Bedingungsloses Grundeinkommen bedeutet Eigenverantwortung jedes Beziehers und das in einem internationalen Sozialstaat

Leider stamme ich noch aus einer anderen Zeit und kann nicht so richtig gedankenskonform die heutige Zeit verstehen. Mir wurde von klein auf beigebracht erst etwas zu leisten, um dann von dem erhaltenen Lohn sich etwas zu gönnen. Wer dieses Prinzip verinnerlichte gelangte schnell in die Unabhängigkeit, schnellen Berufseinstieg und Weiterbildung berufsbegleitend in Abendseminaren sowie Eigenstudium. Diese Vorgehensweise bedeutet ohne Ausnutzung des Sozialstaates sein Leben zu finanzieren und dabei trotzdem die Aussicht zu behalten einen etwas besser bezahlten Arbeitsplatz zu finden. Heute wird diese Vorgehensweise nur noch selten genutzt, vielmehr sollen in den Augen vieler Jugendlicher der Staat und/oder Eltern eine lange Lern- Studienzeit, sowie den Lebensunterhalt, finanzieren. Es ist das neue Anspruchsdenken, ähnlich dem Umgang mit Krediten. Wurde früher für das Auto oder die Möbel erst gespart, bezieht man es heute über Kredite. Folgt ein Arbeitsplatzverlust oder sonstiges nicht vorher Einkalkulierte, ist der Jammer groß. Schuldige werden gesucht und oftmals vergessen, dass vielleicht auch ein wenig Eigenverschuldung vorliegen könnte.

In den meisten Fällen passt es, trotz Kredite und Abzahlungen funktioniert es mit dem Lebensunterhalt so gerade noch. Dreht es sich allerdings in die entgegengesetzte Richtung, dass die Meisten ihre Kredite nicht begleichen können, ist die nächste Finanz- und Bankenkrise nicht mehr weit. So wie der Staat lebt auch der Großteil der Bevölkerung auf Pump, wird derzeit nur übertüncht durch eine künstlich aufrecht gehaltene Hochkonjunktur der Asylindustrie, einer Nullzinspolitik und dem großen Steueraufkommen in einem Hochsteuerland.

Weil es dem Volk im Großen und Ganzen, trotz Kreditabzahlungen und immensen Steuer- und Sozialabgaben, relativ gut geht, wird ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden befürwortet, damit es auch den nicht so gut gehenden Rest gut ergeht. Doch die hier im Raum stehenden ca. 1.000 Euro monatlich sind eine Mogelpackung, denn ein Hartz-4ler erhält diese sowieso und je nach Wohnlage sogar noch mehr. Heute wohnen und heizen Sozialhilfeempfänger nicht auf eigene Kosten, erhalten notwendige Anschaffungen ebenfalls kostenlos. Ein bedingungsloses Grundgehalt würde alle kostenlosen Leistungen entfallen lassen und das Leben wäre geldmäßig selbstständig einzuteilen. Wenn der Grundgehaltempfänger jetzt sein zur Verfügung stehendes Geld für neuen Luxus, Alkohol oder sonstigen ausgibt, die Migranten ihr Geld in die Heimat senden, wer zahlt dann die Miete und Heizung? Entweder haben wir dann noch mehr Obdachlose oder die Sozialleistungen steigen weiter an. Zu dem Grundeinkommen wären dann zusätzlich Miet- und Heizkosten von dem Steuerzahler aufzubringen, oder Deutschland bekommt ein riesiges Obdachlosenproblem.

Weil heute viele daran gewöhnt sind Leistungen geschenkt zu bekommen, sei es nun während der langen Ausbildungszeit oder auch ganz ohne Arbeit, ist der Blick auf die Sozialleistungen getrübt. Es gerät in Vergessenheit, dass jede erhaltende Sozialleistung andere bezahlen müssen. Nur so ist es zu verstehen, dass der Ausbau des nationalen Sozialstaates zu einem internationalen Sozialstaat in der Bevölkerung breite Mehrheiten findet. Es fehlt jegliche Einsicht, dass der Sozialstaat neu zu differenzieren ist. Menschen die sich aktiv an den Sozialstaat beteiligten und unverschuldet in eine Notlage gerieten, für diese sind die Sozialleistungen extrem zu erhöhen. Hingegen für alle die nicht arbeiten wollen (die gibt es tatsächlich, auch wenn es die Politik verneint), sind keine Geldleistungen zu zahlen. Ihr Bedarf wäre mit Lebensmittelgutscheinen und kostenlosen wohnen vollends abgedeckt. Ebenso ist mit den Migranten zu verfahren, wer keine Arbeit findet um sein Leben samt Großfamilie zu unterhalten ist bestenfalls in die Heimat zurückzuführen oder bei Nichtmöglichkeit ausschließlich mit Lebensmittelgutscheinen zu versorgen. Auf keinem Fall dürfen in irgend einer Art Geldleistungen erfolgen. Sozialstaat und offene Grenzen funktioniert nicht, dass haben bereits viele sogenannte Experten bestätigt. Weil es die Politik jedoch unbedingt funktional beibehalten will, sind die Sozialleistungen für alle nicht selbst versorgenden Migranten extrem zu kürzen. Wird es weiter bei vollen Sozialleistungen für die Migration bleiben, wird bald keiner im Land noch irgendwelche Sozialleistungen erhalten. Nach Umsetzung des UN-Migrationspakt kann nur das Sozialsystem vollends zusammenbrechen und die politischen Träumer des bedingungslosen Grundeinkommens, sowie das gesamte Volk, aus einem bösen Traum erwachen.

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2 Replies to “Bedingungsloses Grundeinkommen bedeutet Eigenverantwortung jedes Beziehers und das in einem internationalen Sozialstaat”

  1. Helikoptergeld, Geld das vom Himmel fällt. Das geht doch. Hat uns nicht Draghi vorgemacht, wie das geht? Unsere Millionäre und Milliardäre werden doch alle so finanziert. Die unheimliche Geldvernichtung durch Banken-Crashs und Euro-“Rettung” wurden mit Geld aus dem Nichts finanziert. Ist es da verwunderlich, dass diejenigen, die kaum was haben, auch einmal so wie unsere Millionäre und Milliardäre alimentiert werden wollen? Die Grundregel, dass Geld, was verteilt wird, auch irgendwie erwirtschaftet werden muss, scheint längst ausgedient zu haben. Solange es Draghi und die Notenpresse gibt, ist alles möglich. Soweit die Sicht unserer Volkbeglücker. Es fragt sich nur, wann diese Sicht durch den Qualm der Explosion dieses Wolkenkuckucksheimes genommen wird.

  2. Ein staatlich finanziertes Grundeinkommen bedingt eine Verhaltensänderung in Bezug auf den Konsum. Nur lieber Autor, das betrifft natürlich alle. Wir leben alle über unsere Verhältnisse, Arm wie Reich. Beim Einen sind es die Kreditraten, die nicht mehr bedient werden können. Beim Anderen sind es der Swimmingpool, die Luxuskarosse und Vieles mehr. Aber das können Sie nur in der Kindheit anerziehen.
    Wie Sie schon richtig anmerken: Ihnen so wie mir wurde in der Kindheit erzieherisch beigebracht, daß man nur Geld ausgibt, welches man auch hat oder zurückzahlen kann. Also mangelt es an einer richtigen Erziehung zur Sparsamkeit. Das möchte natürlich der Verkäufer all der schicken Sachen nicht hören. Und der Produzent auch nicht. Und leider kommt noch dazu, daß die Kreditinstitute nur allzu willig das Geld verleihen, wenn der Steuerzahler dafür letztendlich haftet.
    Daraus aber zu folgern, daß es demnächst zugewanderte Nachahmer dieser Mentalität geben wird kann ich nicht nachvollziehen. Wenn Sie das allen Ernstes so stehenlassen, machen Sie sich zum Steigbügelhalter ganz anderer Mächte in der Politik.
    Die Kritik an den bestehenden Verhältnissen ist richtig und wichtig. Aber es müssen dann auch Vorschläge kommen, wie man das ändern könnte. Und da haben Ihnen ihre Eltern vielleicht auch einmal beigebracht, daß man sich selbst ändern muß, um etwas zu verändern. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß die Veränderungen sowieso kommen. Entweder durch die eigene Einsicht, oder wir werden von den Ereignissen überrollt. Wenn Sie das berücksichtigen, werden sich auch ihre Mitmenschen ändern.

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