Suizid Gefahr bei älteren Menschen, doch die Politik lehnt eine humane Sterbehilfe ab

Die Suizid Gefahr bei älteren Menschen steigt kontinuierlich von Jahr zu Jahr, meldeten verschiedene Zeitungen. Auch die Gründe sind hinreichend bekannt und trotzdem weigern sich die Politiker eine menschenwürdige Sterbehilfe einzuführen. Warum haben Politiker zu diesem Thema eine Blockade im Kopf? Die Schweiz führt es vor, wie so etwas geht. Reiche Menschen können den Weg über die Schweiz wählen, sie können sich ohne Probleme einen Wohnsitz in der Schweiz zulegen und die Sterbehilfe dort in Anspruch nehmen. Warum wollen Politiker in Deutschland eine Zweiklassengesellschaft sogar beim sterben? Auch fast jeder Politiker besitzt genug Reichtum um den Sterbeservice in der Schweiz in Anspruch nehmen zu können, vielleicht ist auch das ein Grund die Sterbehilfe aus falsch verstandenen ethischen Gründen und nicht nachvollziehbarer, scheinheiliger kirchlicher Gehorsamkeit in Deutschland abzulehnen.

Die SPD macht sich in den Koalitionsverhandlungen mit der CDU/CSU für Minderheiten stark, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften den normalen Partnerschaften gleichzustellen sind, oder das doppelte Staatsangehörigkeiten zugelassen sind. Aber Sterbewillige bekommen keine Rechte, diese Menschen möchten die Politiker unter Schmerzen allen Qualen aussetzen. Das ist ein Zeichen, dass sich Politiker nur für solche Minderheiten einsetzen die Wählerstimmen bringen können. Das sich die SPD für Minderheiten einsetzt ist ausschließlich parteienorientiert zum eigenen Vorteil ihrer Politiker. Leider bringen tote Menschen keine Wählerstimmen mehr, also sieht kein Politiker der etablierten Parteien einen Grund sich für sterbewillige Minderheiten einzusetzen. Auch Eigeninteressen liegen hier nicht vor, denn jeder stimmberechtigte Politiker im Parlament verfügt über genug finanzielle Mittel für ein humanes sterben in der Schweiz.

Wenn sich die vorgeschobenen, ethischen und scheinheiligen Gründe der Politiker zur Ablehnung einer Sterbehilfe für einen Teil der kirchlich denkenden Bevölkerungsschicht noch akzeptabel anhören, so sind die wahren Gründe mehr als grausam. Die Lobbyisten der Gesundheitsindustrie aller Sparten möchten an den todkranken Menschen Milliarden verdienen und diese solange wie möglich am Leben erhalten. Denn am Tod verdienen nur einmalig Beerdigungsinstitute, Kommunen und Restaurants und die Gesundheitsindustrie geht leer aus. Traurig ist, dass auch noch so scheinheilige Argumente für die Gewinne der Pharmakonzerne herhalten müssen. Aber vielleicht bekommen die Politiker von der Gesundheitsindustrie einen quallosen Tod in der Schweiz spendiert, als Dank für die Nichteinführung einer Sterbehilfe für das normale Durchschnittsvolk.

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One Reply to “Suizid Gefahr bei älteren Menschen, doch die Politik lehnt eine humane Sterbehilfe ab”

  1. Mir fehlen da die Worte. Das nennt sich Demokratie. Jeder sollte doch selber entscheiden dürfen wann er sein Leben beenden möchte. Aber es gibt ja nicht nur die Schweiz, es gibt auch noch Holland. Gott sei dank. Kennst Du eigentlich den neuen Blogger-System Anbieter qwer.com ? Ich würde mich sehr übereine Antwort auch per Email von Dir freuen. Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg mit Deinem Blog.

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