Tier, Mensch, Politiker, Gewerkschaftler, Führungskraft

Der Mensch hat gegenüber dem Tier zwei Gehirne, wobei das zusätzliche Hirn die Unterscheidung auszeichnen soll. In der Natur möchte jedes Tier nur überleben und das stärkere schafft es. Der Mensch möchte immer mehr besitzen an Macht und Geld. Jeweils gemäß seines gesellschaftlichen Standes misst er sich an dem der weniger besitzt bzw. gesellschaftlich schlechter gestellt ist. Reichtum und Macht ist nur messbar an Personen die weniger davon besitzen.

Der Anspruch an ein Mehr zeichnet Politiker, Führungskräfte und Gewerkschaftler aus. Dieser Personenkreis kommt häufig durch schwingende Reden im Namen der Allgemeinheit zu Macht und zumindest erheblich höheren Einkommen als die Allgemeinheit. Unterschieden werden muss jedoch zwischen Führungskräften in Firmen und Politikern / Gewerkschaftlern. Führungskräfte, die irgendwann mal zu der „arbeitenden Bevölkerungsgruppe“ gehörten, müssen umdenken. Hier wird Loyalität zu der Firmenführung erwartet und das „Ausbeuten“ ihrer Mitarbeiter. Aber für ihre Führungsposition mit dem entsprechenden Gehalt bei geringerer Arbeitsleistung ist eine Führungskraft gerne bereit alles gewünschte der Firmenleitung auszuführen um den Leistungsdruck an seine zugeteilten Mitarbeitern zu übergeben. Politiker schwätzen immer „alles Gute für das Volk“ sehen jedoch nur ihr Einkommen und ihre Macht. Dem Politiker ist es egal was er erzählt, er oder auch sie möchte nur selber für sich ein hohes Einkommen und eine genau so großzügige Altersversorgung vom Steuerzahler bekommen. Wenn viele Gesetze für den Normalbürger schlecht sind, für den Politiker sind diese immer gut, schließlich macht er auch die Gesetze für sich selber. Bei Gewerkschaftlern ist es ähnlich den Politikern, diese schwätzen noch viel mehr von Gerechtigkeit und Wohlstand der Arbeiterschaft, doch sehen immer nur sich selbst. Ein Gewerkschaftler möchte erheblich mehr Einkommen besitzen als die Klientel die er vertritt, sonst wird er kein Gewerkschaftler. Ideologien sind nur Hirngespinste, nur das Geld interessiert dem Gewerkschaftler. Würde er nicht ein relativ hohes Einkommen erhalten, würde dieser auch zur Gegenseite, dem Kapital, wechseln. Gewerkschaftler sind solidarische Kapitalisten. Warum werden schon jahrzehnte prozentuale Lohnerhöhungen und keine Sockelbeträge durchgeführt? Nur damit die besserverdienenden Führungskräfte in Firmen und die Gewerkschaftler ein immer höheres Einkommen genießen dürfen. Das arbeitende Volk ist nur zum streiken da, damit in erster Linie dieser elitäre Personenkreis immer höhere Gehälter kassiert. Noch besser haben es sich die Politiker eingerichtet, diese Personengruppe bestimmen ihre Gehälter und Altersruhebezüge selber, zusätzlich genießen sie auch noch die Immunität.

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