Was teuer, schlecht und zwangsfinanziert ist, braucht wenigstens neue Bezeichnungen, ARD Framing-Manual

Das zwangsfinanzierte Staatsfernsehen, dass für die Meinungsbildung des Volkes ca. 8 Milliarden Euro Rundfunkgebühren jährlich verplempert, möchte jetzt auch sprachlich eine bessere Anerkennung finden. Für 120.000 Euro beauftragte die ARD die Sprachwissenschaftlerin Elisabeth Wehling um ein „Framing-Manual“ zu erstellen. Zukünftig heißt dann die ARD „Gemeinwohlmedium“ und die Zwangsgebühr wird zum „Rundfunkkapital der Bürger“ erhoben. Auch soll es nicht mehr öffentlich rechtlicher Rundfunk heißen, sondern „unser gemeinsamer, freier Rundfunk“. Alle die das Staatsfernsehen trotz den neuen Bezeichnungen immer noch nicht so ganz toll finden, sind dann die „Demokratiegefährder“.

Wie frei die staatlichen Fernsehsender sind, zeigt bereits die Zusammensetzung der obersten Gremien. In den Landesrundfunkräten, den obersten für die Programmkontrolle zuständigen Aufsichtsgremien, sitzen alles Parteipolitiker. Ebenso werden dann die beschäftigten Journalisten nach Parteizugehörigkeit, oder zumindest Parteinähe, ausgesucht. Mit soviel politisches Personal in den staatlichen Rundfunkanstalten kann wohl kaum noch vom freien Rundfunk die Rede sein. Somit sind die staatlichen Medien wirklich die „kontrollierte Demokratie“, oder besser „das betreute Denken“ für die Zwangsgebühren zahlenden Zuschauer. Der ausgedachte Slogan „Kontrollierte Demokratie statt jeder, wie er will“ ist dann auch passend zu der Arbeitsweise und Personalbesetzung der staatlichen Medien.

Schon lange ist nur das demokratisch, was von den Politikern der Altparteien vorgegeben wird. Alles was dieser Auffassung widerspricht ist undemokratisch oder populistisch. Nur hat vorgegebene Demokratie nicht viel mit Demokratie zu tun, sondern kommt eher einer Diktatur gleich. Wer Meinungen im großen Stil vorgibt, was Fernsehsender zweifelsohne täglich vor einem Millionenpublikum praktizieren, der manipuliert gezielt. Die Berichterstattung läuft stetig im gleichen Stil ab, immer ausgelegt nach den Vorgaben die das Volk glauben soll. Typische Beispiele sind: Gegen Trump, gegen Putin, gegen die AfD, gegen die „Gelbwesten“ – für offene Grenzen, für Diesel-Fahrverbote, für die EU, für den Euro, für Merkel und die Grünen. Selbst mit viel Wohlwollen ist hier keine ausgewogene und realistische Berichterstattung erkennbar, sondern nur die Richtung in der das Volk denken soll. Ein manipuliertes Volk ist besser zu kontrollieren und sichert den Altparteien ihre Macht. Jede Lüge ist nur oft genug zu wiederholen und wird dann automatisiert zur Wahrheit. Ein einfaches Prinzip, dass schon immer bei der Masse funktionierte.

Das Propaganda Handbuch zum „Framing-Manual“, was geheim bleiben sollte, ist hier bei netzpolitik.org einsehbar

Auch die AfD bezog bereits Stellung: Das 120.000 € teure Manipulations-Manual der ARD ist Bürgerverachtung pur. Mit Pluralismus und Meinungsfreiheit haben die ARD-Bosse in ihrem Kontroll- und Monopolwahn nicht viel am Hut. Hier zu lesen

Einen weiteren ausführlichen Artikel gibt es bei der Jungen FreiheitWer das „Gemeinwohlmedium“ kritisiert, ist „Demokratiegefährder“

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2 Replies to “Was teuer, schlecht und zwangsfinanziert ist, braucht wenigstens neue Bezeichnungen, ARD Framing-Manual”

  1. Hallo Gerd,
    wenn sich Legislative, Exekutive und Judikative ausschließlich in den Händen von politischen Parteien befinden, was in Deutschland der Fall ist, handelt es sich bei der Staatsform um eine Parteiendiktatur, in der sich der Souverän (laut deutschem Grundgesetz das Volk) lediglich durch ein Kreuzchen auf dem Wahlzettel an der Gestaltung der staatlichen Politik im Innen- und Außenverhältnis beteiligen darf.
    Da die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger seit Gründung der BRD bei jeder Bundes- und Landtagswahl unter Beweis stellen, dass sie in einer Staatsform leben wollen, in der die Bevölkerung von politischen Parteien vollumfänglich versklavt wird, erübrigt sich jegliche Kritik an dem System, denn es wird der Bevölkerung ja nicht aufgezwungen, sondern von ihr per Wahlkreuzchen selbst bestimmt.
    Mit dieser lediglich repräsentativen „Demokratie“ sind zwar einige „Politquerulanten“, nicht einverstanden, doch da es sich gemessen am wahlberechtigten Bevölkerungsanteil um eine verschwindend geringe (weil aussterbende) Minderheit handelt, bleiben deren Interessen getreu dem Motto: „ein bißchen Schwund ist immer“ unberücksichtigt.

  2. Den diesjährigen Dr.-Joseph-Goebbels-Preis für angewandte Propaganda werden die mit diesem dummen Gewäsch nicht erhalten. Da gibt es sicher aussichtsreichere Kandidaten.

    Wenn ich so quer Beet durch die Medien die Rezensionen des SBD (Staatsrundfunk für betreutes Denken) anschaue, wundere ich mich allerdings immer wieder, wie viele sich den Quark offenbar noch antun. Bei mir war es glaube ich Anfang 2017, dass ich so was auf dem Bildschirm hatte.

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