Die EU, eine politisch gewollte Zwangsgemeinschaft ohne Überzeugung

England möchte die EU verändern und Cameron droht mit dem EU Austritt. Die EU ist bei dem englischen Volk nicht besonders beliebt, was auch keinem wundern muss. Der EURO ist dem englischen Volk schon erspart geblieben und vielleicht auch bald die gesamte EU.

Aber die EU ist nicht nur bei den Engländern unbeliebt, sondern auch bei vielen anderen Völkern innerhalb der politischen Zwangsgemeinschaft. In Deutschland erreicht die Wahlbeteiligung zu dem europäischen Parlament noch nicht einmal 50 Prozent und die an Arroganz kaum zu überbietenden Kommissar Posten in Brüssel werden von Politikern in Absprache mit den Lobbyisten selbst bestimmt, hierzu bedarf es keiner demokratischen Wahl. Die EU ist eine nicht transparente politische Institution für Lobbyisten aller Art.

Den Einfluss der Lobbyisten geben die vielen Gängelrichtlinien der EU Kommission wieder, die ausschließlich der Gewinnbringung der Multikonzerne dienlich sein müssen. Von 100 erlassenen Richtlinien sind 99 zum Wohl der Konzernaktionäre und lediglich eine zum Nutzen der Völker. Doch fast jede sinnlose EU Richtlinie kostet den Bürgern der EU Staaten viel Geld, das den Gewinnen der Konzerne zugeschrieben wird.

Ein vereinigtes Europa, das ausschließlich dem Willen von Politikern und Lobbyisten entspricht, benötigt keiner. Die EU Politiker hinterlassen bei dem Volk den Eindruck, dass sie nur für sich selbst da sind und von keinem benötigt werden. So können keine Völker zusammenwachsen, denn politische Zwangsmaßnahmen schaffen keine Überzeugung.

Ein weiterer Negativaspekt ist die EU Osterweiterung, weil hier der EU Beitritt gleichzeitig NATO Beitritt bedeutet. Jeder ehemalige Warschauer-Pakt Staat der heute der NATO zugehörig ist, ist ein Risikofaktor für den Weltfrieden. Ihre Regierungen sind nationalistisch und amerikatreu und dieses enthält ein gefährliches Gedankengut. Die USA möchten die EU Staaten in einem Krieg gegen Russland treiben und die EU im Zusammenhang mit der NATO kann so der willige Helfer sein.

Wenn die EU für Völker einen Sinn ergeben soll, dann müsste zuerst die Angleichung der Lebensbedingungen in den unterschiedlichen Staaten erfolgen, aber nicht bulgarisches Niveau für alle, sondern als Standard das Niveau der reichen Industriestaaten (Geld dazu ist genug vorhanden, nur falsch verteilt). Dann eine gemeinsame Sprache zur Verständigung und zuletzt die Gemeinschaftswährung (und nicht zuerst, wie es politisch gewollt war). Nur so kann die Überzeugung für ein politisch gewünschtes vereinigtes Europa wachsen. Doch die Politiker haben in Bezug auf Europa so ziemlich alles falsch gemacht, was nur falsch zu machen geht und es ist noch nicht einmal verwunderlich. Denn im Legislaturperioden Denken und ausschließlich die eigenen Vorteile im Blickpunkt, sind es normale Handlungsweisen von Politikern. Erwartungen an die Politik sollten sowieso nie aufkommen, denn dann wird auch kein Bürger enttäuscht.

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