Die Verantwortung der Politiker bedeutet keine Folgen zu tragen!

Auf der Sicherheitskonferenz reden einige deutsche Politiker von Verantwortung. Deutsche Politiker müssen Verantwortung übernehmen und die Folgen der Verantwortung tragen. Hier stellt sich die Frage, welche Verantwortung? Politiker tragen vielleicht zum Anschein des Volkes die Verantwortung, aber die Folgen ihrer Politik brauchen sie nie zu tragen. Wenn ihre Entscheidungen richtig waren, gehen sie mit etwas Glück in die Geschichte ein, waren diese falsch dann treten sie eben zurück und werden dafür fürstlich belohnt. Ein Beispiel für das Verhalten vieler Politiker bildet Ex BuPrä Wulff, er trat zurück und erhält dafür eine lebenslange „Frührente“ von ca. 200.000 Euro jährlich plus die üblichen „Sondergeschenke“ die ein Ex Bundespräsident von dem Steuerzahler spendiert bekommt.

Wenn Deutschland auf politischen Wunsch sich in alle Krisen der Welt einmischen soll, dann sind die leidtragenden bei einigen Teilen der Bevölkerung zu suchen und nicht bei den „verantwortlichen Politikern“. Hier wird in erster Linie das Militär gefordert, welches den politischen Willen umsetzen muss. Weil die Bundeswehr ihren ursprünglichen Auftrag der Landesverteidigung politisch nicht mehr als gegeben sieht, steht sie immer den augenblicklichen Meinungen der Politiker zur Verfügung. Wenn diese Meinung gerade so ist, dass sich Deutschland an der „Weltpolizei“ beteiligen soll, dann werden mal eben Soldaten zu Krisengebieten entsendet um den Kapitalismus zu schützen. Zum Glück sind es keine Wehrpflichtigen mehr und jeder freiwillige Soldat muss selber die Gefahren erkennen, die mit einer Verpflichtung verbunden sind. Das Schlimme ist jedoch, dass es bei jeder Krise immer nur um die Machtverhältnisse, Einflussnahme und dem Schutz des sogenannten westlichen Kapitals geht. Die Menschenrechtsverletzungen, die zweifelsohne innerhalb jedes Krisengebietes bestehen und meistens von beiden Seiten zur Ausführung gelangen, sind leider nur die vorgeschobenen politischen Gründe.

Wie scheinheilig und verheuchelt die politischen Ansichten sind, wird besonders verdeutlicht wenn es um die Sterbehilfe für todkranke Menschen geht. Hier sträubt sich die Politik humane menschliche Gesetze zu verabschieden. Sei es um falsche kirchliche Vorstellungen zu verwirklichen, oder die kapitalträchtige Gesundheitsindustrie zu schützen und zu fördern. So müssen dem Tod gekennzeichnete Menschen ihre Leiden, politisch gewollt, bis zum bitteren Ende ertragen. Hingegen bei jungen Menschen, ebenfalls politisch gewollt, in allen Krisengebieten der Welt deren Tod billigend in Kauf genommen wird. So sind die verantwortlichen Politiker eben eingestellt, für das Wohl des Kapitals müssen todkranke Menschen lange leiden und gesunde junge Menschen sterben. So eine Einstellung können nur Personen vertreten, die selbst in jeder Lebenslage die totale Absicherung genießen. Einige Politiker wären gut beraten, wenn sie sich ein wenig an ein altes Sprichwort orientieren – „Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem andern zu“.

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