Asyl nur noch auf Prognose

Von Gastautor Wolfgang Schlichting

Der Bürgerkrieg in Syrien ist beendet, den “Islamischen Staat” gibt es nicht mehr und somit gibt es für syrische Bürger auch keinen Grund mehr, ihre Heimat zu verlassen und in das Asylantenparadies Deutschland zu flüchten.

Was noch viel schlimmer ist, die Asylindustrie verliert einen Großteil ihrer Kunden und die Politiker und Parteigenossen, die in der Asylindustrie tätig waren und jedes Jahr Millionen gescheffelt haben, stehen zukünftig in Sachen: “Syrische Flüchtlinge“ mit leeren Händen und Kassen da, weil es noch kein Äquivalent für Syrien gibt, also so was geht ja wohl gar nicht.

Jetzt müssen Schreckensszenarien her, mit denen man alle Syrer, die eigentlich wieder nach Hause müssten, nicht nur hier behalten, sondern auch den lukrativen Familiennachzug weiter fortführen kann. Mit der Prognose, dass sich in Syrien immer noch viele untergetauchte “IS” Terroristen befinden, kann man nicht gut punkten, denn da könnte die “AfD” dagegen halten, dass auch in Deutschland mehr als 5.000 “IS” Terroristen untergetaucht und als “Flüchtlinge” mit Anspruch auf Sozialhilfe wieder aufgetaucht sind!

Die syrische Infrastruktur ist durch den Bürgerkrieg zwar ziemlich marode, aber das ist die deutsche Infrastruktur auch, weil fast sämtliche Steuereinnahmen, die nicht zwecks Finanzierung von Politikern, Beamten und der beim Staat und in der EU beschäftigten Bürokraten benötigt wurden, in Sachen “Flüchtlingshilfe” verbraten wurden, außerdem muss man zukünftig auch daran denken, dass an die staatlich besoldeten Pensionäre ein paar dutzend Milliarden gezahlt werden müssen, die aus den laufenden Steuereinnahmen finanziert werden müssen weil es dafür keine Rücklagen gibt.

Mir persönlich fällt kein plausibler Grund dafür ein, dass die syrischen Flüchtlinge auch weiterhin in Deutschland bleiben können, aber ich bin ja auch kein Mitglied in einer der etablierten Parteien, die sicherlich einen Grund finden werden, um die syrischen Staatsbürger in Deutschland zu behalten. Notfalls kann man ja die Menschenrechte anführen, die von Putin und Assad mit Füßen getreten werden, obwohl es in Syrien soweit mir bekannt, keinen Strafrechtsparagrafen gegen den Tatbestand der Volksverhetzung gibt. Jetzt werden jede Menge Migrationsforscher benötigt, die allesamt Expertisen erstellen, nach deren Inhalt nicht ein einziger, ehemaliger syrischer Flüchtling in sein Heimatland abgeschoben wird, also werden sich auch dieses Jahr die Kosten für externe Berater nicht minimieren, weil Asyl für Syrer zukünftig auf Prognosen erteilt werden muss!!!

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