Das erschaffene Feindbild Russland zum wirtschaftlichen Wohl der USA

Die Welt finanziert sich durch Feindbilder, so könnte die NATO Strategie ausgelegt werden. Während des kalten Krieges verdiente hauptsächlich die USA Rüstungsindustrie an das große Feindbild UDSSR. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion versuchten die USA regelrecht Russland auszurauben, der schwache russische Präsident Jelzin konnte sich nicht gegen die russische Oligarchie durchsetzen, die dabei war Russland für ihre eigenen Milliardengewinne komplett an die USA zu verhökern. Dieses Gewinnstreben der Oligarchen mit den USA Geschäften setzte erst Putin ein Ende. Eigentlich hatte Putin Russland vor der Übernahme durch die USA gerettet. Mit Putin brachen dann auch die Gewinne der US Konzerne ein, sodass es langsam das Feindbild Russland wieder aufzubauen galt. Negativ ist Putin lediglich anzurechnen, dass er die Oligarchie nicht abschaffte und weiter unterstützt, nur eben nicht in Verbindung mit den USA.

Doch die USA in Verbindung mit der NATO suchte andere Wege zur Gewinnoptimierung ihrer Rüstungs- und Ölindustrie. Als selbsternannte „Weltpolizei“ schuf sie Elend und verbrannte Erde im gesamten Nahen Osten, in Nordafrika und in Asien. Die heutige Flüchtlingswelle ist überwiegend das Produkt der Vorgehensweise von den USA und der NATO innerhalb der Weltstruktur. Allerdings lassen die USA die Folgen ihres Vorgehens alleinig der EU tragen, die Gewinne zu den USA Konzernen und das Abfallprodukt Flüchtling nach Europa. So etwas ist jedoch nur möglich, weil die EU Politiker treue Vasallen der USA sind. Merkel und Co lassen hier freundlich grüßen.

Die US sowie die EU Rüstungsindustrie kann heute nicht mehr allzu viel an den Scharmützeln in der Welt verdienen, zum einen weil das Pentagon und die NATO schon alles zerbombt hat und zum anderen die US Rüstungsausgaben zu den Einnahmen in Schieflage geraten sind. So muss endlich das alte West- Ost Feindbild wieder entstehen, damit die EU die NATO finanziert und somit die amerikanische Wirtschaft aufblühen lässt. US Hochrüstung auf Kosten der Europäer, der deutsche Steuerzahler wird es bald merken.

Die Vorbereitungen zu der jetzigen NATO Aufrüstung fädelten die USA unter zu Hilfenahme der Ukraine ein. Der Maidan Aufstand wurde provoziert, genauso wie der Bürgerkrieg in der Ostukraine. Die EU war auch hier wieder der willige Gehilfe, denn schließlich ist die Ukraine ein Schlüsselstaat für einen NATO Angriff auf Russland. Atomraketen direkt an der russischen Grenze, da lacht jedes Herz eines amerikanischen Präsidenten.

Die ehemaligen Warschauer Pakt Staaten, heute NATO Mitglieder, entwickelten sich zu den größten Gefahren für den Weltfrieden. Polen und das Baltikum wollen amerikanische Atomraketen in ihren Staaten, wollen US und NATO Truppen in ihren Ländern ansammeln. Diesen Staaten ist es in Verbindung mit den USA jederzeit zuzutrauen einen russischen Angriff zu simulieren und damit den dritten Weltkrieg auszulösen.

In Deutschland sind die Medien dafür zuständig, was der Bürger glauben soll. Die Berichterstattung dieser Medien hängt von den Geldgebern ab, so ist es bei den staatlichen Medien, die von dem Steuerzahler finanziert werden, die herrschende Politik und bei den privaten Medien die Konzerne sowie die herrschende Politik. Bei diesen Zusammensetzungen ist natürlich nicht viel Wahrheit zu erwarten. Doch das ist vielen Bürgern egal, sie hören und sehen lieber angenehme Lügen als die abschreckende Wahrheit. Wenn sich aber mal nicht die abschreckende Wahrheit vermeiden lässt, dann ist natürlich an der Schreckensmeldung der Russe schuld. Es wird die Wahrheit solange verbogen, bis sie wieder in das Bild der herrschenden Politik und den Konzernen passt. Schließlich sind es die Medien die Politiker wie Merkel und Co immer wieder in die Regierungsverantwortung heben, denn nach der Auslegung der Berichterstattung wählen große Teile der Bevölkerung die Parteien. Jetzt ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl fangen die Medien an weniger von Flüchtlingen und Migranten zu vermelden, so wird der Eindruck suggeriert „die Politik hat die Migration im Griff“. Über die USA Präsidentenwahl wird suggeriert, dass Clinten besser wäre als Trump, obwohl beides für Deutschland Pest oder Cholera bedeutet. Über die NATO wird berichtet, dass die finanzielle Aufstockung erforderlich ist und die Versendung von NATO Truppen nach Polen und dem Baltikum unvermeidbar. Wird aber ausgelassen das diese Truppen in den ehem. Warschauer Pakt Staaten und UDSSR Satellitenstaaten nichts zu suchen haben. Als Russland das Baltikum abgab und Polen aus dem Warschauer Pakt entließ, war damit bestimmt nicht gemeint die USA mit Truppen, Panzern und Raketen unmittelbar vor die eigene Haustür zu bekommen. Das Russland zu der provozierenden NATO Politik Gegenmaßnahmen ergreifen muss, ist jedem denkenden Menschen klar. Jedoch nicht den Politikern und ihren angeschlossenen Medien, die lediglich die Volksverdummung herbeiführen müssen damit diese Politiker auch wieder gewählt werden.

Die ganzen Gutmenschen unter den Politikern, insbesondere bei den GRÜNEN, sollten mal überdenken was sie eigentlich anrichten. Jeden Migrant willkommen heißen, damit die Asylindustrie kräftig verdient. Jeden sterbewilligen todkranken Menschen lange leiden lassen, damit die Gesundheitsindustrie kräftig verdient. Jeden lebenswilligen Menschen sterben lassen, damit die Rüstungsindustrie kräftig verdient. Und weil der Russe für die USA so ein böser Mensch ist, kann sogar ganz Europa ausgelöscht werden. Hier sollten die politischen Gutmenschen mal über sich selbst nachdenken, wie denn das alles zusammen passt.

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2 Replies to “Das erschaffene Feindbild Russland zum wirtschaftlichen Wohl der USA”

  1. Ich habe den II-Wk glücklicherweise nie erlebt, ich hatte aber zu DDR-Zeiten eine sachliche Geschichtsunterrichtung, hatte viel von meinem längst verstorbenen Opa seine Erzählungen aus dem Jahr 1939 und davor noch in Erinnerung. Doch ich war zu dieser Zeit erst 14 und da interessierte mich das Trauma eines alten Mannes nicht, weil ich dies noch nicht einordnen konnte – ich hatte ungern zugehört…

    Doch heute – viele Jahre später, wo man selbst die Wiedersprüche des Lebens und dieser realen Welt selbst als alter Mann erlebt hat und noch erlebt, kamen mir die Gedanken zum 1.September 1939. Als damals in den Sommermonaten die Menschen gleichgültig, fast befriedigt und sorglos die Beine baumeln ließen. Unbeachtet der massiven nächtlichen Transporte abgedeckter Militärtechnik und den Lügen über große Manöver an der Grenze zu Polen und den Sicherungsmaßnahmen, den vielen Einberufungen und die verordnete Geheimhaltung der Soldaten und Behörden. Dazu die massive Hetze aus allen Medien gegen die Polen – dann hörte man im Radio: „Seit 5.45 wird jetzt zurück geschossen…“

    Heute denke ich viel darüber nach. Es ist zu spät darüber zu befinden, hätte man es verhindern können?

    Heute, die Gleichnisse, ca. 12,000 Soldaten inkl. amerikanischer Spezialeinheiten als Natoverband stehen in Teilen an der Ost-Grenze zum „Manöver“ – also der Teil, wo die Wehrmacht 1941 den Barbarossaplan umsetzten und den grausamsten Völkermord begannen.

    Heute denke ich darüber nach, 20Millionen Russen sind dafür gestorben, auch um uns von einem Mörder zu befreien… Mag der Putin sein wie er will, aber das russische Volk hat die Politik der Nato nicht verdient. Das rasseln mit dem Säbel ist einfach unklug und pervers, und wir müssen moralisch darunter leiden. Dabei hätte Deutschland durch wirklich gute Beziehungen mit dem heutigen Russland nur Vorteile und es würde Europa stärken.

  2. Das merken aber auch heute erst die Menschen wenn die Politik sie mal wieder in Elend und Tod geschickt hat. Irgendwann wiederholt sich alles wieder, leider. Wo bleiben heute die GRÜNEN, die in den 80er Jahren fast täglich gegen die wahnsinnige Aufrüstung protestierten? Heute tragen die GRÜNEN jede Angriffstrategie der NATO mit und zeigen sich gegen Russland genau so kampfbereit wie alle anderen etablierten Parteien, außer den LINKEN. Alles um mit Merkels CDU in Koalition und an den Fettnäpfen zu kommen. So eine Partei benötigt Deutschland nicht und zeigt lediglich auf, wie verkommen und verlogen diese Parteienlandschaft ist.

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