Die Einführung der Einheitsrente bei gleichzeitigen Verlust der Spareinlagen ist der politische Wille

Deutschlands Politik will und muss seinen Sozialstaat umbauen. Es gibt immer mehr Menschen die eine lückenhafte Arbeitshistorie aufweisen, das klassische Leben, Schule, Ausbildung (oder früher Lehre) und anschießend Berufsjahre bis zum Renteneintritt wird immer seltener. Heute bestimmen lange Schulzeiten mit anschließenden Studium oftmals den Einstieg in den Beruf. Aber auch ohne Studium beginnt die berufliche Ausbildung im Regelfall erst mit dem 18. Lebensjahr, 4 Jahre später als früher. Dazu kommen Studienabbrecher, die erst im Alter um die 30 mit einer normalen Berufsausbildung beginnen. Auch Auszeiten werden sich in jungen Jahren gerne gegönnt, die ebenfalls zu Fehlzeiten bei der Rentenberechnung führen. 45 Arbeitsjahre bis zum 65. Lebensjahr erreichen somit nur noch Menschen die unmittelbar nach der Schule eine Ausbildung begannen und ununterbrochen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgingen. Dazu kommen Millionen Einwanderer, die, falls sie überhaupt berufstätig werden, im günstigsten Fall auf 10 bis maximal 30 sozialversicherungspflichtige Arbeitsjahre kommen. Eine Rente die auf Lebensarbeitsleistung basiert, wird damit immer unwahrscheinlicher.

Das Ergebnis dieser Veränderungen ist ein niedriges Rentenniveau, das es immer weiter abzusenken gilt. Bedeutet das die Langzeitrentenkasseneinzahler, 45 bis 50 Jahre, immer niedrigere Renten bekommen. Die Menschen die auf geringere Rentenkasseneinzahlungsjahre kommen erhalten ebenfalls immer niedrigere Renten, doch erhalten zusätzliche Aufstockungen. Den Einstieg in das neue System betreibt die SPD mit der Forderung nach einer Grundrente, was gleichzeitig den Einstieg zur Einheitsrente darstellt. Durch die stetige Absenkung des Rentenniveaus bei gleichzeitiger Aufstockung der Niedrigrenten wird im Prinzip die Gleichschaltung der Renten erreicht. Das Ergebnis heißt: Arbeit lohnt sich nicht, zumindest auf Bezug der Renten.

Natürlich hat die Politik an zusätzlicher Eigenversorgung gedacht und wer während seines Arbeitslebens sparen möchte und es auch kann, der soll zusätzlich vorsorgen. Hier bot die Politik den Politikgläubigen Sparmodelle, z. B. Riester, an, damit die privaten Versicherungskonzerne ihr Kapital mehren konnten. Die weniger Politikgläubigen konnten sich eigene Sparmodelle aussuchen, die vom Sparbuch bis zu Wertpapieren reichten. Alle Sparmodelle basierten auf Verzinsung und der treue Sparer sparte und sparte, immer im Glauben an die Politik, dass im Alter von dem Ersparten, nebst Zinsen, die Minirenten aufzustocken sind. Doch die Politik betreibt ja neben der Rentenschweinerei noch die EU und Europolitik. Dieses hatte der treue politikgläubige Sparer nicht einkalkuliert. Vor der Pflicht die eigene Bevölkerung zu schützen steht die Rettung des Euros und das Wohlergehen anderer EU Staaten. Um die Wirtschaft und Banken in den kranken Euro Staaten zu stützen musste viel neues Geld im Umlauf und damit war die Geldverzinsung auf Null zu fahren. Keine Zinsen auf Spareinlagen, bei gleichzeitiger Inflation, bedeutet zwangsläufig den Wertverlust von allem Gesparten. Die zusätzliche Altersabsicherung wird somit zusehends immer wertloser.

Aber dieses Elend ist noch lange nicht beendet, denn die nächste Rezession steht bereits vor der Tür. Immer nur Geld verschenken, was Anderen genommen bzw. gedruckt wird, um die Wirtschaft anzukurbeln muss zwangsläufig irgendwann einmal enden. Die EZB kann bei Nullzins nicht weiter die Zinsen senken, denn Null bleibt Null. Doch die EZB will weiter faule Kredite an faule Staaten vergeben um die Rezession abzufedern. Also folgt der nächste Schritt, die Spareinlagen werden besteuert. Somit verlieren die Spareinlagen nicht nur inflationsbedingt an Wert, sondern kosten zusätzlich. Werden 10.000 Euro mit z. B. 5 Prozent besteuert, kostet es 500 Euro im Jahr, bei 100.000 Euro sind es dann 5.000 Euro. Wenn jetzt noch 3 Prozent Inflation dazugerechnet wird, sind es 800 bzw. 8.000 Euro Verlust pro Jahr. Jeder kann sich ausrechnen, wann die gesamte zusätzliche Altersabsicherung dann bei Null angekommen ist. Wenn jetzt einer meint es ist unmöglich, dann hat dieser immer noch nicht die Politik verstanden und glaubt tatsächlich das Märchen von der Politik, das diese für die Bevölkerung zuständig wäre. Diese Vorgehensweise setzt allerdings gleichzeitig die Abschaffung des Bargelds voraus, damit kein Geld in Schließfächern oder Kopfkissen gebunkert werden kann. Oder das Bargeld wird ebenfalls versteuert und bei jeden Kauf über Bargeld gleich ein großer Steueranteil von ca. 50 Prozent einbehalten, damit Bargeld unattraktiv wird.

Grundsätzlich ist jeder Wahnsinn zu bezahlen und die Politik besteht derzeit nur aus Wahnsinn. Masseneinwanderung in das Sozialsystem, Energiewende, Atom- und Kohleausstieg, Diesel/Feinstaub Hysterie, Autoverbot, E-Mobilität ohne Infrastruktur und ausreichende Stromkapazität, Klimalüge, Brexit, EU-Finanzierung, Euro-Rettung usw.. Alles ist nur über Steuern und Geldentwertung zu erreichen und zwar nur von der Masse holend. Nicht die wenigen Reichen oder die verursachenden Politiker mit ihren Lobbyisten zahlen die Zeche, sondern der ganz normale Durchschnittsbürger, der immer noch jedes aufgetischte Märchen, von Politikern und Massenmedien erzählt, den Glauben schenkt.

Wem gehört das Geld auf meinem Konto? | „Finanzielle Intelligenz“ | Marc Friedrich

Wir alle haben ein oder sogar mehrere Konten bei einer Bank. Und was ich auf die Bank bringe, gehört auch mir – richtig? Falsch. Wer sein hart Erspartes aufs Konto legt, gibt dem Geldinstitut einfach nur ein Darlehn zu einem unglaublich günstigen Preis, nämlich Null Prozent (0%). Und es kommt noch härter: Aktuell sind wir in einer historischen Niedrigzinsphase, bei der sogar Negativzinsen vorkommen können. Das bedeutet, Sie zahlen Zinsen dafür, dass die Bank Ihr Geld hat und damit arbeiten kann.

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3 Replies to “Die Einführung der Einheitsrente bei gleichzeitigen Verlust der Spareinlagen ist der politische Wille”

  1. Guter Kommentar, hier noch etwas präziser auf den Punkt gebracht, die deutschen Sparer haben durch die Nullzinspolitik der EZB bisher 435 Milliarden Euro verloren, noch verständlicher ausgedrückt, wenn jeder deutsche Bürger ein Sparkonto hätte, würde der Verlust pro Person 5.317,00 Euro betragen.
    Im Gegensatz zu den anderen EU Bürgern sind und bleiben die Deutschen die absoluten „Sparweltmeister“, ihr Anteil an den Spareinlagen beträgt 18%, Tendenz trotz Nullzinspolitik steigend, wogegen die anderen EU Bürger noch nicht einmal die Hälfte (9%) in Spareinlagen festlegen, sondern ihr Geld so anlegen, dass es nicht von der Nullzinspolitik aufgefressen wird. Die EZB hat aktuell für ca. 1,5 Billionen Euro faule Staatspapiere von maroden EU Staaten in ihrem Tresor liegen und kauft auch weiterhin gigantische Papierberge mit Schrottwert an, für die Deutschland mit 25,6% haftet.

  2. Das, was am deutschen Sparer geschieht, ist verbrecherisch und kriminell. Es ist Diebstahl, der bestraft werden müsste. Nur wird er das nicht. Und warum nicht? Weil der Deutsche sich nicht wehrt. Und warum wehrt er sich nicht? Weil er genau weiß, dass ihm kein Gericht recht geben würde. In Deutschland gilt das Recht des Stärkeren. Die Schwachen, das sind die Rentner und Sparer, haben keine Rechte. Der Rechtsstaat ist abgeschafft. Noch hätten die Millionen Sparer und Rentner die Möglichkeit, die freien Wahlen zu nutzen, um die Diebe selbst abzustrafen. Aber sie nutzen sie nicht. Sie sind vom Polit/Medien-Kartell derart hinters Licht geführt, dass sie ihre wirkliche Lage gar nicht erkennen. Zudem werden die, die ihnen helfen möchten, als Nazis stigmatisiert. Sind sie aber nicht. Aber die Leute glauben es. Und da man keine „Nazis“ wälhlen will, wählt man halt lieber die Metzger, die einen schlachten. Dumm gelaufen.

  3. @ Aufbruch, ich denke, Sie schreiben einen Hauptpunkt an. Das ist ein Rechtssystem, das dem Recht gibt, der, der Stärkere ist. Wobei man diese Stärke auch unterteilen sollte. Z.B., Recht bekommen, weil man viel, oder zu viel über die Vorgänge einer Stadt, Gemeinde u.s.w., weiß. Recht bekommen, weil man dem, oder den Gegnern, einfach finanziell überlegen ist. Alle Instanzen durchlaufen, und sich Gutachter noch und nöcher leisten kann. Weil der Starke ein Amt bekleidet, das besser nicht angegriffen werden sollte. Und viele andere Sachen, wie das es eben keine unabhängigen Staatsanwälte und Richter gibt. Sie sind alle weisungsgebunden. Wer damit umzugehen weiß, die oberen Politiker kennt, dem ist das Glück hold.

    Und nun, ein eben gekommener Gedankenzug. Das wissen die schon viele Jahre hier lebenden Dealer, Clanchefs noch viel genauer, als unsereins. Sie können auf dieser Klaviatur meisterhaft spielen. insbesondere deshalb, da viele Deutsche, egal ob nun autochthon oder später zugereist, dies zu spät erkannten, und aufgegeben haben. Denn diese sind es, die direkt an der Front, auch mit kriminellen im Haus leben und sich nur noch ducken müssen, um nicht zum Opfer zu werden.

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