Banken, Politiker, Eigeninteressen, Haftung

Natürlich denken die deutschen Politiker nicht an das normale Volk in Griechenland oder in den anderen fast insolvenzen Staaten innerhalb Europas, die Politiker denken noch nicht einmal an ihr eigenes Volk. Es geht alleinig nur um die Banken im Staat zu retten, die weitverzweigte Verwurzelungen mit anderen europäischen Banken besitzen. In erster Linie ist das Kapital zu schützen und die milliardenschweren Anteilseigner. Die zu vergebenden Kredite der Banken an andere EU-Staaten sind über Staatsanleihen gesichert, wozu die Banken noch nicht einmal Eigenkapital benötigen. Eine Bank geht nicht pleite, sie taucht höchstens in einem anderen Bankenkonzern wieder auf. Solange Manager und Politiker für ihre Fehler nicht privat haftbar sind, wird sich an dem ganzen System nichts ändern. Sie können mit falschen Entscheidungen Milliarden veruntreuen oder in den „Sand setzen“ und bekommen als Dankeschön noch „üppige Abfindungen oder Pensionen“ wenn sie abtreten oder nicht wieder gewählt werden. Für jeden Normalbürger werden per Gesetz zahlbare Zuständigkeiten und geringfügige Vergehen akribisch gesucht um Einnahmen und Staatsmacht zu demonstrieren, aber die Gleichheit der Menschen ist eben nur eine geschriebene Textpassage in der Verfassung, die zudem noch auslegbar ist. Manager und Politiker sind trotz ihrer hohen gesellschaftlichen Stellung nebenbei auch nur ganz normale Menschen, die ohne eindeutige gesetzliche Haftungsrichtlinien sich das nehmen was ihnen der gesetzliche Spielraum, wenn auch manchmal zweideutig, überlässt. An dieser Situation wird sich nichts ändern, weil Politiker Gesetze verabschieden und keiner erarbeitet Gesetze gegen sich selbst.

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