klappt, alle Länder, aus denen die „Flüchtlinge“ stammen, werden nach und nach wieder aufgebaut, dies allerdings nicht jenseits des Mittelmeeres, sondern in Deutschland.
    Mit Ausnahme der Ortsbezeichnungen, läuft inzwischen in immer mehr Großstädten, sowie in deren Vororten und selbst in Kleinstädten und Gemeinden alles so, wie es die „Flüchtlinge“ aus ihrer Heimat gewohnt sind, der Unterschied ist lediglich, dass die jeweilige Bevölkerung hier nicht knallhart arbeiten muss, um wie die Maden im Speck zu leben, hier sorgen Millionen von fleißigen deutschen „Dukateneseln“ dafür, dass „Deutsche“ mit Migrationshintergrund in Saus und Braus leben können.
    Die Topverdiener der Restbevölkerung ohne Migrationshintergrund (Politiker, Beamte in Ämtern und Behörden, Richter und Anwälte, Konzernbosse, etc.) leben natürlich nicht im „deutschen Ausland“, sie haben sich in den Osten zurück gezogen (Dresden, Leipzig, etc.) und residieren dort wie es den Landesfürsten zusteht, auf turmhohen Niveau und damit ist nicht das Elbsandsteingebirge gemeint.
    Optimale Zug- und Flugverbindungen sorgen dafür, dass die Topverdiener in sehr kurzer Zeit in der muslimischen Hauptstadt (in Berlin) sind, wenn sie dort in Verbindung mit ihrer
    beruflichen Tätigkeit als Minister, etc. etwas zugunsten der Migranten anordnen müssen.

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