Großmanöver an Russlands Grenzen und die FAZ weiß wie die Deutschen denken

Die Kriegstreiber USA, Polen und das Baltikum kommen ihren Zielen immer näher. Großangelegte NATO Manöver an den Grenzen zu Russland. Schwere US Waffen im Baltikum und in Polen, 10.000 ausländische NATO Soldaten, davon 3.000 aus den USA, Patriot Abwehrsysteme in Polen und die US Atom Mittelstreckenwaffen werden folgen. Die komplette NATO Drohgebärde der „Gutmenschen“ an den russischen Staatsgrenzen. Wem soll es da noch wundern, dass Russland atomwaffenfähige Mittelstreckenraketen in Kaliningrad stationiert. Der kalte Krieg ist wieder zurück, der erfüllte Wunsch für die USA und der westlichen Rüstungsindustrie unter kräftiger Mithilfe der EU.

Die EU Politiker dürfen sich zwar kräftig an der amerikanischen Kriegsmaschinerie beteiligen, aber wann Europa zu zerstören ist bestimmen immer noch alleinig die USA. Sie bestimmen, wann der Krieg los geht. Bei dem Rüstungspotential, was sich derzeit im Osten Europas befindet, können beide sogenannten Weltmächte schnell von einer gierigen Nervosität befallen werden und der kleinste vorgetäuschte Angriff löst die weltweite Katastrophe aus.

Die FAZ hat über einer Allensbach Umfrage jetzt herausgefunden, wie die Deutschen ticken. 55 Prozent halten Russland für den Hauptschuldigen des Ukraine Konflikts, 34 Prozent machen die Separatisten verantwortlich und 20 Prozent die Ukraine. Nur 17 Prozent sind der Meinung das die USA für die Ukraine Krise die Verantwortung trägt und lediglich 6 Prozent geben der EU eine Schuld. 8 Prozent haben eine gute Meinung von Putin und 66 Prozent eine negative. 42 Prozent wären der Meinung, dass Russland neben der Ukraine noch weitere Staaten möchte. Natürlich müsste bei so einer Umfrage, die solche Werte herauskommen lässt, die Fragestellung bekannt sein, denn nur daran ist erkenntlich was die Zahlen wirklich bedeuten. Die Fragestellung beschreibt der Artikel nicht.

Mehrheit gibt Putin Schuld am Ukraine-Konflikt

Wenn jedoch davon auszugehen wäre, dass diese Werte die Wirklichkeit ausdrücken, dann hat der deutsche „Qualitätsjournalismus“ ganze Arbeit geleistet. Die Deutschen würden dann den Unterschied zwischen Lüge und Wahrheit nicht mehr erkennen, die historische Geschichte wäre ebenfalls nicht bekannt und Kriegsangst ein Fremdwort. Zur Beruhigung bleibt nur, dass die paar Kriegsmutigen im Krieg genau so zittern, wie die Schreiberlinge der Mainstream-Medien.

Zu bewundern bleiben immer noch Die Grünen, als Antikriegspartei einst gegründet und bei den Ostermärschen in den 80er Jahren immer in den vordersten Reihen, tragen heute die gesamte NATO Kriegstreiberei im vollen Umfang mit. Atomare Bedrohung befürchten diese heutigen Parteifunktionäre nur noch von Atomkraftwerken. Krieg ist für Die Grünen ein Normalzustand geworden und Machtstreben sowie USA Treue ein Inbegriff.

Wer kann eigentlich noch so blind sein und die USA NATO Politik, die an den Grenzen zu Russland betrieben wird, als nicht provozierend befinden? Denn was würde wohl geschehen, wenn Russland und China Großmanöver im Mexikanischen Golf abhalten würden und Raketen auf Kuba stationierten? Es gäbe eine zweite Kuba Krise nach 1962 und damals machte Russland den Rückzieher. Machte Russland es heute nicht, hätten die USA den Atomkrieg direkt vor ihrer Haustür. US Truppen an Europas Ostgrenzen sind den USA deshalb bedeutend lieber, denn so bleibt der Krieg erst mal nur in Europa und die EU Politiker mit ihren Journalisten zur Volksverblödung sind bestimmt keine amerikanischen Spielverderber.

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