Das Problem heißt Menschenmassenvermehrung, die politische Antwort dazu heißt Umsiedlungsprogramme. Symptome verlagert, nicht bekämpft

Die Welt hat ein großes Problem, nicht ein politisch vorgeschobenes CO² oder Stickstoffproblem, sondern ein Menschenmassenmehrungsproblem. CO² oder Stickstoffprobleme sind lediglich Nebenerscheinungen der Menschenmassenvermehrung. Die Menschenmassenvermehrung ist zwar bekannt, doch wird politisch ignoriert und das ist das eigentliche Problem. Um dagegenzuwirken gibt es im Prinzip nur 2 Möglichkeiten, wobei eine Möglichkeit an Grausamkeit nicht zu überbieten ist. Diese Möglichkeit wäre ein großer Krieg der die Weltbevölkerung wieder auf den Stand von 1950 zurücksetzt und anschließend in gewohnter Manier der Wiederaufbau beginnt. Es wäre die Wiederholung der Nachwirkungen des 2. Weltkrieges, nur diesmal weltweit. Bis dann der Stand zur heutigen Zivilisation, einschließlich Bevölkerungszahl, erreicht wäre vergingen wieder mehrere Generationen. Kein normal denkender Mensch kann sich dieses Szenario wirklich wünschen, sodass alle Kraft daranzusetzen ist das dieses Szenario nie zur Wirklichkeit aufsteigt. Die zweite Möglichkeit wäre, dass der Mensch seine naturgegebene Intelligenz einsetzt und lernt sich verantwortungsvoll zu vermehren. In den westlichen Industriestaaten haben es die Menschen längst begriffen, hier ist die Geburtenrate rückgängig und zwar in einem viel zu großen Ausmaß. China, als totalitärer Staat, ergriff Zwangsmaßnahmen zur Geburtenreduzierung mit enormen Erfolg, der Lebensstandard der Chinesen hatte sich vervielfacht. Hingegen andere asiatische- und vor allem die afrikanischen Staaten eine Geburtenreduzierung nicht als angemessen betrachten. Im Gegenteil, die dortigen Herrscher und Religionen fördern explizit die Menschenmassenvermehrung in bedrohlicher Weise. Selbst regionale Kriege hindern nicht den Fortpflanzungswahn, das Beispiel liefert Syrien. In Syrien wuchs die Bevölkerung von 10,5 Millionen in 1985 auf 21 Millionen Einwohner in 2010 und ging kriegsbedingt in 2016 auf ca. 18,5 Millionen zurück. Bleibt aber trotzdem noch eine fast Verdoppelung der Bevölkerungszahl gegenüber 1985.

In den anderen asiatischen Ländern, deren Einwohner in großen Zahlen Deutschland bereichern, sieht der Bevölkerungszuwachs ähnlich aus. Hier ein paar Beispiele:

Irak 1985 – 15,5 Millionen, 2016 – 37,2 Millionen
Türkei 1985 – 49 Millionen, 2016 – 80 Millionen
Iran 1985 – 47 Millionen, 2016 – 80 Millionen
Libanon 1985 – 2,6 Millionen, 2016 – 6 Millionen
Afghanistan 1985 – 12 Millionen, 2016 – 35 Millionen
Pakistan 1985 – 92 Millionen, 2016 – 193 Millionen
Bangladesh 1985 – 93 Millionen, 2016 – 163 Millionen

In den afrikanischen Staaten ist das Verhältnis ähnlich, auch hierzu ein paar Beispiele:

Marokko 1985 – 22 Millionen, 2016 – 35 Millionen
Tunesien 1985 – 7 Millionen, 2016 – 11,5 Millionen
Algerien 1985 – 22,5 Millionen, 2016 – 41 Millionen
Sudan 1985 – 17 Millionen, 2016 – 40 Millionen
Äthiopien 1985 – 40 Millionen, 2016 – 102 Millionen
Nigeria 1985 – 83 Millionen, 2016 – 186 Millionen
Kenia 1985 – 20 Millionen, 2016 – 49 Millionen
Uganda 1985 – 14 Millionen, 2016 – 42 Millionen
Niger 1985 – 7 Millionen, 2016 – 21 Millionen
Ägypten 1985 – 50 Millionen, 2016 – 96 Millionen

Beherbergte die Welt 1950 noch ca. 2,5 Milliarden Menschen, so sind es heute ca. 7 Milliarden, 2050 ca. 9,6 Milliarden und 2100 dann ca. 11,2 Milliarden Menschen. Wissenschaftler vertreten die Auffassung, dass die Gesamtaufnahmekapazität der Welt maximal 9 bis 10 Milliarden Menschen verkraften kann, mehr lassen die verfügbaren Nahrungsmittelressourcen nicht zu. Diese menschliche Überproduktion erfolgt nicht in Europa oder Nordamerika, sondern in Afrika, Asien und etwas abgeschwächt in Südamerika.

Die westliche Politik ist weitestgehend hilflos gegenüber der demografischen Entwicklung in Asien und Afrika, denn selbst die vielen US/NATO Interventionskriege konnten den Geburtenboom nicht stoppen. Zusätzlich sorgten die medizinischen Verbesserungen für die Eindämmung der Kindersterblichkeit. Die Afrikaner bekommen deshalb jedoch nicht weniger Kinder, nur es überleben mehr. Die Mentalität und Religionen der Afrikaner und teilweise der Asiaten fragt jedoch nicht nach der Finanzierbarkeit ihres Nachwuchses. Das ist diesen Menschen vollkommen egal, Kinderreichtum bedeutet einen Ausdruck von Stärke, auch wenn die Ernährung und Überlebensfähigkeit nicht gegeben ist. Fehlende Intelligenz und falscher Glaube sind die hauptsächlichen Antriebe ihrer Vermehrungswünsche. Diese Art der Mentalität ist von Seiten westlicher Politiker nicht änderbar, auch wenn einige dieser Meinung verfallen.

Heute versuchen westliche Politiker, vorneweg die Deutschen, das bestehende Elend und die Überbevölkerung in Afrika und Asien mit Umsiedlungsprogrammen nach Europa, vordergründig nach Deutschland, zu lösen. Dieses ist auch gleichzeitig der Hauptaspekt für den UN-Migrationspakt, der im Prinzip lediglich die Umsiedlung von afrikanischen Bevölkerungsteilen nach Europa vorsieht, mit gleichzeitiger vollen Teilhabe aller Sozialleistungen und politischen Einflussnahmen. Somit ist die Vorgehensweise der Politik eindeutig, sie versucht das Problem der Menschenmassenvermehrung mit Umsiedlungsaktionen nach Europa zu begegnen. Doch hier werden nicht die Symptome bekämpft, sondern verlagert. Die Probleme der Afrikaner und Vorderasiaten werden nach Europa transportiert. In Europa, und besonders in Deutschland, erwarten die Neubürger vorzügliche Sozialleistungen die zu einer weiteren überproportionalen Fortpflanzung geradezu anspornen. Mit der Bereitstellung von kostenlosen Wohnraum und geldlicher Belohnung für jedes weitere Kind wird die Menschenmassenvermehrung nach Europa verlagert und zwar in einem noch stärkeren Ausmaß. Problemverlagerung ohne die Bekämpfung der Symptome hatte noch niemals Erfolge erzeugt, und Umsiedlungen sind zu Hundertprozent die falschen Wege. Im Gegenteil, durch die enormen Ausweitungen der Sozialleistungen müssen diese zwangsläufig für alle eine Reduzierung erhalten und zwar bei gleichzeitiger Erhöhung der Sozialabgaben. Einfache Rechenformeln lassen sich auch bei einer Masseneinwanderung nicht ausschalten, auch wenn die Politiker verbal der Meinung verfallen es zu können.

Die Politik hat keinen Plan die Menschenmassenvermehrung aufzuhalten, ihr einziger Plan besteht in Problemverlagerungen. Die Hilflosigkeit und Zwiespältigkeit der Politik spiegeln ihre Verordnungen und Gesetze wieder. Einerseits wollen Politiker Rauchverbote und Autoverbote, damit die Luft reiner ist und die Menschen länger leben. Andererseits beklagen die Politiker das die Menschen zu lange leben und deshalb die Renten nicht bezahlbar sind. Einerseits beklagen Politiker das es zu viele Sozialhilfeempfänger gibt, andererseits holen sie immer Neue aus dem Ausland ins Land. Einerseits beklagen die Politiker das die Menschen in den letzten 3 Monaten ihres Lebens Unmengen an Sozialkosten verschlingen, andererseits gewähren sie sterbewilligen todgeweihten Menschen nicht den Wunsch nach Sterbehilfe. Alleine diese 3 Beispiele drücken schon die ganze Schizophrenie der Politik aus und wie soll dann die Politik das große Problem der Menschenmassenvermehrung lösen?

Als Fazit bleibt leider nur die traurige Feststellung das der nächste große Krieg unausweichlich wird. Die Politik schafft es nicht auf friedliche Weise die Menschenmassenvermehrung einzudämmen. Umsiedlungen sind lediglich temporäre, vorübergehende Maßnahmen, die nur eine Problemverschiebung zur Folge haben. Es muss also knallen um die Welt lebensfähig zu halten. Bei wild lebenden Tieren regelt es die Natur, der Mensch kann es nur selbst regeln. Ist der Mensch unfähig dazu, bedeutet die letzte Lösung Krieg, indem viele sterben damit ein paar überlebensfähig bleiben.

Numbers USA – deutsch – Alle Gutmenschen, bitte 4 Min. zuhören!!!

Die einzigartige Darstellung von Zahlen Daten Fakten. Warum berichtet die Presse nicht darüber? Hier wird kein Gutmensch weggucken können.

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One Reply to “Das Problem heißt Menschenmassenvermehrung, die politische Antwort dazu heißt Umsiedlungsprogramme. Symptome verlagert, nicht bekämpft”

  1. Lieber Gerd, Sie versuchen in ihrem Artikel den Eindruck zu erwecken, daß allein das Anwachsen der Bevölkerungszahlen in Afrika und Asien über kurz oder lang dazu führen wird, daß die Europäer, und hier meinen Sie Deutschland durch eine immense Einwandererschar erstickt werden wird. Um nur einmal ein paar Gegenzahlen zu veröffentlichen: Deutschland hatte 1920 etwa 62,4 Mio. Einwohner. Heute sind es 82,8 Mio. Frankreich hatte 1918 etwa 39,6 Mio. Einwohner. Heute sind es 67,1 Mio.
    Italien hatte 1918 37,8 Mio. Einwohner, heute 60,8 Mio. Und Spanien hatte 1918 etwa 21,4 Mio. Einwohner, zu 46,3 Mio. heute. Also ist die Weltbevölkerung insgesamt stark angestiegen, wobei der prozentuale Zuwachs in den von Ihnen genannten Regionen natürlich größer war. Aber das allein rechtfertigt nicht das von Ihnen aufgezeichnete Horrorszenario. Ich sehe da nämlich ein ganz anderes Problem auf uns zukommen. Wenn wir nämlich so weiterwirtschaften wie bisher, daß wir nur durch immer neues Wachstum versuchen die Fehler von gestern zuzukleistern, dann wird uns schon bald das Trinkwasser knapp werden. Des weiteren werden unsere Böden unfruchtbar werden. Und das alles für die Befriedigung der Aktionäre und Spekulanten. Aber eine wachsende Weltbevölkerung muß essen und trinken, um nicht zu sterben. Was also tun?
    Bezogen auf die Bevölkerungszahlen in Europa, die leicht rückläufig ist, in Deutschland und Italien sehr stark rückläufig wird doch eines ganz klar: Je satter und zufriedener die Menschen mit ihrer Existenz werden, desto weniger Kinder zeugen sie. Also schlage ich vor, anstatt Millionen von Entwicklungsgeldern in diese Staaten zu überweisen sie endlich auch einmal an der Wirtschaft zu beteiligen. Warum sollten die Afrikaner Weizen und Gemüsesorten anbauen, die ihre kargen Böden auslaugen, um diese zum künstlich verbilligten Weltmarktpreis an die reichen Staaten zu verhökern? Im Gegenzug liefern wir dann den Potentaten neue Waffen, damit sich die Stämme auf Geheiß ihres Anführers gegenseitig totschießen können. Und die korrupten Staatschefs zweigen einen Teil der eingangenen Gelder noch für den neuesten Daimler und ihre Prachtvilla ab.
    Und wer weiß schon genau, was noch auf uns zukommen wird? Vielleicht werden wir ja auch in 100 Jahren zu Nomaden, weil unsere Böden keinen Ertrag mehr haben, die Flüsse vergiftet sind, und die Luft uns krank macht, weil der deutsche Verkehrsminister in der Dieselaffäre gerade noch einmal mit der Automobilindustrie über eine Hardwarenachrüstung verhandelen muß.
    Also bitte hören Sie auf uns hier die genannten Regionen als die Schuldigen darzustellen. Das ist nur billige Stimmungsmache, um undemokratische Lösungen wieder hoffähig zu machen.

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