Nur noch neue Sozialleistungsforderer, aber keine neuen Sozialkasseneinzahler, zerstören jedes Sozialgefüge

Arbeitgeberverbände beklagen, dass der Staat zu viel Geld für Sozialausgaben bereitstellt. Aber nicht nur Arbeitgeber müssen viele Sozialabgaben zahlen, auch Arbeitnehmer und die Rentner, die 45 und mehr Jahre gearbeitet hatten. Die jährliche Finanzierung des gesamten Sozialstaates soll gemäß BDA (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände) über eine Billion Euro betragen. Diesen Betrag teilen sich Arbeitgeber, Versicherte und der Staat. Der Staat (die Politik) steuert seinen Teil der Sozialausgaben über die Steuereinnahmen, die er zusätzlich jeden Arbeitgeber und Versicherten zu den Sozialversicherungsabgaben abnimmt.

Mit Sicherheit sind die Sozialabgaben und Steuern zu hoch, doch die Verursacher der explodierenden Sozialkosten werden nicht genannt. Sozialpolitik ist ein wichtiger Faktor im Staat, wird jedoch immer extremer von der Politik falsch gehandhabt. Die Massenmedien und die Politik führen grundsätzlich die Gesamtbevölkerung als Sozialkosten Verursacher an, doch gibt es etliche Menschen die viel mehr in die Sozialversicherungen einzahlen, als das sie je in ihrem Leben an Sozialleistungen erhalten. Es gibt auf der einen Seite die Einzahler, die mit ihren Beitragszahlungen sowohl ihre Gesundheitskosten selbst finanzieren könnten, als auch ihre späteren, und dann auskömmlichen, Renten. Doch auf der anderen Seite stehen die reinen Empfänger, die sich kontinuierlich vermehren. Die reinen Empfänger erhalten sämtliche Gesundheitsleistungen kostenlos und später auch noch ihre Renten. Sie zahlten nie in die Sozialkassen ein, erhalten ihre Leistungen aber aus den Sozialkassen, in die andere einzahlen müssen. Zusätzlich werden die Sozialkassenleistungen aus Steuermitteln aufgestockt, damit der Staat auch seine Beteiligung erhält. Aber auch das ist wieder finanziert von Anderen. Hier liegt die soziale Schieflage, die von der Politik ständig weiter angeheizt wird.

Natürlich gibt es auch bei den Einzahlern „Sozialschmarotzer“, die ohne Benötigung jede Kur mitnehmen und es auch mit den bezahlten Arbeitsausfallzeiten mit „eingebildeten Krankheiten“ nicht so genau nehmen. Doch diese „Sozialexperten“ gab es schon immer und daran ist und würde der Sozialstaat nicht kaputt gehen. Vielmehr hat die Politik sukzessive die Plünderung des Sozialstaates eingeleitet. Angefangen mit den Gastarbeitern in den 60er Jahren, dessen Familien sofort alle sozialen Leistungen erhielten und heute noch ihre Gesundheitskosten und Renten in ihren Herkunftsländern finanziert bekommen. Dann folgten die Spätaussiedler, die alle Rentenanwartschaften anerkannt bekamen. Bei der Wiedervereinigung erhielten alle Ostdeutschen sofort ihre Renten aus der Rentenversicherung, obwohl sie nie eingezahlt hatten. Ist das politische Verhalten bei Spätaussiedlern und der Wiedervereinigung noch vertretbar, auch weil es sich in den Folgen des Krieges ergründet, so ist die lebenslange Sozialversorgung aller Gastarbeiterfamilien in den Herkunftsstaaten schon weniger erklärlich. Aber das alles kann als Peanuts behandelt werden, zu dem was die Politik heute an Sozialkassenplünderung vornimmt. Mit der EU Osterweiterung fing es an, Rumänen, Bulgaren und die Bewohner der Balkanstaaten zog es nach Deutschland. Viele kamen und erhielten Sozialhilfe oder Hartz-4, kostenlos nutzbaren Wohnraum, Kindergeld, auch für fiktive Kinder in ihrer Heimat, Gesundheitsversorgung und Rentenanwartschaften. Dann reichte der bestimmenden Politik der Zuzug von europäischen Sozialhilfeempfängern nicht mehr aus und lockten alle Sozialgeldforderer aus Afrika und Asien an. Einmal in Deutschland angekommen, bekommen sie ihre Familien nachgeliefert. 80 bis 90 Prozent aller Millionen Eingereister bleiben lebenslang abhängig von Sozialhilfe. Erhalten Leistungen aus der Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung, in die sie nie auch nur einen Euro einzahlen. Zusätzlich wird dann alles mit Steuergeld aufgestockt, was jeder Sozialkasseneinzahler zusätzlich zahlen muss. Es sind alles nur Menschen die keinerlei Sozialabgaben und Steuern zahlen, die den Sozialstaat kollabieren lassen und bestimmt nicht der brave deutsche Sozialkassen- und Steuerzahler. Wenn die Politik, gemeinsam mit ihren Lügenmedien, eine detaillierte Aufstellung liefern würde, wer in die Sozialkassen viel einzahlt aber wenig Sozialleistungen erhält (weil nur eine Person, oder höchstens 2 Person) und wer wenig oder nichts einzahlt aber viele Sozialleistungen erhält (weil viele Personen), dann wäre sofort die Klarheit vorhanden wer die Sozialkassen plündert und im Endeffekt zerstören wird. Pauschalierungen in der Gesamtheit zu suchen ist nicht nur zu einfach, sondern im höchsten Maß verlogen.

Wer unbedingt der Meinung verfällt, dass Einwanderung sein muss um die Wirtschaftsleistung aufrecht zu erhalten, der muss sich seine Einwanderer aussuchen. Deutschlands Politik bevorzugt lebenslange Sozialhilfeempfänger, will somit nur die Sozial- und Steuerkassen belasten, aber der Wirtschaft keine brauchbaren Arbeitskräfte zuführen. Also bitte Politiker und Arbeitgeberverbände, nicht über explodierende Sozialkosten meckern, sondern versuchen die Politik zu ändern. Brauchbare Arbeitnehmer in das Land lassen und alle Sozialhilfeempfänger in ihre Herkunftsländer zurückführen, wäre z. B. der erste Weg die enormen Sozialkosten zu senken. Vielleicht sollte einmal darüber nachgedacht werden….

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