LINKS, RECHTS, wo ist denn der Unterschied? Migranten wollen alle, außer vielleicht die AfD

Wie armselig sind doch die Begriffe „Links“ und „Rechts“ bei den Altparteien verkommen. „Links“ stand früher für Sozial und „Rechts“ für Bürgertum, oder böse Zungen behaupteten „Links“ steht für radikal Kommunistisch und „Rechts“ für radikal Kapitalistisch. Lassen wir dieses Wortspiel, denn „Links“ oder „Rechts“ interessiert sowieso kaum jemand. Heute sind diese Begrifflichkeiten bei den Altparteien fast ausschließlich in der Masseneinwanderung zu finden. Obwohl alle Parteien, die AfD hier mal löblich ausgenommen, eindeutig hinter der Masseneinwanderung stehen. Die sich heute „Links“ und „Rechts“ nennenden Altparteien erklären sich alle gemeinsam bereit unbegrenzt Migranten aufzunehmen, sie zu integrieren, mit Wohnungen zu versorgen und lebenslang zu alimentieren. Die Asylgesetze sind für die Parteien in Stein gemeißelt und können von allen Asylsuchenden bis zum Ergötzen missbraucht werden. Jahrelange kostenlose Asylverfahren über alle Instanzen, einschließlich den kostenlosen Rechtsbeistand, sind garantiert. Am Ende der Asylverfahren interessiert es der etablierten Politik noch nicht einmal wie das Asylverfahren beschieden wurde. Ist es abschlägig entschieden, dann erfolgt die Duldung und mit etwas Glück ermöglichen die politischen Gutmenschen, natürlich auf Kosten des Steuerzahlers, die anschließende lebenslange Alimentierung in gleicher Weise eines anerkannten Asylanten. Hier handeln ohne Unterschiede alle Parteien gleich, egal ob „Links“ oder „Rechts“ ausgerichtet.

Der Unterschied zwischen „Linke“ und „Rechte“ Altparteien ist lediglich in der Wortwahl zu finden, also in der Volksverarschung. Die LINKE und die GRÜNEN sagen es ganz offen, dass sie unbegrenzt Migranten aufnehmen wollen, ja sogar über sichere Fluchtwege jeden Beistand bieten. Ebenso ist die lebenslange Alimentierung aller Migranten für LINKE und GRÜNE eine Selbstverständlichkeit. Sich „Rechts“ nennende Parteien, wie CDU/CSU und FDP, reden wohl über Migrationsbegrenzungen, aber halten alle Grenzen offen und nehmen ebenfalls alle Migranten auf. Auch die lebenslange Alimentierung ist selbstverständlich. Die SPD, die sich zu den linken Parteien zählt, verfährt übrigens in der gleichen Weise. Wo liegt denn hier noch der Unterschied zwischen „Rechts“ und „Links“, nur in der Sprache der Politiker? Den Sozialstaat zerstören die „Links“ nennenden, sowie die „Rechts“ nennenden Altparteien in gleicher Weise. Die Wohlfahrt für die ganze Welt zu spielen bedeutet unweigerlich die Zerstörung eines Staates, einschließlich des eigenen Volkes!

Wer es nicht glaubt, sollte dieses Buch lesen (gibt es z. B. bei Amazon)

Das Migrationsproblem: Über die Unvereinbarkeit von Sozialstaat und Masseneinwanderung (Die Werkreihe von Tumult)

Auszug:
In der Migrationskrise offenbaren sich nicht nur die Schwächen und das Scheitern des permissiven Staates, sondern auch die grassierenden Verständnis- und Erklärungsnöte der Öffentlichkeit. Während der deutsche Staat in seiner Führung handlungsunfähig erscheint, fehlt es dem medialen Establishment an krisenfesten Begriffen: der Einbruch der Wirklichkeit wird mit bundesrepublikanischen Wohlfahrtsideen und One-World-Phantasien quittiert: Wohlstand für alle, Grenzen für niemand. Dabei übersieht man die Fragilität eines Gemeinwesens, das durch den Sozialstaat getragen wird. Es fußt auf Solidarität und Vertrauen Werte, die in einem Land mit ungeregelter Einwanderung gefährdet sind. Der Sozialstaat und seine Segnungen lassen sich nicht ins Unendliche expandieren. Denn im Globalisierungsstrudel, in dem die Ansprüche universal werden und jeder Ort erreichbar scheint, wird das Wohlfahrtsversprechen zu einem Anachronismus, dessen Verheißungen für die meisten Migranten uneinlösbar sind.

Die Unvereinbarkeit von Masseneinwanderung und Sozialstaat verdeutlicht der im September 2016 verstorbene Historiker Rolf Peter Sieferle in seiner letzten Studie. Sie ist Aufklärung, weil sie die Irreführungen einer »emphatischen Politik« entlarvt. Die Sentimentalisierung der »Flüchtlings«-Debatte kontert der Autor mit ebenso nüchternem Blick wie die Narrenfeuer der Medien. Rolf Peter Sieferle widerspricht der Akklamation, die an die Stelle der Kritik getreten ist und überwindet die Sprachverbote der »offenen« Gesellschaft.

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