Der 100 Prozent Mann Martin Schulz, ohne erbrachte Leistung von der SPD hochgetragen

Wie kann es sein, dass ein purer Populist in seiner Partei 100 Prozent Zustimmung erlangt? 100 Prozent erinnert an Diktatur, denn solche Zahlen kennen im Normalfall nur Einparteienstaaten. Martin Schulz wird in seiner Partei als der Retter der Sozialdemokratie gefeiert, die plötzlich nur von einem Mann getragen wird. Keine kontroverse SPD mehr, kein Streit, nur ein Mann für alle, den das gesamte Parteivolk lobt, zujubelt und willig folgt. Es muss den Anschein erwecken, dass in der SPD alle das Denken eingestellt haben. Was machen denn die ganzen Schulz Anhänger wenn die Massenmedien plötzlich umschwenken? Wenn täglich berichtet wird, wie Schulz in seiner EU Vergangenheit den Steuerzahler abkassiert hat. Das er 280.000 Euro jährlich Netto einkassierte, was Brutto ca. 500.000 Euro darstellt, mehr als der Bundespräsident und die Kanzlerin zusammen vom Steuerzahler erhielt. Oder das er sich bei der Luxemburgischen Steuervermeidung schützend vor seinem Freund Juncker stellte. Das Schulz stets für gewaltige Transferleistungen nach Griechenland eintrat, für die Einführung von Eurobonds und für die europaweite Einlagensicherung plädierte, die deutsche Sparguthaben in das offene Risiko stellt, wobei der deutsche Bürger für alle südeuropäischen Schuldenstaaten in Haftung steht. Von der Migrationskrise über den Schuldenkrach bis zum Brexit hinterlässt das Gespann Juncker-Schulz eine tief zerrüttete EU. Mit derartigen täglichen Meldungen in der Mainstream-Presse könnte schnell der Heiligenschein von St. Martin genommen werden und was machen dann seine ihm jetzt zujubelnden Parteifreunde mit ihrer SPD, wenn der einzige 100 Prozent Frontmann dann anfängt in den Umfragen zu schwächeln?

Schulz redet wie der perfekte Politiker aus dem Lehrbuch, sehr viel und immer ohne etwas zu sagen. Keine konkrete Aussage ist ihm zu entlocken, zudem sehr widersprüchlich. Zum einem will er Teile der Agenda 2010 zurücknehmen und zum anderen lobt er dessen Erfinder Schröder über den grünen Klee. Bei Arbeitgebern redet Schulz wirtschaftsfreundlich, bei Gewerkschaften wirtschaftskritisch. In seinen Reden prangert er Steuerhinterziehung an, innerhalb seiner EU Zeit duldete er die Steuervermeidung durch Luxemburg. Ein Mann der sich verhält wie die Fahne im Wind, denn so funktioniert der wahre Populismus, den er wiederum bei Anderen an den Pranger stellt. Von sozialer Gerechtigkeit redet Schulz fortlaufend, doch wie soll seine soziale Gerechtigkeit aussehen? Arbeitslosengeld Q, bedeutet ein Jahr Weiterbildung, ein Jahr arbeiten, dann wieder Weiterbildung usw., das zwischenzeitliche einjährige Arbeitsjahr ist dann natürlich steuersubventioniert, damit die Arbeitgeber auch soziale Gerechtigkeit verspüren. Richtige soziale Gerechtigkeit will und kann ein Schulz nicht einbringen, denn ohne die Abschaffung der Sozialmigration über das Asylgesetz ist keine soziale Gerechtigkeit, alleine schon aus Kostengründen, möglich. Das weiß auch ein Schulz und seine Partei die SPD, doch denken nicht im Traum daran dieses Problem anzugehen. Soziale Gerechtigkeit bedeutet die Abschaffung von Hartz-4 und eine starke Erhöhung des Rentenniveaus, die zwei Kernpunkte der Agenda 2010. An beidem will Schulz und die SPD nichts ändern, also ist alles was aus dem Mund von Herrn Schulz kommt die pure hohle Wahlpropaganda, wobei soziale Gerechtigkeit lediglich zwei Wörter darstellen. Der Begriff „soziale Gerechtigkeit“ ist bereits schon genau so überstrapaziert wie der Begriff „Flüchtling“, denn jeder weiß das Flüchtling gleich Migrant/Einwanderer bedeutet und soziale Gerechtigkeit die Ellenbogengesellschaft verkörpert.

Natürlich könnte Hartz-4 abgeschafft werden und das Rentenniveau angehoben, doch dazu müsste die Einwanderung von Millionen Sozialhilfeempfängern aufhören. Einwanderung nur für die Menschen die sich selbst und ohne Staatshilfe ernähren können und alle anderen müssten das darstellen wie sie auch genannt werden, nämlich Flüchtlinge mit Versorgung, aber ohne Geldleistungen, Integration, Familiennachzug und Bleiberecht. Solange das nicht geschieht, bleibt alles andere hohle Phrasen was Politiker von sich geben. Dieses gilt nicht nur für die SPD, sondern für die CDU gleichermaßen. Denn auch die CDU hält an der Masseneinwanderung von Sozialhilfeempfängern bedingungslos fest. Diese Art der Migrationspolitik bindet soviel Steuergeld, dass für jegliche Verbesserung der sozialen Leistungen für deutsche Bürger keinerlei Spielraum besteht. Jeder der nur ein bisschen nachdenkt wird entdecken, dass jegliche gewundenen politischen Aussagen leere Propagandalügen darstellen, wozu sich die Massenmedien nicht zu schade sind diese unter das Volk zu verbreiten. Dafür sich aber mit Wahrheiten sehr zurückhalten.

Das Politiker mit den Gesetzen für ihr Volk wenig Probleme haben, hat Sachsen-Anhalt gerade erst bestätigt. Dort bekommt ein nicht mehr benötigter Politiker mit 44 Jahren bereits eine monatliche Rente/Pension von sage und schreibe 3.800 EURO bis an seinem Lebensende vom dämlichen Steuerzahler geschenkt. Doch der dumme Bürger kann ja ohne weiteres bis 67 arbeiten, um dann eine Rente im Niveau von 44 Prozent zu erhalten (durchschnittlich 1.200 Euro bei 45 Beschäftigungsjahren, welches noch versteuert werden muss). Der politische Selbstbedienungsladen bleibt in der politisch gewünschten Massenmigration bestehen, nur das „dumme Volk“ muss für die Fehler der Politiker einstehen. Das ist „parlamentarische“ Demokratie, wobei die Betonung auf parlamentarisch liegt, denn echte Demokratie ist der Feind eines jeden Berufspolitikers. Alles, nur keine Volksabstimmung nach Schweizer Modell.

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One Reply to “Der 100 Prozent Mann Martin Schulz, ohne erbrachte Leistung von der SPD hochgetragen”

  1. Passend dazu noch Äußerungen vom (neuen) Außenminister Gabriel: Er wünsche sich mehr deutsches Geld für Brüssels Krankenhaus – das Gremium, was jahrelang Deutsches Geld für Griechenland und Banken bereit stellte und nun für Libyen braucht, damit die dortigen zerstrittenen Machthaber die Flüchtlinge zurück halten. Doch ich befürchte – es endet in Waffenlieferungen und schicken Uniformen. Und Schulz – der Buchhändler aus der Provinz – will gleichermaßen eine Lockerung der Finanzmarkt-Regulierungen, damit wieder gezockt werden darf. Natürlich mit Geld, was man aus uns vorher herauspresst. Mich würde nicht wundern, wenn die nächste Mehrwertsteuererhöhung ins Haus steht. Man macht ja auch Verluste, infolge des Brexit.

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