Unverständliche Finanzwirtschaft

Als nicht Ökonom ist alles rund um die Eurokrise schwer nachzuvollziehen. Eine Volkswirtschaft die nur auf der Basis von Schulden funktionsfähig sein soll, ist mit dem normalen Verstand eines Menschen nicht verständlich. Die Schuldendimensionen der Eurostaaten würden im Vergleich zu Privatpersonen jeden in den Suizid treiben. Alle Staaten der westlichen Welt, die sogenannten reichen Industriestaaten, sind hoffnungslos überschuldet und ein Schuldenabbau ist alleine schon wegen den Zinszahlungen unmöglich. Um neues Geld zu bekommen sind erneute Kredite notwendig mit erneuten Zinszahlungen, eigentlich sind hier alle Staaten schon Pleite. Ein existieren ist nur noch mit immer neuen Schulden möglich, sonst stirbt der Staat. Was für Lösungen sehen die Staaten? Das Volk immer mehr und länger für weniger Geld arbeiten lassen um die Zinsen ohne Schuldenabbau zu bezahlen. Bei diesen kapitalistischen Systemen verdienen jedoch die milliardenschweren Spekulanten trotzdem immer weiter und das Privatvermögen der kapitalträchtigen Personen wird immer weiter steigen. Es ist absolut unverständlich, dass innerhalb aller hoch verschuldeten Industriestaaten, die eigentlich bankrott sind, immer noch massenhaftes Privatkapital exsistiert, dass in seiner Summe die Staatsschulden übersteigt. Das ein übermächtiger kapitalträchtiger Gesellschaftsteil innerhalb der Gesamtgesellschaft exstieren kann und sein Privatvermögen ständig mehrt. Wohin auch das System der Finanzwirtschaft, dass nur Banken- und Börsenorientiert arbeitet, in Zukunft führt, kann nur mit einer unangenehmen Überraschung enden. Bei allen politischen Systemen die je exsistierten hat das Kapital immer überlebt, die leidtragenden waren immer die Völker der Länder. Kommt eines Tages der totale Zusammenbruch der Schuldensysteme innerhalb der Industrienationen wird auch hier das Kapital überleben und für die Völker der Überlebenskampf beginnen.

Was heißt hier Krise? Es ist ein Zusammenbruch!
Zu lesen bei The Intelligence von Konrad Hausner

Eine Krisensitzung folgt der anderen. Abänderungen des EU-Vertrages seien unumgehbar. Eine europäische Fiskalunion sei bereits in Ausarbeitung. Die so allmächtigen Rating-Agenturen werten ganz Europa ab. Die EZB reduziert die Zinsen auf einen historischen Tiefpunkt. Weitere Hilfen für zahlungsunfähige EU-Staaten sollen über den Umweg des IWF geleistet werden. In mehreren Ländern gibt es immer wieder neue Proteste gegen die Einführung von Sparmaßnahmen. Täglich neue Meldungen, täglich neue Versprechungen, und seit Monaten wird um den heißen Brei herumgeredet. Unser Finanzsystem ist am Ende.
Was würde passieren, wenn die EU zerbricht? Wenn der Euro plötzlich wieder verschwindet? Eine Menge Details würden sich ändern, das größte aller Probleme würde uns jedoch weiter im Nacken sitzen: Eine unbezahlbare Überschuldung………… Weiterlesen bei theintelligence.de

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