Wahlhelfer, Vorteile und der abgeordnete Wahlkreispolitiker

Unzählige Wahlhelfer sind bis zum Wahltag für ihre Parteien und Wahlkreispolitiker im Einsatz. Die Wahlhelfer setzen sich aus unterschiedlichen Personen zusammen, es sind teilweise Beschäftigte der Bundestagspolitiker oder Personen die über die Parteien Vorteile für sich selbst erblicken. Natürlich gibt es unter den Wahlhelfern auch noch ein paar überzeugte Parteianhänger, die selbstlos Plakate anbringen oder Kugelschreiber verteilen. So einige Wahlhelfer kann man in Beschäftigungsverhältnissen innerhalb des breitgefächerten Öffentlichen Dienst begegnen, wo sie von wohlwollenden politischen Personen in gutbezahlte Stellungen gehoben wurden. So wird dann auch das parteiliche Engagement in den politischen Ortsvereinen dieser Leute verständlich.

Einige Bundestagsabgeordnete beschäftigen Fachangestellte, die von dem Steuerzahler zusätzlich bezahlt werden, um den Politiker fachlich kompetent erscheinen zu lassen damit nicht nur ein Gesetzesvorlagen Durchwinker-Image besteht. Diese Personen arbeiten natürlich auch im Wahlhelferstab um das Bundestagsmandat ihres persönlichen Arbeitgebers (der das Gehalt aus Steuermitteln bezahlt) möglichst sicherzustellen.

Ob natürlich diese steuergeldverschwendenden Maßnahmen wirkliche Vorteile für die Abgeordneten erbringen, ist zudem sehr zweifelhaft. Die meisten Wahlkreispolitiker würden auch ohne Werbung ihre Parlamentssitze erhalten, denn das parteiliche Wahlverhalten der Bürger ist orts- beziehungsweise landespezifisch. Dazu kommt, dass die meisten Wähler die Wahlkreispolitiker gar nicht kennen und die besonderen Parteispezies über Listenplätze ihr Bundestagsmandat erhalten.

Des Weiteren wissen immer noch nicht alle Wähler, dass nur die Zweitstimme die Parteistärke im Bund bestimmt obwohl die FDP dieses alle vier Jahre lauthals erklärt.

Ob sich das Wählen gehen überhaupt noch lohnt, muss jeder Bürger für sich selbst entscheiden. Bei der Gleichheit der zu erwartenden Regierungskonstellationen wird keine große Veränderung zu erwarten sein, nur die Abgaben jeglicher Art werden steigen und dieses insbesondere bei dem Durchschnittsbürger. Denn die Politikfehler zahlt immer die Masse, die reiche Schicht bleibt bei jeder Regierung verschont.

Und zum Schluss bleibt vermerkt, dass Wahlen keine Veränderungen bringen. Denn würden Wahlen Veränderungen bringen, dann wären Wahlen verboten.

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