Von selbstherrlichen Gutmenschen und naiven guten Menschen, bezahlen muss immer die dumme Allgemeinheit

Gutmenschen sind Personen die von Anderen verlangen „gute Taten“ zu vollbringen, aber selbst mit den „guten Taten“ außen vor bleiben. Ja, noch viel schlimmer, sich sogar persönlich an den „guten Taten“ der Anderen bereichern wollen. Gute Menschen sind in der Regel hilfsbereit, aber auch sehr naiv. Gute Menschen glauben den Gutmenschen und das kann zu einer bitteren Enttäuschung führen. So sollen jetzt „gute Menschen“, die den Gutmenschen blind vertrauten, bis zu 60.000 Euro Sozialleistungen zurückzahlen weil sie im blinden Vertrauen Bürgschaften für Asylbewerber bereitstellten, damit die Gutmenschen zusätzliche Asylbewerber nach Deutschland holen konnten. Nun ist es aber auch bei den „guten Menschen“, die nicht an der blühenden Asylindustrie verdienen möchten, so eine Sache wenn es an ihr eigenes Portmonee geht. Getreu in dem Glauben die Gutmenschen bezahlen das schon, erteilten die „guten Menschen“ Bürgschaften für Asylbewerber. Eine Bürgschaft ist jedoch eine gesetzliche Verpflichtungserklärung für die anvertrauten Personen aufzukommen. Bekanntermaßen lassen Gutmenschen jedoch nur Andere bezahlen und zahlen nie aus dem eigenen Besitz. Die Rechtslage besagt jedoch, dass die „Anderen“ nicht dafür zuständig sind und somit die naiven „guten Menschen“ ihre Bürgschaften selber stemmen müssen. Die einzige Hoffnung der „guten Menschen“ bleibt darin bestehen, dass die Gutmenschen die Anderen, also die große zahlende Allgemeinheit, dazu zwingen können die selbstverschuldete Zeche der „guten Menschen“ zu übernehmen. Da Gutmenschen es immer schaffen Andere für sich bezahlen zu lassen, stehen die Chancen der „guten Menschen“ noch nicht einmal so schlecht. Nur es muss wieder einmal die Allgemeinheit für die Dummheit von ein paar Wenigen aufkommen.

In Bochum gründeten jetzt ein paar Gutmenschen den Verein „Ehrenamt-Bochum“. Die an der Spitze stehenden Gutmenschen wollen die „guten Menschen“ besser beim Helfen koordinieren. Es gibt viele freiwillige Helfer die nur richtig zu koordinieren sind, glaubt die gutmenschliche gemeinnützige Vereinsidee. Gemeinnützig bedeutet im Regelfall steuerfinanziert und es trägt somit die Allgemeinheit. Wie im üblichen politisch- öffentlichen Leben stehen etliche Gutmenschen an der medialen Spitze, die „gute Menschen“ suchen die sich ehrenamtlich für ihre Vorstellungen des „Helfens“ einsetzen, natürlich selbstaufopfernd und Entgeldfrei. Allerdings sollten die helfenden „guten Menschen“ gewaltig aufpassen, dass es ihnen nicht ähnlich ergeht wie den leichtgläubigen Bürgen. Gutmenschen glauben und vertrauen bleibt stets ein gefährliches Unterfangen, denn der Gutmensch ist „Ich orientiert“ und stets auf den eigenen Vorteil bedacht. Hingegen der „gute Mensch“ helfend orientiert, meistens naiv und gutgläubig ist. Jeder „gute Mensch“ ist ein williges Opfer für die Gutmenschen, die sich obendrein noch mit den Leistungen Anderer in der medialen Sonne schmücken.

Flüchtlingsbürgen werden zur Kasse gebeten – bis zu 60.000 Euro Nachzahlung von Helfern

Bis zu 60.000 Euro sollen deutsche Flüchtlingsbürgern wegen einer Gesetzesänderung 2016 für ihre Schützlinge nachzahlen.

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