Diesel- und Zuwanderungslösung, oder wie können Politiker und Konzerne dem Volk die Schuld für das eigene Versagen aufbürden

Heute erfolgten Meldungen das sich die Superkoalition CDU/CSU und SPD bei dem Diesel- und Zuwanderungsstreit geeinigt hatten. Doch mal ehrlich, was bringen politische Beschlüsse für den Bürger? Wenn die Politik etwas beschließt, ergeben sich daraus Kosten für die Allgemeinheit. Die Konzerne, die zwar Kosten am besten verkraften, werden jedoch grundsätzlich geschont. Was für eine Schuld trifft denn den normalen Bürger an der Dieselproblematik? Oder welche Schuld an der Zuwanderung? In beiden Fällen erzeugten und erzeugen Politik und Konzerne gemeinsam Probleme und Kosten. Aber bezahlen müssen alle Fehler und Fehlentwicklungen die Durchschnittsbürger und kein Politiker oder Konzernmanager.

Dieselverbot

Wer legte denn die Phantasiewerte gegen Luftverschmutzung fest? Es waren Politiker! Wer sagte denn das die Einhaltung der Werte möglich ist? Es waren die Konzerne! Wer manipulierte denn dann die Einhaltung der Werte? Es waren die Konzerne! Wer klagte denn dann gegen Manipulation und Nichteinhaltung der Werte? Es waren Umweltverbände mit politischer Unterstützung! Wer erteilte dann die Fahrverbote? Es waren Juristen im politischen Sinn! Wer ist jetzt der Dumme der die Zeche bezahlen muss? Wieder einmal der Durchschnittsbürger!

Zuwanderung

Wer wollte die ungehinderte und unkontrollierte Zuwanderung? Es waren Politiker! Wer behauptete die Zuwanderung besteht aus dringend gesuchten Fachkräften? Es waren Politiker und Konzerne! Als sich herausstellte das die Fachkräfte Sozialhilfeempfänger waren, wer sagte dann egal, wir bilden alle aus und integrieren sie? Es waren Politiker und Konzerne! Als dann gemerkt wurde, dass auch das nicht funktionierte, wer sagte dann ist ebenfalls egal, dann alimentieren wir sie eben lebenslang? Es waren Politiker und Konzerne! Wer darf auch hier wieder die gesamte Zeche bezahlen? Natürlich der Durchschnittsbürger!

Vermeintliche Lösung Dieselverbot

Jetzt wollen jedoch die Politiker die Lösung parat haben. Neuere Dieselfahrzeuge sollen, wenn möglich, umgerüstet werden und die älteren Diesel über eine Eintauschprämie eine Vergütung finden. Umrüstung ist problematisch, zumindest auf die Leistung bezogen, und die Eintauschprämie ein Gag der Konzerne. Die Eintauschprämie ist reine Augenwischerei, was sich an den Angeboten im Internet eindeutig feststellen lässt. Hier werden Fahrzeuge über den EU-Markt zum gleichen Preis angeboten, den der Händler um die Ecke für das gleiche Fahrzeug inklusive Umtauschprämie verlangt. Bedeutet, dass man über das Internet das gleiche Fahrzeug zum gleichen Preis erhält und das Altfahrzeug trotzdem noch im Besitz verbleibt. Es wird praktisch das Altfahrzeug verschenkt, wenn das Umtauschangebot der Autoindustrie angenommen wird. Dieses Verhalten ist typisch und gibt die politische Verlogenheit wieder einmal zur Kenntnis. Aber ganz abgesehen von dem dubiosen politischen Verhalten, nicht jeder Besitzer eines älteren Diesel Fahrzeugs kann oder will sich ein neues Fahrzeug zulegen, zumal Dieselfahrzeuge sparsam sind und bis vor kurzen sogar als energieeffizient und umweltschonend politisch propagandiert wurden. Auch waren alle Diesel-Modelle genehmigte und zugelassene Fahrzeuge, die jetzt rückwirkend verboten werden und plötzlich wertlos sind. Es ist eine Enteignung in einer ganz abartigen Form. Hier findet eine politisch gewollte Abzocke statt, die an Dreistigkeit und Verlogenheit kaum noch überbietbar ist.

Vermeintliche Lösung Zuwanderung

Mittlerweile schnallen Politiker und Konzerne, dass mit der illegalen Asyleinwanderung kein Blumentopf zu gewinnen ist und der Fachkräftemangel trotz millionenstarker Zuwanderung nach dem Merkel-Prinzip unverändert bestehen bleibt. Arbeitnehmer aus nicht EU-Staaten sollen nach Deutschland einreisen dürfen wenn sie eine Arbeitstelle nachweisen können, oder ein halbes Jahr Zeit bekommen um sich eine Arbeitsstelle in Deutschland zu suchen. Alles schön und gut, doch Deutschland ist ein Sozialstaat der bereits Millionen Menschen die über das Asylrecht einwanderten alimentieren muss. Das Gleiche gilt bereits für viele die über die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit nach Deutschland kamen. Auch diese Personengruppe verlässt Deutschland nicht wenn die Arbeitsstelle verloren geht, sondern wird über das Hartz-4 System anschließend lebenslang alimentiert. Wie gedenkt denn die Politik bei der Arbeitsmigration aus nicht EU-Staaten vorzugehen? Hier besteht die gleiche Problematik analog der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit. Wenn diese Personengruppe ihre Arbeitsstellen verlieren, dann greift ebenfalls das Hartz-4 System und die Menschen reisen nicht aus und werden folgerichtig ebenfalls lebenslang alimentiert. Natürlich ist diese Art der Einwanderung im Interesse der Konzerne, sie bekommen preiswerte Arbeitskräfte und wenn sie keine Benötigung mehr finden, dann werden sie einfach zur Alimentierung der zahlenden Allgemeinheit überlassen. Solange Deutschland einen internationalen Sozialstaat unterhält, der von der Allgemeinheit zu finanzieren ist, und jeden Asyleinwanderer, jeden EU-Einwanderer und jeden nicht EU-Einwanderer nach dem Verlust des Arbeitsplatzes lebenslang alimentiert, ist jede Einwanderung eine Gefahr für den Wohlstand einer ganzen Nation. Zu einer Einwanderung gehört auch ein funktionierendes Abschiebungskonzept, das Deutschland in keiner Weise besitzt und nicht im politischen Interesse liegt. Arbeitsmigration bedeutet Eigenverantwortung und Eigenversorgung und sobald dieses nicht mehr gegeben ist, haben die Einwanderer Deutschland zu verlassen. Ein Staat, wie Deutschland, der derartige Gesetzmäßigkeiten permanent verweigert kann nicht überleben. Wer jeden, wirklich jeden, lebenslang Geld schenkt und alles kostenlos zur Verfügung stellt hilft den Menschen nicht, sondern verbreitet flächenübergreifende Armut. Deutschland wird im Endeffekt zu Kalkutta, denn ständiger über jahrzehnte andauernder Sozialbetrug hält das stärkste Land nicht aus.

Union und SPD beschließen Eckpunkte zur Fachkräfteeinwanderung

Die Spitzen von Union und SPD haben sich auf Details für die Zuwanderung von Fachkräften geeinigt. Das teilte SPD-Chefin Andrea Nahles in Berlin mit.

Einigung im Dieselstreit – aber noch nicht mit den Autoherstellern

Die Große Koalition in Deutschland hat sich auf Schritte gegen alte Dreckdiesel geeinigt. Ob die Autohersteller von den Ideen begeistert sind, darf angezweifelt werden.

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.