Die Rentenversicherung versorgt bald mehr Nichteinzahler mit Renten als Einzahler, somit ist sie bereits die Sozialkasse für Alle

Immer wieder sind in den Mainstream-Medien Sprüche von Politikern mit zusätzlichen Kommentaren von selbsternannten „Experten“ zu lesen. Letzte Zeit, im Sommerloch, war es häufig die Rente. Doch egal in welche Richtung die Sprüche und Kommentare gingen, nie waren sie richtig. Im Großen und Ganzen geht es immer darum, dass die Rente nicht finanzierbar ist und der jährliche Zuschussbetrag aus Steuermitteln astronomische Höhen erreicht. Das heutige Rentensystem finanziert jedoch nicht nur die Einzahler, sondern in immer größeren Maße Nichteinzahler oder Geringeinzahler. Würde das Rentensystem nur die Einzahler finanzieren und die Rentenhöhe in Abhängigkeit von Einzahlungsdauer und Einzahlungshöhe festlegen, hätten zumindest alle Rentner die 40 bis 45 Jahre durchgehend in einer normalen tariflichen Beschäftigung standen heute und zukünftig weitaus höhere Renten. Diese Art Rentenversicherung, wofür der Name eigentlich stehen sollte, würde sich selbsttragend finanzieren, ohne Steuergeldzuschüsse. Aber es ist keine Rentenversicherung, dieser Ausdruck ist vollkommen falsch, es ist im Prinzip eine Sozialversicherung für Alle. Aus dieser Rentenkasse entnehmen fast mehr Menschen die nie einzahlten das Geld, als die eigentlichen Einzahler. Es gibt dort jede Menge Positionen für Nichteinzahler die Renten erhalten, aber nie einzahlten. Hier nur ein kleiner Auszug: Witwen- und Waisenrenten, Renten für Spätaussiedler, DDR Renten, Renten für die Ehefrauen der ehem. Gastarbeiter, Renten für Dauerarbeitslose aus dem heutigen Hartz-4 und dem früheren Arbeitslosenhilfesystem, Mütterrenten, Renten aus dem Versorgungsausgleich bei Scheidungen, Türkeirenten und noch so einige weitere. Aber auch für Kurmaßnahmen oder sonstige Rehabilitation wird die Rentenkasse belastet. Es ist ein breiter Part entstanden, der ausschließlich von der Rentenversicherung zu begleichen ist, aber nichts mit der Versorgung von Rentenzahlungen an seine Einzahler zu tun hat. Solange nicht strikt getrennt wird, zwischen Rentenzahlungen an Rentenkasseneinzahlern und Rentenzahlungen an Nichteinzahlern, ist jeder politische Spruch und Expertenkommentar eine Lüge.

Das Problem sind also nicht die Beschäftigten, die treu und brav 45 Jahre schuften und immer die Rentenkassen füllen, sondern die vielen Nutznießer dieses Systems, die das eben nicht machen. Doch dafür ist nicht die Rentenversicherung zuständig, sondern die Gesellschaft. Wenn der Staat sagt, wir geben auch den Witwen oder Witwern, die nie gearbeitet hatten, eine Rente, so ist das richtig und gut, nur diese Rente ist aus Steuermitten zu finanzieren, nicht aus der Rentenkasse. Ebenso bei Waisenrenten, Spätaussiedlerrenten, Mütterrenten, Hartz-4 Renten, Türkeirenten usw.. Wer jedem eine Rente zahlt, ohne eigene Beiträge geleistet zu haben, der bekommt praktisch schon das bedingungslose Grundeinkommen. Wenn sich der Sozialstaat dieses leisten kann ist es über andere Töpfe zu finanzieren, aber nicht aus der Rentenversicherung.

Es gibt keinen Zweifel, Deutschland braucht qualifizierte und intelligente Einwanderung, aber keine Asyleinwanderung. Hätte die Politik nicht Jahrzehnte im Genderwahn gehandelt und die deutsche Familie im herkömmlichen Sinn als Priorität gesehen, brauchte Deutschland heute keinerlei Einwanderung. Aber das ist zu spät und der Genderwahn zu weit fortgeschritten. Doch selbst die Einwanderung besteht nur aus Fehlern, unkontrolliert wird jeder über das Asylrecht zum dauerhaften Einwohner. Bei diesem Verfahren erhält Deutschland 80 Prozent dauerhafte Sozialhilfeempfänger, die nie in die Rentenkassen einzahlen. Doch auch sie erhalten später Renten und zwar als Dauerarbeitslose im Hartz-4 System. Brauchbare Einwanderung, die Jahrzehnte in die Rentenkasse einzahlt, wird Deutschland nicht bekommen.

Die millionenfache Masseneinwanderung in das Sozialsystem fügt dem deutschen Rentensystem einen riesengroßen Schaden zu, wird aber von der Politik und den Massenmedien tabuisiert. Kein Wort ist zu hören oder zu lesen, dass Millionen Eingewanderte, die in der Mehrzahl dauerarbeitslos bleiben, das Rentensystem belasten und im schlimmsten Fall zum kollabieren bringen. Im Gegenteil, hier werden die kuriosesten Behauptungen aufgestellt, dass die Migration die Zukunft Deutschlands sichert, den Arbeitsmarkt abdeckt oder die Alten versorgt. Nur wie die vielen wirklich vorhandenen Dauerarbeitslosen, Saisonarbeiter und Gelegenheitsarbeiter das Sozialsystem und die Renten sichern sollen, verrät allerdings auch kein Politiker oder selbsternannte „Experte“.

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