Heute ist Bundestagswahl. Wählen oder nicht wählen, was ist richtig für den Durchschnittsmichel?

Heute ist Wahltag und dieser Tag wird keine Veränderung bringen, so wie es von allen etablierten Parteienpolitikern gewünscht ist. Schwarz/Gelb wird weitermachen oder Schwarz/Rot wird dort ansetzen, wo sie vor 4 Jahren aufgehört hatten. Ein bisschen Angst, oder besser nur Unwohlsein, haben vielleicht einige satte Politiker dieser sogenannten etablierten Parteien vor der großen Unbekannten, die Alternative für Deutschland. Sicher ist, dass CDU/CSU, SPD, GRÜNE, LINKE und die FDP (diese Partei bekommt wieder ihre benötigten Leihstimmen, wie bei jeder Wahl) in den Bundestag einziehen. Ob die AfD es schafft, wird die Mobilisierung der Nicht- und Protestwähler entscheiden.

Die AfD hat zwar nur ein wirkliches Thema im Programm, den EURO, doch bei der zukünftigen Zahlungspolitik für ganz Europa wird der EURO ein bestimmendes Thema bleiben. Zwar wird die AfD nicht in der Lage sein die etablierten parteigetreuen Durchwinker umzustimmen, aber sie kann zumindest wachrütteln und bei der nächsten Europawahl vielleicht schon den etablierten Parteien ein bisschen Salz in ihre Gleichheits- und Einheitssuppe streuen.

Es wird von den etablierten Parteien und deren helfenden Medien unaufhörlich versucht, die AfD an den rechten Rand zu drücken. Doch sie wurde von Ökonomen gegründet, die lediglich den EURO als Gefahr ansahen und die schon gegen seine Einführung waren. Wenn Schläger der linken Szene Wahlveranstaltungen stören, dann bewegen sie sich in dem gleichen Niveau der rechten Brut.

Im Prinzip müsste DIE LINKE bei dem Thema EURO mit der AfD zusammen arbeiten, denn ihre Vorgänger Partei PDS stimmte 1998, nach Kohls großer Werberede, als einzige Partei einstimmig gegen die Euroeinführung und deren Abgeordneten machten sich somit nicht schuldig an der stümperhaften Finanzpolitik ihrer Politikkollegen mit der Schaffung einer immer größeren Schere zwischen arm und reich.

Zu der heutigen Bundestagswahl kann nur das Motto lauten nicht zu wählen, oder versuchen eine weitere nicht etablierte Partei in den Bundestag zu bekommen. Hier besitzt nur die AfD die Möglichkeit den Sprung über die 5 Prozenthürde zu schaffen. Wahlenthaltung nutzt in der Regel leider nur den etablierten Parteien. Die Wahlbeteiligung interessiert den Politikern nicht, denn nur der Sitz im Parlament zählt und hier ist es egal wie viel Volk dahinter steht. Gedanken machen sich etablierte Politiker wahrscheinlich erst, wenn die Wahlbeteiligung unter 20 Prozent absinkt. Denn dann fürchten sie Unruhen im Land und müssten die Flucht ergreifen um ihr Vermögen und Leben zu schützen.

Weil jedoch so eine geringe Wahlbeteiligung utopisch ist, sollte gewählt werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass möglichst eine große Anzahl an nicht etablierten Kleinparteien den Bundestag angehört. Nur diese Parteien können den etablierten Politikern das Denken lehren und ggf. mal zum überlegen anregen was sie denn überhaupt so machen außer nur Gesetzesvorlagen nach Vorgabe durchzuwinken. Leider hat bei dieser Wahl nur die AfD überhaupt eine Chance zusätzlich in den Bundestag einzuziehen, also sollten Nicht- und Protestwähler dieser Partei zu dem gegenwärtigen Zeitpunkt ihre Stimme geben um ein paar etablierte, satte Politiker aus ihrem goldenen Wohlstandsschlaf zu erwecken.

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