Jetzt soll Russland schuld an der Erstarkung der AfD sein. Wie viel Schuldige benötigt die etablierte Politik denn noch zu ihrem Machterhalt?

Politiker befürchten eine Einflussnahme von außen bei der nächsten Bundestagswahl. Jetzt soll Russland auch noch die Schuld zugewiesen werden, wenn die AfD einen höheren Anteil an Wählerstimmen erhält. Genauso wie in den USA sollen nach Ansicht der etablierten Parteien und ihren angeschlossenen Medien russische Hacker für Wahlausgänge eine Mitverantwortung tragen. Es ist das typische Politikerverhalten, dass eigene Fehler nicht erkannt werden und die eigene Politik sich gegen immer weitere Teile der Bevölkerung ausrichtet. Nur wenn die etablierte Politik der Eliten ihre Fehler zugibt, eingesteht und glaubhaft darstellt in Zukunft eine Politik für das eigene Volk zu betreiben, ist der große Vertrauensverlust wieder einigermaßen reparabel. Doch von einer Selbsteinsicht ist die etablierte Politik und die Berichterstattung der Medien meilenweit entfernt. Stattdessen werden überall Schuldige gesucht, um den eigenen Machterhalt zu sichern, dessen Basis lediglich von einem Lügengerüst zusammengehalten wird.

Was soll denn falsch daran sein, wenn der designierte US-Präsident Trump ein besseres Verhältnis zu Russland anstrebt? Zwar ist weder Trump noch Putin vertrauenswürdig, doch ist es zumindest ein positives Zeichen. Vertrauenswürdig sind Politiker grundsätzlich nicht, denn sie folgen der Oligarchie und Trump sowie Putin sind dabei nationaler eingestellt, als es z. B. ein Obama war. Für Deutschlands Politiker sollte es normalerweise oberste Priorität bedeuten, einen Konflikt mit Russland zu vermeiden. Doch viele deutsche Politiker sind bestrebt den Konflikt anzuheizen, Wirtschaftssanktionen gegen Russland ist ein Lieblingskind der deutschen Politik. Die Fehler der Politik begannen bereits mit der Aufnahme der ehem. Warschauer Pakt Staaten zur NATO. Wenn Politiker Frieden wollten, dann hätte sich mit der Auflösung des Warschauer Paktes auch die NATO auflösen müssen. Doch der Westen suchte immer den Konflikt mit Russland und deshalb Fortbestand mit zusätzlicher Osterweiterung der NATO. Heute bildet das Baltikum, bedingt durch den Artikel 5 des Nato Vertrages, ein Pulverfass, welches zu jeder Zeit den 3. Weltkrieg auslösen kann. Das diesen in Europa keiner überlebt, müsste jedem außerhalb der etablierten Politik bekannt sein. Ebenso verfolgt die NATO die Aufnahme der Ukraine, welches im Prinzip gleichfalls die Auslösung des 3. Weltkrieges entspricht. Frieden wird von den westlichen Politikern nicht gewünscht, deshalb ist die vorsichtige Annäherung Trumps zu Putin positiv zu werten. Nur die etablierten politischen Eliten in Verbindung mit den Lügenmedien werten jede Annäherung zu Russland negativ, sie suchen den Konflikt um Europa zu vernichten.

Von der etablierten Politik und den Medien wird nie die USA als Schuldige der europäischen Flüchtlingskrise dargestellt. Es gibt in Deutschland wahrscheinlich ein Verbot negativ über transatlantische Vergehen zu berichten. Auslöser waren eindeutig die amerikanischen Expansionskriege, wobei neben dem Pentagon die NATO immer kräftig beteiligt war. Rüstungs- und Asylindustrie sind die Nutznießer dieser Kriege. In den Aufsichtsräten dieser menschenverachtenden Industrievielfalt sitzen Politiker und weitere Politiker betreiben Lobbypolitik mit diesen Industrieverbänden. Es ist doch vollkommen klar, wer Gewinner und Verlierer der Flüchtlingskrise ist. Gewinner Konzerne, Politiker und Banken; Verlierer das Volk. Nur leider benötigen die Politiker die Stimmen der Verlierer und hierfür müssen ihre angeschlossenen Medien lügen. Das die Flüchtlingskrise speziell für Deutschland gefährlich und teuer ist, liegt allerdings an der deutschen Gesetzgebung. So wird Deutschland neben den von den USA vertriebenen Kriegsflüchtlingen auch für jeden Wirtschaftsflüchtling interessant. Wenn jeder, egal woher er auch kommt, in Deutschland ein dauerhaftes Bleiberecht erhält, alle Sozialleistungen bekommt, kostenlose Wohnungen dazu und sich die etablierte Politik freut einen Staat in MultiKulti Form mit vielen Parallelgesellschaften zu schaffen, dann kann eine Partei wie die AfD selbstverständlich von dieser Art der Politik profitieren und den etablierten Parteien zurecht die Stimmen nehmen.

Nicht die Einflussnahme russischer Medien treibt die Wähler zu der AfD, sondern ausnahmslos die betriebene Politik aller etablierten Parteien in Deutschland.

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