Der Egoismus der Menschen

An Weihnachten meinen viele Menschen der sogenannten christlichen Welt, sie müssten sich an soziale Werte erinnern. Bei vielen ist es dann ein Familiendenken und der Kirchenbesuch. Es wird im kleinen Kreis der Angehörigen gedacht und der Egoismus wird um ein paar Menschen erweitert. Den meisten Menschen in Deutschland geht es noch relativ gut, daran hat auch die Finanzkrise nicht gerüttelt. Vielen Menschen auf der Welt geht es nicht so gut wie den Deutschen, doch daran denken die Wenigsten. Das ichbezogene Denken im Staat wird von oben vorgelebt, die „führenden Personen“ im Staat, mit der Berufsbezeichnung Politiker, versuchen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, mit ihren Beziehungen und Einflussnahmen, zusätzlich zu ihren hohen Gehältern ihr Kapital zu mehren. Die befreundeten Industrieellen, Banker und andere kapitalträchtige Personen erweisen den Politikern gerne Freundschaftsdienste, in der Hoffnung von den Beziehungen und Einflussreichtum der Politiker zu profitieren. Somit funktioniert die Verflechtung zwischen Kapital und Politik einwandfrei und die Steuerschlupflöcher mehren sich bei dem Kapital, wobei dann die „Staatseliten“ gemeinsam ihre Vorteile ziehen. Bei den Politikern und der Kapitalgesellschaft wird dieses dann „Freundschaftsdienste“ genannt und bei dem normalen Bürger „Korruption“.

Doch immer noch relativ viele Menschen hören Ansprachen von einem Bundespräsidenten oder Kanzler/Kanzlerin gerne, obwohl dieses von einem gelernten Vorleser genau so gut zu praktizieren wäre, denn der Wert solcher Ansprachen tendiert sowieso in Richtung Null. Politiker sind ebenfalls Menschen und denken nur an ihr eigenes Wohl und daran ist der Wert einer Ansprache zu messen.

Reichtum wird immer an der Armut gemessen, gäbe es keine Armen wäre der Besitz der Reichen wertlos. Die Armen schaffen das Kapital der Reichen, solange die Gesellschaftsordnung noch funktionstüchtig ist. Das Kapital verdient an den Kriegen in der Welt, solange in ihren Ländern noch sozialer Friede besteht. Das Kapital ist skrupellos und schreckt nur aus Angst vor einer weltweiten atomaren Verseuchung vor einem dritten Weltkrieg zurück, bis jetzt noch. Das Kapital hat kein Interesse an sozialem Gleichgewicht und ergötzt sich an der Armut in der Welt. Es gab und gibt nur eine Gerechtigkeit, der Reiche muss sterben wie der Arme, er stirbt nur angenehmer.

Wir leben in Deutschland in einem Land, dass mit Ungerechtigkeiten durchzogen ist und an Egoismus kaum zu übertreffen ist. Dieses Verhalten begegnet man in Firmen, im Straßenverkehr, in Schulen, in Wohnsiedlungen, in Vereinen und allen sonstigen Lebenslagen, auch in der Politik. Trotz alle dem geht es dem deutschen Volk bis jetzt noch relativ gut, was sich jedoch auch schnell ändern kann.

Für jedem der meint es gehe ihm schlecht, der sollte den nachfolgenden verlinkten Artikel von Claudia Grassl lesen und sich das Video darunter anschauen!

Die Sklaverei ist zurück!
Sie sieht nur etwas hübscher aus …

Leben auf der Müllhalde

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