Rassismus politisch gefördert oder naturbedingt?

Die Politik hat wieder einen neuen Aufhänger für eine Rassismus Debatte gefunden, bedingt durch innerparteiliche Äußerungen einer in sich zerstrittenen Partei. Doch dieses ist nichts weiteres, als die übliche Politikermentalität sich durch Medien selbst Aufmerksamkeit bei dem Volk zu verschaffen. So besitzen mal wieder Politiker aller Parteien die Möglichkeit einer Eigenprofilierung.

Aber was ist Rassismus? Zunächst ist der Mensch nur ein biologisches Wesen, dass sich nur durch den Bestand eines zusätzlichen Gehirns von anderen Lebewesen unterscheidet. In der Natur fressen die Starken die Schwachen, so reguliert sich der Bestand automatisch. In der Welt der Menschen möchten die Starken auch am liebsten die Schwachen „fressen“, nur das zweite Gehirn steht diesem entgegen. Die Regulierungen des Menschenbestandes übernahm und übernimmt teilweise noch heute die Politik und die Religionen in Form von fanatischen, rassistischen Kriegen. Rassismus ist im Prinzip nichts anderes als ein Überlebenskampf, der in der Natur ungehemmt sein Treiben findet. Bei den Menschen lösen insbesondere Neidfaktoren rassistische Verhaltensweisen aus, „der andere besitzt mehr als ich und gehört doch gar nicht hier hin“. Auch diktatorisch veranlagte Politiker und Religionsführer schüren mit Äußerungen den Hass zwischen unterschiedlichen Nationalitäten, welches bei armen und wenig gebildeten Völkern ein leichtes Unterfangen ist und von den außenstehenden Industrienationen freudig aufgenommen wird. Jede kriegerische Auseinandersetzung bedeutet für die Milliardäre der Welt weitere Milliardengewinne.

Rassismus wäre nur abzuschaffen, wenn es eine Angleichung der Lebensverhältnisse aller geben würde. Die jedoch nicht gleich schlecht, sondern gleich gut auszulegen sind. Dann gebe es nur noch 10 bis 20 Prozent Unbelehrbare, die jedoch nur Aggressionsaufhänger suchen und nie ausschaltbar sind. Doch hieran ist weder die Politik, noch die Kapitalgesellschaft interessiert. Ein politisches Gardebeispiel ist hierzu der Euro. Die Gemeinschaftswährung sollte für einige „Politikträumer“ die Grundlage für eine Zusammenführung der Völker bilden. Doch die Verlierer sind die Völker mit dem traurigen Ergebnis einer weiteren Verschärfung des Rassismus. Die Gewinner sind ausschließlich Banken, Industrien und das Großkapital, die eigentliche politische Klientel. Ebenso konnten die Politiker für sich selbst unzählige neue Posten innerhalb der unerschöpflichen europäischen Ebene schaffen.

Doch es gibt auch positive Beispiele in Deutschland, wobei ein Rassismus nun gar nicht zu erkennen ist. Immer mehr Deutsche suchen einen ausländischen Lebenspartner oder sind bereits glücklich liiert. Ebenso wird häufig bei dem Besuch einer Prostituierten die Ausländische der Deutschen vorgezogen und nicht nur wegen den Kosten, denn diese sind gleich und nur ortsbezogen nach Angebot und Nachfrage. Zwischenmenschlich scheint es also gar nicht so viele Rassismusprobleme zu geben, oder?

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