- Milliardenschwerer Börsengang von Facebook
Facebook steuert auf den erwarteten Börsengang der Superlative zu: Die Aktien des sozialen Netzwerks sollen an der New Yorker Technologiebörse Nasdaq zu einem Preis von je 38 Dollar ausgegeben werden, wie das Unternehmen mitteilte. Mit einem Volumen von mindestens 16 Milliarden Dollar (12,6 Milliarden Euro) ist der Börsengang damit eine der größten Neuemissionen aller Zeiten.
- Kursdebatte in der CDU nach Röttgens Rauswurf
Nach dem Rauswurf von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) aus dem Kabinett setzt sich die Debatte um den Kurs der Partei fort. Für die Wahlniederlage in Nordrhein-Westfalen seien Fehler Röttgens “nicht alleine ausschlagend gewesen”, sagte der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Wolfgang Bosbach (CDU), der “Süddeutschen Zeitung”. Die SPD hofft auf negative Auswirkungen für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).
- Empörung über Opels Umgang mit den Mitarbeitern
Arbeitnehmervertreter sind empört über den Umgang des Autobauers Opel mit seinen Beschäftigten. “Die Menschen in Rüsselsheim und an den anderen Standorten sind stinksauer”, sagte der IG-Metall-Bezirksleiter Armin Schild im ZDF-Morgenmagazin. Er reagierte auf die Ankündigung des Unternehmens, den Bau des erfolgreichen Astra-Modells vom Rüsselsheimer Stammwerk abzuziehen und ganz nach Polen und Großbritannien zu verlagern. Ihn habe die Ankündigung “sehr überrascht”.
- Kreditwürdigkeit von 16 spanischen Banken herabgestuft
Die US-Ratingagentur Moody’s hat die Kreditwürdigkeit von 16 spanischen Banken herabgestuft. Die Bonitätsnoten des führenden Bankhauses Santander und des zweitgrößten Kreditinstituts BBVA sanken jeweils um drei Stufen auf “A3″. Die Noten der weiteren Banken sanken um eine bis drei Stufen. Auch die Großbanken Banesto und CaixaBank werden nun mit “A3″ bewertet.
- Blinder Chinesischer Dissident Chen berichtet von Flucht
Der blinde chinesische Bürgerrechtler Chen Guangcheng hat detailliert über seine dramatische Flucht aus dem Hausarrest in der östlichen Provinz Shandong berichtet. “Es gab mindestens 60 Leute, die in dem Dorf mit meiner Überwachung beauftragt waren”, berichtete Chen der Nachrichtenagentur AFP am Telefon über seine Flucht am 20. April. “Hätten sie entdeckt, dass ich geflohen bin, hätten sie mich wahrscheinlich tot geschlagen. Das war wirklich sehr, sehr gefährlich.”
- Union: Verzögerte Flughafeneröffnung ist totale Blamage
Die Union sieht in der auf März 2013 verschobenen Eröffnung des neuen Berliner Großflughafens vor allem in der internationalen Außendarstellung eine “totale Blamage”. Berlin und Brandenburg hätten “immer großspurig von einer Punktlandung gesprochen”, sagte der verkehrpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dirk Fischer, der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. Nun entstehe ein Nachteil für die Luftverkehrswirtschaft am Standort Berlin, der nicht genau abzuschätzen sei.
- Griechisches Parlament will sich wieder auflösen
Nur einen Tag nach seiner konstituierenden Sitzung will sich das Parlament in Griechenland heute wieder auflösen. Hintergrund ist die verfahrene Lage nach der Wahl vor zwei Wochen, die keine funktionsfähige Regierung der ins Parlament gewählten Parteien hervorbrachte. Die Griechen sind deshalb in gut einem Monat erneut zu einem Urnengang aufgerufen.
- Polizei räumt “Blockupy”-Demo in Frankfurt
Die Polizei hat am Abend in Frankfurt am Main eine Versammlung sogenannter “Blockupy”-Demonstranten aufgelöst. Mehrere hundert Protestteilnehmer hätte sich auf dem Römer im Stadtzentrum der Aufforderung widersetzt, ihre verbotene Versammlung aufzulösen, teilte die Polizei mit. Daraufhin habe die Polizei den Römer geräumt. Einzelne Demonstranten hätten Widerstand geleistet und versucht, eine Polizeikette zu durchbrechen. Rund 150 Menschen seien in Gewahrsam genommen worden.
- Auch Philippinen haben Probleme mit Lady Gaga-Konzert
Nach dem Auftrittsverbot im muslimischen Indonesien droht Lady Gaga nun auch Ungemach auf den katholischen Philippinen. Die exzentrische US-Sängerin müsse “jegliches unzüchtige Verhalten” auf der Bühne unterlassen, das gegen die Sitten und Gepflogenheiten des Landes verstoße, forderte Antonino Calixto, der Bürgermeister von Manilas Vorstadt Pasay, wo Lady Gaga am Montag und Dienstag auftreten will.
- Schiri Stark erstattet Strafanzeige gegen Hertha-Spieler
Schiedsrichter Wolfgang Stark hat nach den Vorfällen beim 2:2 im Relegationsrückspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC Anzeige gegen einen Spieler der Berliner erstattet. “Wir können bestätigen, dass uns eine Anzeige wegen Körperverletzung vorliegt”, sagte Polizei-Pressesprecher Michael Baum. Einen Namen und Details gab die Polizei nicht bekannt. Bild-Zeitung und Express berichten, Stark habe sich in der Kabine zunächst von den Ärzten beider Mannschaften behandeln lassen und dann umgehend die Polizei zu sich gerufen.
- Chinesischer “Schmugglerkönig” muss lebenslang in Haft
Ein Gericht in China hat den als “Schmugglerkönig” bekannten 53-jährigen Lai Changxing einem Bericht zufolge zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Entscheidung fiel in der südöstlichen Stadt Xiamen, von wo aus Lai sein kriminelles Geschäft bis zum Ende der 1990er Jahre betrieben hatte, wie die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Als sein Schmugglerring aufflog, floh Lai nach Kanada, wo er im November 2000 festgenommen wurde.
- Treffen der G-8-Staats- und Regierungschefs
Die Staats- und Regierungschefs der sieben wichtigsten Industriestaaten und Russlands (G-8) beginnen heute ihren zweitägigen Gipfel in Camp David. Bei dem Treffen auf dem Landsitz von US-Präsident Barack Obama soll es unter anderem um die Schuldenkrise in der Euro-Zone, die Gewalt in Syrien und die Zukunft Afghanistans gehen. Im Anschluss findet am Sonntag und Montag in Chicago der NATO-Gipfel statt.
- Metall-Arbeitgeber bekräftigen Willen zur Einigung
Die IG Metall und die Arbeitgeber der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie haben in Sindelfingen ihre Gespräche über einen neuen Tarifvertrag fortgesetzt. Schaffen die Tarifparteien in Baden-Württemberg in strittigen Fragen eine Einigung, wäre dies ein wichtiger Schritt in Richtung eines Pilotabschlusses, der dann für alle 3,6 Millionen Beschäftigen der Branche übernommen werden könnte. Die Tarifpartner hatten die Verhandlungen am Mittwochmorgen nach rund 20 Stunden unterbrochen.
- Disco-Queen Donna Summer ist tot
Eine Ikone der glitzernden Disco-Ära ist tot: Die legendäre Sängerin Donna Summer starb am Donnerstag im Alter von 63 Jahren nach einem Krebsleiden. “Während wir um sie trauern, feiern wir in Frieden ihr außergewöhnliches Leben und ihr andauerndes Erbe”, erklärte ihre Familie.
- Opel Astra wird ab 2015 nicht mehr in Rüsselsheim gebaut
Traurige Gewissheit für die Opel-Beschäftigten in Rüsselsheim: Ihr Werk verliert die Produktion des erfolgreichen Modells Astra, wie der Autobauer mitteilte. Die neue Generation des Autos wird ab 2015 nur noch in England und in Polen gebaut. Das wiederum könnte das Aus für das Werk in Bochum bedeuten, müsste es Produktionskapazitäten nach Rüsselsheim abgeben.
- Roßmanith: Mit internationaler Hilfe hat Afghanistan gute Aussichten
Der kürzlich von seinem Afghanistan-Einsatz zurückgekehrte deutsche General Richard Roßmanith glaubt an eine positive Zukunft des Landes, wenn die internationale Gemeinschaft auch nach 2014 beim zivilen und militärischen Aufbau hilft. Um konkrete Zusagen für Hilfen soll es beim NATO-Gipfel in Chicago am Sonntag gehen.
- Deutscher Terrorverdächtiger weiter in Kenia gesucht
Bei dem in Kenia festgenommenen Deutschen handelt es sich nicht um den unter Terrorverdacht stehenden Islamisten Andreas M. Der in Bonn geborene M. werde weiter gesucht, teilte die kenianische Polizei mit. Bei dem am Mittwoch festgenommenen Mann handele es sich um einen anderen Deutschen, der wegen eines Drogendelikts gesucht worden sei. Medien hatten berichtet, es habe sich um den gesuchten Konvertiten M. gehandelt.
- UNO will zu Söldnern im Libyen-Konflikt ermitteln
Die Vereinten Nationen wollen zum Einsatz ausländischer Söldner im Libyen-Konflikt vergangenes Jahr ermitteln. Wie die UN-Menschenrechtskommission mitteilte, wird kommende Woche eine Delegation in das nordafrikanische Land reisen, um Berichten über die Verwendung von Söldnern und von ihnen begangene Verbrechen nachzugehen. Die Leiterin der Expertengruppe, Faiza Patel, sagte, zugleich sollten Informationen über den Einsatz privater Sicherheitsdienste gesammelt werden.
- Polizei räumt “Blockupy”-Demo in Frankfurt
Die Polizei hat am Abend in Frankfurt am Main eine Versammlung sogenannter “Blockupy”-Demonstranten aufgelöst. Mehrere hundert Protestteilnehmer hätte sich auf dem Römer im Stadtzentrum der Aufforderung widersetzt, ihre verbotene Versammlung aufzulösen, teilte die Polizei mit. Daraufhin habe die Polizei den Römer geräumt. Einzelne Demonstranten hätten Widerstand geleistet und versucht, eine Polizeikette zu durchbrechen. Rund 150 Menschen seien in Gewahrsam genommen worden.
- Norbert Röttgen erhält am Dienstag Entlassungsschreiben
Der von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) durchgesetzte Wechsel an der Spitze des Bundesumweltministeriums soll am kommenden Dienstag vollzogen werden. An diesem Tag wird Bundespräsident Joachim Gauck dem bisherigen Ressortchef Norbert Röttgen (CDU) die Entlassungsurkunde überreichen, wie das Bundespräsidialamt in Berlin mitteilte. Der Bundespräsident soll dann den bisherigen Parlamentsgeschäftsführer der Union, Peter Altmaier (CDU), zu Röttgens Nachfolger im Ministeramt ernennen.
- Blinder Chinesischer Dissident Chen berichtet von Flucht
Der blinde chinesische Bürgerrechtler Chen Guangcheng hat detailliert über seine dramatische Flucht aus dem Hausarrest in der östlichen Provinz Shandong berichtet. “Es gab mindestens 60 Leute, die in dem Dorf mit meiner Überwachung beauftragt waren”, berichtete Chen der Nachrichtenagentur AFP am Telefon über seine Flucht am 20. April. “Hätten sie entdeckt, dass ich geflohen bin, hätten sie mich wahrscheinlich tot geschlagen. Das war wirklich sehr, sehr gefährlich.”
- Singhammer hält Entlassung Röttgens für richtig
Johannes Singhammer, stellvertretender Unionsfraktionsvorsitzender, hält die Entlassung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) für einen richtigen Schritt. “Wenn die Bundeskanzlerin zu dem Ergebnis gekommen ist, dass die Zusammenarbeit nicht mehr Sinn macht, dann muss sie entscheiden”, sagte der CSU-Politiker am Freitag im Deutschlandfunk.
- Keine Schonzeit für Altmaier
Billiger Strom und mehr Geld für die Solarbranche: CDU und CSU formulieren ihre Erwartungen an den künftigen Bundesumweltminister Peter Altmaier. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff sagte am Freitag, die Ablösung des bisherigen Ressortchefs Norbert Röttgen (beide CDU) sei eine Chance. Die CSU brachte eine alte Forderung ins Spiel.
- Reformflügel der Linken plant alternativen Leitantrag zu Parteitag
In der Linkspartei bahnt sich ein programmatischer Konflikt an. Die in Halle erscheinende “Mitteldeutsche Zeitung” (Onlineausgabe) berichtete vorab, der Reformflügel habe zum Parteitag am 2. und 3. Juni in Göttingen einen alternativen Leitantrag eingebracht, der bisher 200 Unterstützer gefunden habe. Darin werde beklagt, die Linke sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben.
- Sachsen-Anhalts Regierungschef sieht Ablösung Röttgens als Chance
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff wertet die Ablösung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen durch Peter Altmaier (alle CDU) als Chance. Dank des personellen Neuanfangs bestehe die Möglichkeit, die Energiewende mit der Restrukturierung der Solarbranche zu verbinden, sagte Haseloff der in Halle erscheinenden “Mitteldeutschen Zeitung” (Onlineausgabe) laut Vorabbericht.
- Hasselfeldt verspricht Altmaier Unterstützung der CSU
Die CSU verspricht dem künftigen Bundesumweltminister Peter Altmaier volle Unterstützung. “Ich bin sicher, dass er das Ziel einer umweltverträglichen, bezahlbaren und zuverlässigen Energieversorgung mit ganzer Kraft verfolgen wird”, sagte CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt der “Leipziger Volkszeitung” (Freitagausgabe) laut Vorabbericht.
- Obama nominiert nach mehr als 20 Jahren wieder Botschafter für Birma
Als Belohnung für Birmas Reformkurs hat US-Präsident Barack Obama erstmals seit 22 Jahren wieder einen Botschafter für das südostasiatische Land nominiert. Er schlug am Donnerstag den US-Sondergesandten für Birma, Derek Mitchell, für den Posten vor. US-Außenministerin Hillary Clinton drängte den Senat zur raschen Bestätigung von Mitchell als neuen Botschafter für Birma.
- Al-Kaida-Führer ruft Saudi-Araber zum Aufstand auf
Der Anführer des Terrornetzwerks Al Kaida, Aiman al-Sawahiri, hat die Saudi-Araber zum Aufstand gegen ihre Herrscher aufgerufen. “Warum erhebt ihr euch nicht, die ihr die Söhne stolzer und starker Stämme seid, die den Tod nicht fürchten, um Erniedrigung und Unterdrückung abzuwerfen?”, fragte der Ägypter in einer im Februar oder März produzierten gut sechsminütigen Videobotschaft, die von dem auf die Überwachung islamistischer Internetseiten spezialisierten US-Unternehmen SITE übersetzt wurde.
- Merkel plant Koalitionsgipfel für nächste Woche
Angesichts der Spannungen in der schwarz-gelben Koalition plant Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein Treffen der drei Parteivorsitzenden. Die “Bild”-Zeitung (Freitagausgabe) berichtete, Merkel habe für kommende Woche ein Gespräch mit dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer und FDP-Chef Philipp Rösler angesetzt. Das Treffen solle am Dienstag oder Donnerstag stattfinden.
- Schulz hält Spekulationen über Euro ohne Griechenland für gefährlich
Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, warnt vor Spekulationen über einen möglichen Austritt oder Ausschluss Griechenlands aus dem Euroraum. Die Rückkehr zur Drachme würde Griechenlands in dem Land und schwere Auswirkungen auf das europäische Bankensystem nach sich ziehen, sagte er am Freitag im Deutschlandfunk.
- Özdemir erwartet von Altmaier Einsatz für Solarenergie
Der Grünen-Bundesvorsitzende Cem Özdemir erwartet vom designierten Bundesumweltminister Peter Altmaier Erfolge bei der Umsetzung der Energiewende. Der CDU-Politiker solle den Versuch, “die Solarenergie aus Deutschland zu vertreiben, zurücknehmen”, sagte Özdemir am Freitag im ZDF-”Morgenmagazin”. Altmaier könne nun beweisen, “ob er wirklich Umweltminister mit Herz ist”.
- Fraktionsvize Meister bezeichnet Röttgen-Rauswurf als notwendig
Der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Michael Meister weist einen Zusammenhang zwischen der scharfen Kritik des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer an Norbert Röttgen und dessen Entlassung als Bundesumweltminister zurück. Entscheidungen in der Politik könnten sich nicht “von Gepolter” leiten lassen, sagte der CDU-Politiker am Freitag im ZDF-”Morgenmagazin”.
- Schönheits-OPs an Minderjährigen wohl nicht zu verbieten
Das von Gesundheitspolitikern der Union geforderte Verbot von Schönheitsoperationen an Minderjährigen ist einem Medienbericht zufolge aus Verfassungsgründen nicht umsetzbar. “Eine Regelungskompetenz im Zuständigkeitsbereich des Bundesgesundheitsministeriums liegt nicht vor”, zitierte die “Berliner Zeitung” aus einem internen Vermerk des von Daniel Bahr (FDP) geführten Ministeriums. Auch eine Verankerung des Verbots im Jugendschutzgesetz oder im Kindschaftsrecht ist dem Bericht zufolge nach Ansicht der Ministerien für Familie und Justiz rechtlich nicht möglich.
- Kursdebatte in der CDU nach Röttgens Rauswurf
Nach dem Rauswurf von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) aus dem Kabinett setzt sich die Debatte um den Kurs der Partei fort. Für die Wahlniederlage in Nordrhein-Westfalen seien Fehler Röttgens “nicht alleine ausschlagend gewesen”, sagte der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Wolfgang Bosbach (CDU), der “Süddeutschen Zeitung”. Die SPD hofft auf negative Auswirkungen für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).
- Obama trifft Karsai vor NATO-Gipfel
US-Präsident Barack Obama will vor dem Beginn des NATO-Gipfels in Chicago am Sonntag zu einem vertraulichen Gespräch mit dem afghanischen Staatschef Hamid Karsai zusammenkommen. Die beiden Politiker wollten sich bei dem Treffen über die Themen des Gipfeltreffens abstimmen, teilte Obamas Nationaler Sicherheitsberater Tom Donilon mit. Die NATO will sich bei der Tagung schwerpunktmäßig mit der Lage in Afghanistan und dem für Ende 2014 geplanten Abzug ihrer Kampftruppen aus dem Land befassen.
- Ban vermutet Al-Kaida hinter Anschlägen in Syrien
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon vermutet hinter jüngsten Anschlägen in Syrien das Terrornetzwerk Al-Kaida. Offenbar mit Blick auf die Attentate vom Donnerstag vergangener Woche mit 55 Toten und mehr als 370 Verletzten sagte Ban bei einer Diskussion mit Jugendlichen, er “glaube, dass Al-Kaida dahinter steckt”. Die UN-Beobachter in Syrien hätten zwar einen “befriedenden Effekt”, doch gehe die Gewalt weiter, beklagte Ban zudem.
- Wie selbstständig ist Afghanistan heute?
Viele Afghanen fürchten, dass der Truppenabzug in einem Bürgerkrieg endet. In jeder dritten Provinz haben die Afghanen schon teilweise Verantwortung übernommen. Unterwegs mit Isaf-General Allen.
- Kramp-Karrenbauer fordert flächendeckenden Mindestlohn
Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) fordert einen tariflich vereinbarten flächendeckenden Mindestlohn noch vor der Bundestagswahl im kommenden Jahr. “Wir brauchen in Deutschland gute Arbeitsplätze mit fairen Löhnen, deshalb gibt es in der Union immer mehr Zustimmung zu tariflich festgesetzten Lohnuntergrenzen”, sagte sie der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”. Union und FDP seien gut beraten, eine Regelung herbeizuführen, “die wirtschaftlich intelligent ist und der anderen Seite zugleich ein Mobilisierungsthema wegnimmt”.
- Merkel, Röttgen und der Krieg der Interpretationen
Die Kanzlerin bat ihren Umweltminister, selbst den Rücktritt anzubieten. Er lehnte ab. Norbert Röttgen fühlte sich von Merkel verraten. Alle sollten sehen, dass ihm ein großes Unrecht geschieht.
- Afghanen sehen keine Zukunft ohne den Westen
Milliardenzusagen beim Nato-Gipfel können Afghanistans Angst nicht mildern: Die Menschen glauben nicht, dass sie sich aus eigener Kraft gegen die Taliban stellen können. Wer kann, zieht weg.
- Treffen der G-8-Staats- und Regierungschefs
Die Staats- und Regierungschefs der sieben wichtigsten Industriestaaten und Russlands (G-8) beginnen heute ihren zweitägigen Gipfel in Camp David. Bei dem Treffen auf dem Landsitz von US-Präsident Barack Obama soll es unter anderem um die Schuldenkrise in der Euro-Zone, die Gewalt in Syrien und die Zukunft Afghanistans gehen. Im Anschluss findet am Sonntag und Montag in Chicago der NATO-Gipfel statt.
- Lebenslang für Chinas Staatsfeind Nr. 1
Lai Changxing gilt als Schlüsselfigur des größten Korruptionsskandals in der Geschichte Chinas. Premier Rongji drohte ihm einst mit dem “dreifachen Tod”. Jetzt wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt.
- “Merkel hat die dunkle Seite der Macht gezeigt”
Die SPD spürt “schwarz-gelbe Endzeitstimmung”. Führende Sozialdemokraten schließen eine Neuwahl des Bundestags zwar noch aus ? die K-Frage könne man im Notfall aber schnell beantworten.
- Merkel bereitet mit europäischen Partnern Gipfel in Camp David vor
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit den europäischen G-8-Partnern den Fahrplan zum anstehenden Gipfel in den USA abgesteckt. Es bestand hohe Übereinstimmung, dass fiskalische Konsolidierung und Wachstum keine Gegensätze sind, sondern dass beides benötigt wird, wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Donnerstagabend mitteilte.
- Brüderle hält griechischen Euro-Austritt für beherrschbar
Nach Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat auch FDP-Bundestagsfraktionschef Rainer Brüderle Nachverhandlungen über das Hilfspaket für Griechenland ausgeschlossen. “Anders als vor zwei Jahren könnte die Euro-Zone einen Austritt Griechenlands heute eher verkraften. Dieser würde viel Geld kosten, wäre aber beherrschbar”, sagte Brüderle dem “Handelsblatt” laut Vorabbericht.
- Tochter von Raúl Castro erhält Visum für die USA
Die Tochter des kubanischen Präsidenten Raúl Castro darf für die Teilnahme an einer Konferenz in San Francisco sowie einer Rede in New York in die USA einreisen.
- Linksradikale spüren Gegenwind der Euro-Angst
Die Angst der Griechen vor einem Verlust des Euro wächst. Sparer heben knapp eine Milliarde Euro von ihren Konten ab, die Protestparteien wie die linksradikale Syriza verlieren rapide in den Umfragen.
- Ratingagentur Fitch wertet Griechenland ab
Nach den gescheiterten Bemühungen für eine Regierungsbildung hat Fitch Griechenland weiter abgestuft.
- Machnig nennt Merkel “eiskalte Machtpolitikerin”
Nach Meinung von Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) wird sich das Bild von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach der Entlassung ihres Umweltministers Norbert Röttgen verschlechtern.
- Berliner Piraten-Chef Semken tritt ab
Die Berliner Piratenpartei braucht einen neuen Vorsitzenden.
- Niedersachsens SPD liegt in Umfrage vor CDU
Der Wahlsieg der SPD in Nordrhein-Westfalen beflügelt auch die Genossen im nördlichen Nachbarland: Erstmals seit zehn Jahren liegt die SPD in Niedersachsen in der Wählergunst wieder vor der CDU.
- Exfrau von Robert F. Kennedy Jr. starb durch Erhängen
Die Exfrau von Robert F. Kennedy Jr. ist nach Angaben eines New Yorker Gerichtsmediziners durch Erhängen gestorben. Mary Kennedy sei durch die Strangulierung erstickt, teilte der Mediziner nach einer Autopsie am Donnerstag mit. Die 52-Jährige war am Mittwoch tot auf dem Anwesen von Robert F. Kennedy Jr. in Bedford nördlich von New York gefunden worden.
- Italien erhöht Sicherheitsmaßnahmen nach Anschlägen von Anarchisten
Italien verschärft nach den jüngsten Anschlägen die Sicherheitsmaßnahmen. 14.000 Plätze und 550 Personen sollen nach dem Angriff auf den Manager einer Atomfirma und mehreren an die Finanzbehörden adressierten Briefbomben besser geschützt werden, teilte das Innenministerium in Rom am Donnerstag mit.
- Missbrauchsopfer und Kirchenvertreter diskutieren auf Katholikentag
Der Umgang mit Missbrauchsopfern und den Tätern ist nach wie vor ein großes Thema in der katholischen Kirche.
- Neuer Anlauf bei EU-Beitrittsverhandlungen der Türkei
Die Türkei und die Europäische Union wollen den EU-Beitrittsverhandlungen des Landes neuen Schwung geben. Bei einem Besuch in Ankara vereinbarte EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle mit dem türkischen Europaminister Egemen Bagis die Bildung von Arbeitsgruppen für die acht blockierten Beitrittskapitel, um mit den nötigen Reformen auf türkischer Seite bereits vor deren Eröffnung voranzukommen.
- Norbert Röttgen erhält am Dienstag Entlassungsschreiben
Der von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) durchgesetzte Wechsel an der Spitze des Bundesumweltministeriums soll am kommenden Dienstag vollzogen werden. An diesem Tag wird Bundespräsident Joachim Gauck dem bisherigen Ressortchef Norbert Röttgen (CDU) die Entlassungsurkunde überreichen, wie das Bundespräsidialamt in Berlin mitteilte. Der Bundespräsident soll dann den bisherigen Parlamentsgeschäftsführer der Union, Peter Altmaier (CDU), zu Röttgens Nachfolger im Ministeramt ernennen.
- Gauck überreicht Röttgen am Dienstag das Entlassungsschreiben
Der von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) durchgesetzte Wechsel an der Spitze des Bundesumweltministeriums soll am kommenden Dienstag vollzogen werden. An diesem Tag wird Bundespräsident Joachim Gauck dem bisherigen Ressortchef Norbert Röttgen (CDU) die Entlassungsurkunde überreichen, wie das Bundespräsidialamt am Freitag in Berlin mitteilte. Der Bundespräsident soll dann den bisherigen Parlamentsgeschäftsführer der Union, Peter Altmaier (CDU), zu Röttgens Nachfolger im Ministeramt ernennen.
- Merkel plant Koalitionsgipfel für nächste Woche
Angesichts der Spannungen in der schwarz-gelben Koalition plant Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein Treffen der drei Parteivorsitzenden. Die “Bild”-Zeitung (Freitagausgabe) berichtete, Merkel habe für kommende Woche ein Gespräch mit dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer und FDP-Chef Philipp Rösler angesetzt. Das Treffen solle am Dienstag oder Donnerstag stattfinden.
- Fraktionsvize Meister bezeichnet Röttgen-Rauswurf als notwendig
Der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Michael Meister weist einen Zusammenhang zwischen der scharfen Kritik des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer an Norbert Röttgen und dessen Entlassung als Bundesumweltminister zurück. Entscheidungen in der Politik könnten sich nicht “von Gepolter” leiten lassen, sagte der CDU-Politiker am Freitag im ZDF-”Morgenmagazin”.
- Kursdebatte in der CDU nach Röttgens Rauswurf
Nach dem Rauswurf von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) aus dem Kabinett setzt sich die Debatte um den Kurs der Partei fort. Für die Wahlniederlage in Nordrhein-Westfalen seien Fehler Röttgens “nicht alleine ausschlagend gewesen”, sagte der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Wolfgang Bosbach (CDU), der “Süddeutschen Zeitung”. Die SPD hofft auf negative Auswirkungen für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).
- CDU-Politiker Bosbach fordert nach Röttgen-Rauswurf Kursdebatte
Nach dem Rauswurf von Bundesumweltminister Norbert Röttgen aus dem Kabinett fordert der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Wolfgang Bosbach (beide CDU), eine Debatte über die Gründe der Wahlniederlage der Partei in Nordrhein-Westfalen. Dafür seien Fehler Röttgens “nicht alleine ausschlagend gewesen”, sagte Bosbach der “Süddeutschen Zeitung” vom Freitag. Deshalb müsse nun “nüchtern und gründlich” über alle Ursachen des Desasters gesprochen werden. Schließlich habe die CDU “allein in NRW 100.000 Wähler an die Nichtwähler verloren”, sagte Bosbach.
- “Bild”: Merkel plant Koalitionsgipfel in kommender Woche
Angesichts der heftigen Spannungen in der schwarz-gelben Koalition nach dem Rauswurf von Bundesumweltminister Norbert Röttgen aus dem Kabinett plant Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) offenbar ein Treffen mit den Parteichefs von CSU und FDP. Sie wolle Horst Seehofer und Philipp Rösler bereits für die kommende Woche zu einem Gespräch einladen, berichtete die “Bild”-Zeitung am Freitag unter Berufung auf Koalitionskreise. Als Termine seien der Dienstag und der Donnerstag im Gespräch.
- Berlin schickt zehn Militärbeobachter nach Syrien
Die Bundesregierung entsendet bis zu zehn unbewaffnete Militärbeobachter nach Syrien. Sie sollen eine Mission der Vereinten Nationen unterstützen. Das beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch. “Dies ist Teil unserer internationalen Verantwortung”, sagte Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) in Berlin.
- Kauder macht Druck beim Betreuungsgeld
Die CDU-Spitze will das ungeliebte Thema Betreuungsgeld möglichst schnell vom Tisch haben. Unionsfraktionschef Volker Kauder setzt daher Familienministerin Kristina Schröder unter Zeitdruck. “Das Betreuungsgeld wird noch vor der Sommerpause in zweiter und dritter Lesung vom Bundestag verabschiedet”, sagte Kauder der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” vom Mittwoch.
- Zeitung: Merkel und Röttgen stritten über Rücktritt
Unmittelbar vor der Entlassung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) soll es einem Zeitungsbericht zufolge einen Streit zwischen CDU-Kanzlerin Angela Merkel und Röttgen gegeben haben. Merkel habe Röttgen bereits am Dienstagabend ins Kanzleramt gebeten und ihm den Rücktritt nahegelegt, berichtete die “Rheinische Post” am Donnerstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise. Röttgen habe sein Amt aber nicht abgeben wollen. Außerdem habe er Merkel wegen fehlender Unterstützung nach Angriffen von CSU-Chef Horst Seehofer kritisiert.
- Regierung will Haftungsrisiken für Offshore-Betreiber begrenzen
Um den Ausbau der Windenergie vor den Küsten von Nord- und Ostsee voranzutreiben, will die Bundesregierung die Haftungsrisiken für Netzbetreiber begrenzen. Dafür solle das Energiewirtschaftsgesetz geändert werden, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwoch in Berlin mit. In diesem Zusammenhang sollen die Kosten für die Offshore-Anbindung in der Stromrechnung der Endverbraucher künftig einzeln ausgewiesen werden.
- Regierung will Haftungsrisiken für Offshore-Betreiber begrenzen
Um den Ausbau der Windenergie vor den Küsten von Nord- und Ostsee voranzutreiben, will die Bundesregierung die Haftungsrisiken für Netzbetreiber begrenzen. Dafür solle das Energiewirtschaftsgesetz geändert …
- CSU begrüßt Entlassung von Röttgen
Die Entlassung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen trifft bei der CSU auf Zustimmung. Nach dem, was ihm Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gesagt habe, habe Handlungsbedarf bestanden, sagte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer am Mittwoch dem Rundfunksender “B5 aktuell”. Merkel habe ihn gegen 16.00 Uhr über die Beweggründe der Entlassung informiert. Näher wollte sich Seehofer nicht äußern.
- Katholikentag in Mannheim eröffnet
Mit einer zentralen Eröffnungsfeier hat am Mittwochabend in Mannheim der 98. Katholikentag begonnen. Zum größten Laientreffen der Katholiken in Deutschland werden bis Sonntag rund 60.000 Gläubige erwartet. Auch zahlreiche Politiker haben sich angekündigt, darunter Bundespräsident Joachim Gauck und Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Der Katholikentag steht unter dem Motto “Einen neuen Aufbruch wagen”.
- Berlin schickt zehn Militärbeobachter nach Syrien
Die Bundesregierung will bis zu zehn unbewaffnete Militärbeobachter nach Syrien entsenden. Sie sollen eine Mission der Vereinten Nationen unterstützen. Das beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch.
- Deutschland vorn in der Forschung
Deutschland nimmt nach Angaben der Bundesregierung international eine Spitzenposition in der Forschung ein. Unternehmen und die Regierung investierten Milliarden in die Entwicklung neuer Produkte und wissenschaftlicher Patente.
- Merkel entlässt Umweltminister Röttgen
Als Konsequenz aus der CDU-Wahlschlappe in Nordrhein-Westfalen ist Norbert Röttgen aus seinem Amt als Bundesumweltminister entlassen worden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teilte in Berlin mit, sie habe Bundespräsident Joachim Gauck gebeten, Röttgen von seinem Amt zu entbinden. Sein Nachfolger soll der bisherige Parlamentsgeschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Peter Altmaier (CDU), werden.
- Merkel entlässt nach NRW-Wahlschlappe Umweltminister Röttgen
Als Konsequenz aus der CDU-Wahlschlappe in Nordrhein-Westfalen ist Norbert Röttgen aus seinem Amt als Bundesumweltminister entlassen worden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teilte am Mittwoch in Berlin mit, sie habe Bundespräsident Joachim Gauck gebeten, Röttgen von seinem Amt zu entbinden. Sein Nachfolger soll der bisherige Parlamentsgeschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Peter Altmaier (CDU), werden.
- Aktivisten werfen syrischer Armee neues “Massaker” vor
Die syrische Armee hat Menschenrechtsaktivisten zufolge ein weiteres “Massaker” an der Zivilbevölkerung begangen: Truppen hätten 15 Zivilisten in der zentralsyrischen Stadt Homs “gemeinsam hingerichtet”, teilte die Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die Bundesregierung beschloss, die UN-Beobachtermission zur Überwachung des eigentlich geltenden Waffenstillstands mit maximal zehn Mann zu verstärken.
- Röttgen muss gehen – Altmaier wird neuer Bundesumweltminister
Bundesumweltminister Norbert Röttgen muss nach dem Wahldebakel in Nordrhein-Westfalen seinen Posten räumen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Bundespräsident Joachim Gauck am Mittwoch vorgeschlagen, den CDU-Politiker von seinem Ministeramt zu entbinden. Merkel sagte zur Begründung, die Umsetzung der Energiewende sei ein zentrales Vorhaben dieser Legislaturperiode.
- SPD, Grünen und SSW beginnen Verhandlungen über Koalition in Kiel
Rund eineinhalb Wochen nach der Landtagswahl in Schleswig-Holstein haben SPD, Grüne und Südschleswigscher Wählerverband (SSW) Verhandlungen über eine Dreierkoalition begonnen. Vertreter der drei Parteien trafen am Mittwoch im Kieler Landtag zu einer ersten Gesprächsrunde zusammen, teilte ein SPD-Parteisprecher mit. Die Verhandlungen sollen bis Anfang Juni dauern. Das angestrebte Dreierbündnis aus SPD, Grünen und SSW hätte im neu gewählten Landesparlament nur eine hauchdünne Mehrheit von einem Mandat.
- Merkel entlässt Umweltminister Röttgen – Altmaier als Nachfolger
Als Konsequenz aus der Niederlage der CDU bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen ist Norbert Röttgen aus seinem Amt als Bundesumweltminister entlassen worden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teilte am Mittwoch in Berlin mit, sie habe Bundespräsident Joachim Gauck gebeten, Röttgen von seinem Amt zu entbinden. Sein Nachfolger soll der bisherige Parlamentsgeschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Peter Altmaier, werden.
- Regierung will Haftungsrisiken für Offshore-Betreiber begrenzen
Um den Ausbau der Windenergie vor den Küsten von Nord- und Ostsee voranzutreiben, will die Bundesregierung die Haftungsrisiken für Netzbetreiber begrenzen. Dafür solle das Energiewirtschaftsgesetz geändert werden, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwoch in Berlin mit. In diesem Zusammenhang sollen die Kosten für die Offshore-Anbindung in der Stromrechnung der Endverbraucher künftig einzeln ausgewiesen werden.
- “Das ist kein Angriff auf Angela Merkel”
Die heftige Reaktion von CSU-Chef Horst Seehofer auf das Debakel der CDU bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen sorgt weiter für Wirbel. Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) verwahrte sich am Mittwoch gegen Kritik an der Arbeit der Bundesregierung. Er betonte: “Wir leisten hier mit der Kanzlerin gute Arbeit.”
- Sicherung der Eigenständigkeit zentrale Aufgabe
Die Sicherung der Eigenständigkeit des Saarlandes wird die zentrale Aufgabe der Politik der kommenden fünf Jahre. Diese Aufgabe “muss und wird Maßstab unserer Regierungsarbeit sein”, sagte Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) am Mittwoch in ihrer ersten Regierungserklärung als Chefin einer großen Koalition im Saarbrücker Landtag.
- Regierung will Haftungsrisiken für Offshore-Betreiber begrenzen
Um den Ausbau der Windenergie vor den Küsten von Nord- und Ostsee voranzutreiben, will die Bundesregierung die Haftungsrisiken für Netzbetreiber begrenzen. Dafür solle das Energiewirtschaftsgesetz geändert …
- Seehofers Koalitionskritik findet in CDU auch Zustimmung
CSU-Chef Horst Seehofer hat für seine Kritik an der Arbeit der Koalition Zustimmung aus der Schwesterpartei CDU erhalten. “Horst Seehofer hat Recht, wenn er sagt, dass die Regierungsarbeit in Berlin nicht so vernünftig und reibungslos läuft wie sie eigentlich laufen könnte”, sagte die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) im RBB-Inforadio. Allerdings bemängelte die Politikerin die Form, in der Seehofer seine Kritik in einem ZDF-Interview vorgebracht hatte: Dieses Interview hätte es “zur Analyse nicht gebraucht”.
- Seehofers Kritik findet in der CDU auch Zustimmung
CSU-Chef Horst Seehofer hat für seine Kritik an der Arbeit der Koalition Zustimmung aus der Schwesterpartei CDU erhalten. “Horst Seehofer hat Recht, wenn er sagt, dass die Regierungsarbeit in Berlin nicht so vernünftig und reibungslos läuft wie sie eigentlich laufen könnte”, sagte die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) am Mittwoch im RBB-Inforadio. Allerdings bemängelte die Politikerin die Form, in der Seehofer seine Kritik in einem ZDF-Interview vorgebracht hatte: Dieses Interview hätte es “zur Analyse nicht gebraucht”.
- Unruhe bei der Linken hält an
Der Fraktionschef der Linken im Thüringer Landtag, Bodo Ramelow, hat seine eigene Parteispitze heftig kritisiert. “Wir führen im Moment ein Schmierentheater auf, und das finde ich sehr bedauerlich”, sagte Ramelow am Mittwoch im Bayerischen Rundfunk zur Suche nach einer neuen Parteiführung.
- Laumann findet als Röttgen als Umweltminister klasse
Der CDU-Landtagsfraktionsvorsitzende Karl-Josef Laumann nimmt den gescheiterten Unions-Spitzenkandidaten Norbert Röttgen gegen Kritik von CSU-Chef Horst Seehofer in Schutz. “Natürlich kann man nach einer solchen Niederlage nicht einfach zur Tagesordnung übergehen”, sagte Laumann den Dortmunder “Ruhr Nachrichten” laut Vorabbericht mit Blick auf die Wahlniederlage der CDU.
- 98. Deutscher Katholikentag beginnt in Mannheim
Mit einer zentralen Eröffnungsfeier beginnt heute in Mannheim der 98. Deutsche Katholikentag. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und der Erzbischof der gastgebenden Diözese Freiburg, Robert Zollitsch, werden die Teilnehmer des Katholikentreffens auf dem Marktplatz begrüßen. Bis zum Abschlussgottesdienst am Sonntag sind etwa 1200 Einzelveranstaltungen geplant. Der Katholikentag steht unter dem Motto “Einen neuen Aufbruch wagen”. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) als Veranstalter rechnet in den fünf Tagen mit mehr als 50.000 Dauer- und Tagesgästen.
- “Schwarz-Gelb gefährdet die deutsche Autoindustrie”
Nach Ansicht der grünen Fraktionschefin schadet die Bundesregierung den Interessen der deutschen Autoindustrie. Sie helfe der Industrie nicht dabei, auf das veränderte Käuferverhalten zu reagieren.
- CDU hadert mit ihrer bayerischen Schwester
Schwesternzwist in der Union: Die CDU ärgert sich über den Konfliktkurs von CSU-Chef Horst Seehofer. CDU-Vize Volker Bouffier kritisierte Seehofers Drohung, dem Koalitionsausschuss fernzubleiben, bis das Betreuungsgeld eingeführt wird. Die von der Wahlschlappe am Sonntag gebeutelte nordrhein-westfälische CDU verbat sich Seehofers Attacken auf ihren gescheiterten Spitzenkandidaten Norbert Röttgen.
- Aigner appelliert an die Unionsparteien
Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) unterstützt die Kritik ihres Parteivorsitzenden Horst Seehofer an der CDU, mahnt die Schwesterparteien aber zu konstruktiver Zusammenarbeit. Das Wahlergebnis in Nordrhein-Westfalen sei “ein Warnschuss, der nicht zu überhören ist”, sagte Aigner der “Süddeutschen Zeitung” laut Vorabbericht.
- “Die Ebene der Sachlichkeit verlassen”
CDU-Vize Volker Bouffier hat das Verhalten des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer im Streit um das Betreuungsgeld scharf kritisiert. Von der Drohung, vorerst dem Koalitionsausschuss fernzubleiben, halte er gar nichts, sagte Bouffier der Zeitung “Die Welt” laut Vorabbericht.
- “Die Attacke war kein Unfall, sondern ein wohl kalkulierter Angriff”
Die SPD wertet die Attacken von CSU-Chef Horst Seehofer gegen den CDU-Wahlverlierer Norbert Röttgen als Ausdruck nackter Angst. Die Union habe in den vergangenen zwei Jahren vier Ministerpräsidenten verloren, sagte Bundestagsfraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann der “Neuen Osnabrücker Zeitung” laut Vorabbericht. Seehofer treibe die Sorge, er könne der Nächste sein.
- Welthungerhilfe mahnt G-8 zu Hilfe für die Ärmsten
Angesichts einer Milliarde Hungernder auf der Erde mahnen Entwicklungsorganisationen vor dem G-8-Gipfel die reichen Industriestaaten zu nachhaltiger Hilfe für die Ärmsten. Die Bundesregierung müsse etwa zusammen mit den G-8 der maßlosen Spekulation mit Nahrungsmitteln einen Riegel vorschieben, forderte der politische Leiter der Welthungerhilfe, Post, im Interview der Nachrichtenagentur dapd.
- Leutheusser-Schnarrenberger rät Seehofer zu Telefonat mit Merkel
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sieht in dem umstrittenen ZDF-Interview von CSU-Chef Horst Seehofer zum Ausgang der Wahl in Nordrhein-Westfalen einen bewussten Versuch, die CDU “unter Druck zu setzen”. Dies sei nun eine Angelegenheit der beiden Unions-Parteien, sagte die FDP-Politikerin am Dienstagabend im Bayerischen Fernsehen.
- Griechenland muss Neuwahlen abhalten
Nach dem Scheitern der Verhandlungen über eine Expertenregierung steht Griechenland vor Neuwahlen. Die Präsidentschaft von Staatschef Karolos Papoulias teilte amit, die Gespräche mit den Parteichefs seien “erfolglos” zu Ende gegangen. Die Bundesregierung und der Internationale Währungsfonds (IWF) zeigten sich besorgt.
- Hollande ernennt Deutschland-Kenner Ayrault zum Premierminister
Frankreich wird seit Dienstag sozialistisch regiert: Wenige Stunden nach der Amtseinführung von François Hollande als Staatspräsident wurde sein enger Vertrauter Jean-Marc Ayrault zum französischen Premierminister ernannt. Der langjährige Fraktionschef und gelernte Deutschlehrer soll künftig auch gute Kontakte zur Berliner Bundesregierung pflegen.
- Förderbank KfW senkt Zinsen für Finanzierungsprogramme
Die staatliche Förderbank KfW will die Zinsen für ihre Förderprogramme weiter absenken. Weil die Bank selbst derzeit nur geringe Zinsen am Kapitalmarkt zu zahlen habe, werde sie diese auch bei den meisten ihrer eigenen Finanzierungsprogramme für Privatkunden, Unternehmen und Kommunen senken, teilte die Bank in Frankfurt am Main mit. Für Privatverbraucher betrifft dies beispielsweise die Programme für Kredite zur energetischen oder altersgerechten Sanierung des Eigenheims.
- Förderbank KfW senkt Zinsen für Finanzierungsprogramme
Die staatliche Förderbank KfW will die Zinsen für ihre Förderprogramme weiter absenken. Weil die Bank selbst derzeit nur geringe Zinsen am Kapitalmarkt zu zahlen habe, werde sie diese auch bei den meisten ihrer eigenen Finanzierungsprogramme für Privatkunden, Unternehmen und Kommunen senken, teilte die Bank am Freitag in Frankfurt am Main mit. Für Privatverbraucher betreffe dies beispielsweise die Programme für Kredite zur energetischen oder altersgerechten Sanierung des Eigenheims.
- Kosmetikkonzern Coty strebt an die Börse
Nach der geplatzten Übernahme des Konkurrenten Avon strebt der Kosmetikkonzern Coty an die Börse. “Ja, wir arbeiten an einem Börsengang”, sagte der Verwaltungsratsvorsitzende Peter Harf der “Financial Times Deutschland”. US-Medien hatten zuvor berichtet, der von der deutschen Milliardärsfamilie Reimann kontrollierte Parfüm- und Nagellackproduzent habe bereits zwei Banken mit der Arbeit am Börsengang beauftragt.
- Schäuble sieht Finanzmarktberuhigung in etwa zwei Jahren
Die Euro-Krise wird nach Ansicht von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) noch ein oder zwei Jahre andauern. “In zwölf bis 24 Monaten wird man eine Beruhigung der Finanzmärkte erleben”, sagte der Minister dem französischen Sender Europe 1. Der frühere französische Finanzminister François Baroin hatte zuvor gesagt, die Euro-Krise könne noch vier bis fünf Jahre dauern. Schäuble bekräftigte auch, dass “Griechenland in Europa” bleiben solle, doch müsse das Land dazu auch seinen Teil für eine Gesundung der Wirtschaft beitragen.
- Fitch stuft Kreditwürdigkeit Griechenlands herab
Nach den gescheiterten Bemühungen für eine Regierungsbildung hat Fitch Griechenland weiter herabgestuft. Die Ratingagentur begründete den Schritt am Donnerstag mit der Gefahr, dass Griechenland aus der Euro-Zone ausscheide. Anlagen seien nun mit CCC bewertet. In dieser Kategorie bestehen beträchtliche Risiken und nur bei günstiger Entwicklung sind keine Ausfälle zu erwarten.
- Moody’s stuft Kreditwürdigkeit von 16 spanischen Banken ab
Wenige Tage nach der Herabstufung italienischer Banken hat die Ratingagentur Moody’s auch die Kreditwürdigkeit spanischer Finanzinstitute gesenkt. Die Bonität 16 Geldhäuser sowie einer britischen Tochter der Banco Santander wurde um ein bis drei Stufen gesenkt. Unter den betroffenen Finanzinstituten sind unter anderem Santander, Banesto, BBVA, Unicaja Banco sowie die Caixabank.
- Metall-Arbeitgeber erwarten Tarifabschluss
Die Metall-Arbeitgeber sind optimistisch, dass am Freitag ein Tarifabschluss für die Metall- und Elektroindustrie gelingt. “Ich gehe mit Zuversicht und dem festen Willen zur Einigung in die Verhandlung”, sagte Südwestmetall-Chef Rainer Dulger der “Frankfurter Rundschau” (Freitagausgabe) laut Vorabbericht vor der Fortsetzung der Tarifgespräche in Sindelfingen.
- Tarifverhandlungen in der Metallindustrie gehen weiter
Im festgefahrenen Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie wollen IG Metall und Arbeitgeber am Freitag weiter um eine Lösung ringen. In Sindelfingen treffen sich die Tarifparteien zu erneuten Gesprächen für den wichtigen Bezirk Baden-Württemberg. Dort waren schon oft Pilotabschlüsse für Deutschlands bedeutendste Industriebranche mit ihren 3,6 Millionen Beschäftigten geglückt.
- Gewerkschaft wirft Opel Erpressung und Spaltung vor
Die IG Metall hat der Opel-Führung bei der Entscheidung für den Abzug der Astra-Produktion aus Deutschland Erpressung und Spaltung vorgeworfen. Der US-Mutterkonzern General Motors und Opel versuchten, die Belegschaften der europäischen Werke gegeneinander auszuspielen, sagte der Frankfurter IG-Metall-Bezirksleiter Armin Schild am Freitag im ZDF-”Morgenmagazin”.
- CDU-Politiker sieht Deutschland wegen Berlin-Flughafen blamiert
Unions-Verkehrsexperte Dirk Fischer wertet die auf März 2013 verschobenen Eröffnung des neuen Berliner Großflughafens als totale Blamage. “Berlin und Brandenburg haben ja mit der Flughafengesellschaft immer großspurig von einer Punktlandung gesprochen”, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Freitagausgabe) laut Vorabbericht.
- JPMorgan-Chef soll Fehlspekulation in US-Senat erklären
Nach dem Verlust von wahrscheinlich rund drei Milliarden Dollar durch Fehlspekulationen bei JPMorgan Chase soll sich der Chef der US-Großbank, Jamie Dimon, im US-Senat erklären. Ohne ein Datum zu nennen, teilte der Vorsitzende des Bankenausschusses, der demokratische Senator Tim Johnson, mit, Dimon solle in das Gremium eingeladen werden. Nach seinen Angaben soll sich der Ausschuss am 22. Mai und am 6. Juni mit dem Fall befassen. Dimon soll demnach in einer dritten Sitzung Rede und Antwort stehen.
- Hewlett-Packard will rund 30.000 Stellen streichen
Der weltgrößte Computerhersteller Hewlett-Packard (HP) will einem Medienbericht zufolge etwa 30.000 Stellen streichen. Den Schritt wolle die Chefin des US-Konzerns, Meg Whitman, am Mittwoch bei der Vorstellung der Quartalszahlen zusammen mit weiteren Restrukturierungsmaßnahmen verkünden, berichtete der auf die Technologiebranche spezialisierte Internetblog AllThingsD unter Berufung auf Unternehmenskreise. Demnach sollen die Entlassungen binnen “eines Jahres oder mehr” erfolgen.
- Facebook stemmt einen der größten Börsengänge aller Zeiten
Facebook bricht mit seinem IPO Rekorde: Das soziale Netzwerk stemmt den größten Börsengang eines Internetunternehmens aller Zeiten und nimmt mindestens 16 Milliarden Dollar (knapp 12,6 Milliarden Euro) ein. Für seine Aktien erzielte es den Höchstpreis. Die Anteilsscheine gingen am Donnerstag für 38 Dollar das Stück an die Investoren, wie das Unternehmen mitteilte.
- Brüderle: Austritt Griechenlands aus Euro beherrschbar
FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hält ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euroraum für verkraftbar. “Anders als vor zwei Jahren könnte die Eurozone einen Austritt Griechenlands heute eher verkraften”, sagte Brüderle dem in Düsseldorf erscheinenden “Handelsblatt”. “Dieser würde viel Geld kosten, wäre aber beherrschbar”, ergänzte er. Athen müsse aber selbst entscheiden, ob eine Rückkehr zur Drachme der wirtschaftlichen Gesundung mehr helfe als der Verbleib in der Eurozone, sagte Brüderle.
- Milliardenschwerer Börsengang von Facebook
Facebook steuert auf den erwarteten Börsengang der Superlative zu: Die Aktien des sozialen Netzwerks sollen an der New Yorker Technologiebörse Nasdaq zu einem Preis von je 38 Dollar ausgegeben werden, wie das Unternehmen mitteilte. Mit einem Volumen von mindestens 16 Milliarden Dollar (12,6 Milliarden Euro) ist der Börsengang damit eine der größten Neuemissionen aller Zeiten.
- Kreditwürdigkeit von 16 spanischen Banken herabgestuft
Die US-Ratingagentur Moody’s hat die Kreditwürdigkeit von 16 spanischen Banken herabgestuft. Die Bonitätsnoten des führenden Bankhauses Santander und des zweitgrößten Kreditinstituts BBVA sanken jeweils um drei Stufen auf “A3″. Die Noten der weiteren Banken sanken um eine bis drei Stufen. Auch die Großbanken Banesto und CaixaBank werden nun mit “A3″ bewertet.
- Kosmetikkonzern Coty bestätigt Börsengang-Vorbereitungen
Kurz nach der gescheiterten Milliardenübernahme des US-Konkurrenten Avon strebt der Kosmetikkonzern Coty an die Börse. “Ja, wir arbeiten an einem Börsengang”, sagte Chairman Peter Harf am Donnerstag der “Financial Times Deutschland”.
- Deutscher Aktienmarkt taumelt weiter ins Minus
Der deutsche Aktienmarkt hat seinen Abwärtstrend fortgesetzt und taumelt weiter ohne Halt ins Minus. Sorgen um Griechenland und den Euro, Gerüchte um eine Herabstufung spanischer Banken sowie schwache Wirtschaftsdaten aus den USA trübten an Christi Himmelfahrt die Stimmung an der Frankfurter Börse.
- Etwa 15.000 Besucher kamen zu Auftakt der Landwirtschaftsausstellung
Die 22. Brandenburgische Landwirtschaftsausstellung (Brala) hat am Donnerstag im havelländischen Paaren/Glien ihr Pforten geöffnet.
- Buffett-Investmentfirma kauft 63 US-Zeitungen
Die Investmentfirma von Multimilliardär Warren Buffett mischt erneut den amerikanischen Zeitungsmarkt auf: Berkshire Hathaway kauft für 142 Millionen Dollar (rund 112 Millionen Euro) 63 Zeitungen der Gruppe Media General.
- Goldnachfrage zu Jahresbeginn um fünf Prozent gesunken
Trotz der Finanzkrise ist die weltweite Nachfrage nach Gold im ersten Quartal 2012 gesunken. Die Goldverkäufe seien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 1097,6 Tonnen zurückgegangen, teilte der Branchenverband World Gold Council (WGC) mit.
- Wal-Mart macht über zehn Prozent mehr Gewinn
Der US-Einzelhandelskonzern Wal-Mart hat im vergangenen Quartal einen Gewinnsprung um 10,1 Prozent erzielt. Zwischen Februar und April machte das Unternehmen einen Gewinn von 3,74 Milliarden Dollar (knapp drei Milliarden Euro), wie Wal-Mart mitteilte. Im Vorjahr lag der Gewinn im selben Zeitraum bei 3,39 Milliarden Dollar (knapp 2,7 Milliarden Euro) oder 97 Cents pro Aktie.
- Facebook arbeitet am Super-Netzwerk
Wer wissen will, wie Mark Zuckerberg zu seinem Vermögen gekommen ist, der sollte versuchen, eine Anzeige bei Facebook zu schalten.
- Eröffnung des Hauptstadtflughafens erst im Frühjahr 2013
Der neue Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg soll erst im nächsten Jahr am 17. März in Betrieb gehen. Das hat der Aufsichtsrat der Berliner Flughafengesellschaft in einer Sondersitzung beschlossen. Damit verzögert sich die Eröffnung um ein gutes Dreivierteljahr. Technik-Geschäftsführer Manfred Körtgen muss das Unternehmen verlassen. Flughafenchef Rainer Schwarz dagegen behält seinen Posten.
- Zahl der Arbeitslosenhilfe-Anträge in USA bleibt unverändert
Auf dem US-Arbeitsmarkt zeichnet sich eine Erholung ab: Die Zahl der Antragsteller auf Erwerbslosenhilfe ist in der vergangenen Woche mit saisonbereinigt 370.000 unverändert geblieben, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Im Vier-Wochen-Durchschnitt fiel sie von etwa 380.000 auf 375.000.
- Berliner Flughafen BER öffnet erst im März 2013
Neun Monate Verspätung: Der neue Flughafen Berlin-Brandenburg soll statt Anfang Juni nun erst am 17. März 2013 öffnen, wie Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) in Schönefeld ankündigte. Als Konsequenz aus dem Debakel muss Flughafen-Geschäftsführer Manfred Körtgen seinen Hut nehmen. Flüge von und nach Berlin sollen deswegen aber nicht gestrichen werden.
- China erhöht Exportquote für seltene Erden
Die chinesische Regierung hat angekündigt, die Exportquoten seltener Erden zu erhöhen. Chinesische Firmen könnten pro Jahr zusätzlich 10.680 Tonnen der für die Industrie kostbaren Metalle ausführen, teilte das Handelsministerium in Peking mit. Damit steigt die bisher zugelassene Menge für 2012 auf 21.226 Tonnen.
- Opel Astra wird ab 2015 nicht mehr in Rüsselsheim gebaut
Traurige Gewissheit für die Opel-Beschäftigten in Rüsselsheim: Ihr Werk verliert die Produktion des erfolgreichen Modells Astra, wie der Autobauer mitteilte. Die neue Generation des Autos wird ab 2015 nur noch in England und in Polen gebaut. Das wiederum könnte das Aus für das Werk in Bochum bedeuten, müsste es Produktionskapazitäten nach Rüsselsheim abgeben.
- Iran droht Google mit Klage
Die iranische Regierung hat dem US-Internetkonzern Google mit einer Klage gedroht, sollte er auf seinen Karten das Meer zwischen dem Iran und der arabischen Halbinsel nicht wieder als Persischen Golf bezeichnen. “Wenn Google nicht umgehend seinen Fehler berichtigt, werden wir offiziell Klage einreichen”, sagte der Sprecher des Außenministeriums. Er bezeichnete es als Teil der “Verschwörung” gegen den Iran, dass Google das Seegebiet nicht länger als Persischen Golf bezeichnet.
- Spanien muss deutlich höhere Zinsen für Anleihen zahlen
Angesichts der Unruhe wegen der Griechenland-Krise ist es für Spanien wieder deutlich teurer geworden, sich an den Finanzmärkten Geld zu leihen. Spanien konnte sich zwar 2,49 Milliarden Euro über die Ausgabe längerfristige Anleihen sichern, die verlangten Zinsen legten aber deutlich zu, wie die spanische Zentralbank mitteilte.
- Wowereit: Hauptstadtflughafen wird erst am 17. März 2013 eröffnet
Der neue Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg wird erst im nächsten Jahr in Betrieb gehen. Der neue Eröffnungstermin ist der 17. März 2013, wie Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am Donnerstag in Schönefeld mitteilte. In der Nacht zuvor hatte es eine Aufsichtsratssitzung auf dem Flughafen gegeben.
- Air Berlin nennt Eröffnung im März 2013 “unakzeptabel”
Mit scharfer Kritik hat der Air-Berlin-Vorstandsvorsitzende Hartmut Mehdorn auf die Ankündigung reagiert, den neuen Hauptstadtflughafen erst im März 2013 zu eröffnen. “Dies ist völlig unakzeptabel und fügt Berlin als Flughafen-Drehkreuz einen kaum mehr reparablen und deshalb unerträglichen Image-Schaden zu”, sagte er am Donnerstag. Eine Verschiebung auf Oktober hätte die Airline noch hingenommen.
- Opel zieht Astra-Produktion aus Deutschland ab
Opel wird sein Erfolgsauto Astra künftig nicht mehr in Deutschland bauen. Das wichtigste Modell des kriselnden Autoherstellers wird von 2015 an aus dem Stammwerk Rüsselsheim abgezogen und nur noch im britischen Ellesmere Port und im polnischen Gliwice vom Band laufen, wie Opel am Donnerstag mitteilte. Der Standort Rüsselsheim soll aber auch nach Auslauf des aktuellen Astra voll ausgelastet werden.
- Chefplaner des Flughafens Manfred Körtgen muss gehen
Nach dem Debakel um die geplatzte Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg hat Chefplaner Manfred Körtgen seinen Posten verloren. Das teilte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am Donnerstag in Schönefeld mit. In der Nacht zuvor hatte es eine Aufsichtsratssitzung auf dem Flughafen gegeben.
- Wowereit: Hauptstadtflughafen wird am 17. März 2013 eröffnet
Der neue Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg wird erst am 17. März 2013 in Betrieb gehen. Das teilte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am Donnerstag in Schönefeld mit. In der Nacht zuvor hatte es eine Aufsichtsratssitzung auf dem Flughafen gegeben. Die technischen Abläufe machten einen früheren Eröffnungstermin nicht möglich, sagte Wowereit.
- Neuer Opel Astra wird nicht in Deutschland produziert
Das Opel Stammwerk in Rüsselsheim verliert die Produktion des Modells Astra. Die neue Astra-Generation werde von 2015 außerhalb Deutschlands im britischen Ellesmere Port und im polnischen Gliwice hergestellt, wie Opel am Donnerstag in Rüsselsheim mitteilte. Der Standort Rüsselsheim soll aber auch nach Auslauf des aktuellen Astra voll ausgelastet werden.
- Forscher stellen Wirkung von “gutem” Cholesterin in Frage
Ein hoher Wert des “guten” Cholesterins vermindert laut einer neuen Studie nicht notwendigerweise das Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten. Ein höherer Wert des sogenannten High Density Lipoproteins (HDL) reduziere nicht automatisch das Risiko für Herzinfarkte, hieß es in der im Wissenschaftsmagazin “The Lancet” veröffentlichten Studie. Sie stellt damit eine der Grundannahmen der modernen Medizin in Frage.
- Britische GM-Arbeiter stimmen Abkommen zur Astra-Produktion zu
Mit ihrer Zustimmung zu einem neuen Tarifvertrag haben britische General-Motors-Angestellte offenbar den Weg für die zukünftige Produktion des Modells Astra im Vauxhall-Werk in Ellesmere Port bei Liverpool freigemacht.
- Regierung will Haftungsrisiken für Offshore-Betreiber begrenzen
Um den Ausbau der Windenergie vor den Küsten von Nord- und Ostsee voranzutreiben, will die Bundesregierung die Haftungsrisiken für Netzbetreiber begrenzen. Dafür solle das Energiewirtschaftsgesetz geändert werden, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwoch in Berlin mit. In diesem Zusammenhang sollen die Kosten für die Offshore-Anbindung in der Stromrechnung der Endverbraucher künftig einzeln ausgewiesen werden.
- Messe Stuttgart erwartet Rekordjahr
Eine Häufung von Großveranstaltungen wird der Messe Stuttgart nach eigenen Erwartungen in diesem Jahr zu neuen Spitzenwerten verhelfen. 2012 habe das Potenzial zu einem Rekordjahr, sagte der Geschäftsführer der Messe, Roland Bleinroth. Die Messe geht davon aus, einen Umsatz von 119 Millionen Euro zu erzielen, das Ergebnis dürfte den Erwartungen nach bei sieben Millionen Euro liegen.
- Kurios aber wahr: Die skurrilsten Nachrichten
Beerdigung
- Freie Donuts auf Lebenszeit: Baby in Fast-Food-Restaurant geboren
Schreck, lass nach: Eine Woche vor dem Geburtstermin setzten bei einer Kanadierin plötzlich die Wehen ein. Und zwar mitten im Restaurant einer Fast-Food-Kette. Doch mit der tatkräftigen Unterstützung zweier Mitarbeiter brachte die Frau auf der Kundentoilette ihre kleine Tochter zur Welt. Das Unternehmen hat sich jetzt ein ganz besonderes Begrüßungsgeschenk für das Baby ausgedacht: kostenlose Donuts bis ans Lebensende!
- Seniorin schläft auf Toilette im Kaufhaus ein
Eine Seniorin hat die Nacht zu Mittwoch eingeschlossen in einem Augsburger Kaufhaus verbracht. Die 85-Jährige sei während der Geschäftszeit auf der Kaufhaus-Toilette vom Schlaf übermannt worden und erst wieder aufgewacht, als der Laden bereits geschlossen war, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Frau versicherte sich, dass das Kaufhaus leer ist, und legte sich dann wieder schlafen.
- Bastian Schweinsteiger hat offenbar eine Schwäche für Schuhe
Fußballnationalspieler Bastian Schweinsteiger hat offenbar eine Schwäche für Schuhe. “Ich habe bestimmt vierzig Paar Turnschuhe. Und dann kommen da ja auch noch ein paar Fußballschuhe dazu”, sagte der 27-Jährige dem Magazin “In Style” laut einem Vorabbericht.
- Russell Brand hat immer noch Gefühle für Noch-Ehefrau Katy Perry
Russell Brand (36), britischer Komiker und Schauspieler, hat immer noch Gefühle für seine Noch-Ehefrau Katy Perry (27). “Ich liebe sie immer noch, als Mensch”, sagte der 36-Jährige in der US-Fernsehsendung “The Ellen DeGeneres Show”. “Ich war sehr glücklich, mit ihr verheiratet gewesen zu sein. Sie ist ein so wundervoller Mensch und ich empfinde nur Liebe und Positives für sie.”
- Kim Kardashian geht gerne zu viert aus
Kim Kardashian (31), US-Starlet, geht gerne zu viert aus. Die 31-Jährige und ihr Freund, Rapper Kanye West (34), trafen sich in London zu einem Doppeldate mit Kardashians jüngerem Bruder Rob (24) und dessen Freundin, der britischen Sängerin Rita Ora (21), wie die Onlineausgabe der US-Zeitschrift “Us Weekly” berichtete.
- Kristen Stewart möchte bald wieder mit Robert Pattinson drehen
Kristen Stewart (22), US-Schauspielerin (“Snow White & the Huntsman”), möchte bald wieder mit ihrem Freund und “Twilight”-Star, Robert Pattinson (25), vor der Kamera stehen. “Ich sterbe dafür, mit ihm noch einen Film zu machen”, sagte die 22-Jährige dem US-Internetportal “Celebuzz”. “Ich glaube, wir sind ein gutes Team.”
- Matthew McConaughey wollte in neuem Film unbedingt strippen
Matthew McConaughey (42), US-Schauspieler, wollte es sich nicht entgehen lassen, zu strippen. “Es stand nicht im Drehbuch, aber Steven sagte zu Beginn, dass ich am Ende des Films strippen könnte, wenn es passt”, sagte der 42-Jährige der Onlineausgabe der US-Zeitschrift “The Advocate” über die Dreharbeiten zu seinem neuen Film “Magic Mike” in der Regie von Steven Soderbergh.
- Reese Witherspoon hält sich in der Schwangerschaft mit Tennis fit
Reese Witherspoon (36), US-Schauspielerin (“Das gibt Ärger”), hält sich in ihrer Schwangerschaft mit Tennis fit. Zusammen mit drei Freundinnen habe die 36-Jährige in Los Angeles private Tennisstunden genommen, berichtete die Onlineausgabe der US-Zeitschrift “People”. “Reese war in einer guten Stimmung. Sie lachte mit ihren Freundinnen”, verriet ein Beobachter der Zeitschrift.
- Channing Tatum will mit Striptease-Film auch Hetero-Männer erreichen
Channing Tatum (32), US-Schauspieler (“Für immer Liebe”), hofft, auch heterosexuelle Männer für seinen neuen Film “Magic Mike” begeistern zu können. “Es ist riskant. Die Leute sagen, dass Frauen und die homosexuelle Gemeinschaft in den Film gehen werden”, sagte der 32-Jährige der Onlineausgabe der US-Zeitschrift “Out”.
- Campino: Düsseldorfer Fußballrandale war keine Gewalt
Sänger Campino von den Toten Hosen hat die Ausschreitungen beim Bundesliga-Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC nicht als bedrohlich empfunden. “Mit Gewalt hatte das nichts zu tun, es gab keine einzige Ohrfeige, kein blaues Auge, keine Verletzungen”, sagte der 49-jährige Fortuna-Fan der “Süddeutschen Zeitung” (Freitagausgabe).
- Rapper 50Cent wegen Darminfektion im Krankenhaus
Mit drei Stofftieren zum Trost hat sich der US-Rapper 50Cent ins Krankenhaus begeben. “Ich will nicht operiert werden”, schrieb der Rapper einer Reihe von Kurzbotschaft, die er zusammen mit Fotos von seinen Plüschtieren – einer Giraffe, einem Elefanten und einem Löwen – im Internetdienst Twitter veröffentlichte. Der Rapper wird wegen einer Darminfektion behandelt, wie sein Bekannter DJ Drama dem Rap-Magazin XXL sagte.
- Händel-Festspiele in Göttingen eröffnet
Mit der Aufführung des Oratoriums “Esther” in der ausverkauften Stadthalle sind am Donnerstagabend die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen 2012 eröffnet worden.
- Anton Corbijn verfilmt Spionage-Beststeller
Die Dreharbeiten für den Film, der die nach dem 11. September 2001 in der Gesellschaft herrschende Furcht vor islamistischem Terror schildern soll, beginnen im Herbst in Hamburg, wie Senator Film am Donnerstag mitteilte.
- Start des Eutiner Festivals “BluesBaltica”
Das Musikfestival “BluesBaltica” ist am Donnerstag (17. Mai) in Eutin (Kreis Ostholstein) eröffnet worden. “Eutin wird in diesen Tagen zum europäischen Blues-Mekka. Weit über Schleswig-Holstein hinaus richtet sich das Augenmerk der internationalen Bluesszene auf unser Land”, sagte die Kulturbeauftragte der Landesregierung, Caroline Schwarz, zum Beginn der Open Air-Veranstaltung.
- “Jethro Tull”-Frontmann erhält Umweltpreis
Der Gründer und Frontmann der Band “Jethro Tull”, Ian Anderson, hat den NatureLife-Umweltpreis 2012 erhalten.
- Italienische Provinz widmet Michelle Obama Olivenbaum
Mit Olivenöl ist das Weiße Haus bis auf Weiteres versorgt: Als Anerkennung für ihr Engagement für einen gesunden Lebenstil hat eine italienische Provinz der US-First-Lady Michelle Obama einen 1400 Jahre alten Olivenbaum gewidmet. Der Olivenbaum mit dem Namen “The Queen” hat einen Durchmesser von 14 Metern und trägt jedes Jahr Oliven mit einem Gewicht von bis zu 600 Kilogramm.
- Flüchtiger Pinguin entwischt japanischer Küstenwache
Zwei Monate nach der spektakulären Flucht eines Pinguins aus dem Sea Life Park in Tokio hält das Tier die Japaner weiter in Atem und ist sogar der Küstenwache entwischt. “Er ist schnell wie ein Fisch, man kann ihn nicht mit einem Netz von einem Schiff aus fangen”, sagte der Sprecher des Parks in der Hauptstadt. Mit einem Aufgebot von zwei Booten hatte die Küstenwache nach eigenen Angaben das Tier vor einer Woche eine Stunde lang verfolgt, bis es ihnen entwischt sei.
- Enrico Lübbe als Intendant für Schauspiel Leipzig vorgesehen
Neuer Intendant des Leipziger Schauspiels soll der Schauspieldirektor des Theaters Chemnitz, Enrico Lübbe, werden. Eine 13-köpfige Auswahlkommission habe sich mehrheitlich für Lübbe ausgesprochen, sagte ein Stadtsprecher am Mittwoch der dapd und bestätigte damit einen Bericht der “Leipziger Volkszeitung”. Der Berufung des 37-Jährigen müsse der Stadtrat noch zustimmen, hieß es.
- Name von Frankreichs Premier bedeutet auf arabisch Penis
Die Transkription des Namens des neuen französischen Premierministers Jean-Marc Ayrault hat der arabischen Presse Kopfzerbrechen bereitet. Die arabische Umschrift der geläufigen französischen Aussprache bedeutet nämlich umgangssprachlich in vielen arabischen Ländern “Penis”. Um nun falsche Assoziationen zu vermeiden, suchten zahlreiche Journalisten nach einer alternativen Transkription, die jede Verwechslung ausschließt.
- Robin Hood singt in Sherwood Forest aus alten CDs
Robin Hood, der mittelalterliche Edel-Räuber aus dem Sherwood Forest, krabbelt unter Daniels Schreibtisch hervor. Ein Schock für Daniels Eltern, für den Schüler selbst der Beginn eines spannenden Ausflugs in eine andere Welt. Bald verschwindet er in die mittelalterlichen Sphären seines Computerspiels.
- Nothington spielen Akustikshow im Ramones Museum
Die derzeit durch Deutschland tourende US-Band Nothington spielt am Montag (21. Mai) eine Akustikshow im Berliner Ramones Museum. Neben dem Konzert gibt es laut Museum auch eine Kunstausstellung von Gitarrist und Sänger Chris Matulich zu sehen. Nothington hatten jüngst ihr aktuelles Album “Borrowed Time” in Deutschland sowie erstmals auch auf Vinyl veröffentlicht.
- State Radio kündigen bisher “härtestes Album” an
Die US-Band State Radio arbeitet an ihrem bisher “härtesten Album”. Die Songs gingen “mehr in Richtung Nirvana und Black Sabbath”, sagte der 36-jährige Sänger Chad Urmston im Interview mit der Nachrichtenagentur dapd. Die Songs behandelten Politisches wie die Occupy Bewegung und den Arabischen Frühling, aber auch persönliche Geschichten – etwa “wie ich meinen Hund in Arizona fand”.
- Kraft will jetzt auch kirchlich heiraten
Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft will 20 Jahre nach ihrer standesamtlichen Trauung nun auch kirchlich heiraten. “Am Anfang unserer Ehe haben wir uns gesagt: Wir versuchen es zu schaffen, zusammen zu bleiben, bis unser Junge groß ist. Dann verhandeln wir noch mal. Das haben wir getan”, sagte die SPD-Politikerin der Zeitschrift “Bunte”.
- Schlagzeuger von OneRepublic gegen Kaution auf freiem Fuß
Einen Tag nach seiner Festnahme wegen mutmaßlicher Körperverletzung ist der Schlagzeuger der US-Popband OneRepublic, Eddie Fisher, gegen Kaution freigelassen worden. Der 38-Jährige erklärte sich am Mittwoch vor einem Richter in Denver für nicht schuldig. Er soll bei einem Streit mit seiner Freundin am Dienstag handgreiflich geworden sein.
- Thornton gibt sich die Schuld am Ende seiner Beziehung zu Jolie
Billy Bob Thornton (56), US-Schauspieler (“Bad Santa”), weiß um die Gründe für das Beziehungsaus mit Angelina Jolie (36). “Ich hatte es versaut. Ich glaubte nicht, gut genug für sie zu sein”, sagte der 56-Jährige in der US-Fernsehsendung “ABC Nightline”. “Sie lebte ihr Leben auf ihre Weise und ich meines auf eine andere Weise. Ich war einfach zu unsicher.”
- Lisa Marie Presley sieht sich nicht als Jurorin einer Castingshow
Lisa Marie Presley (44), US-Sängerin, kann sich nicht vorstellen, Jurorin in einer Castingshow zu sein. “Ich habe es nicht in mir, was man braucht, um andere Menschen, die versuchen, etwas zu erschaffen oder kreativ zu sein, beurteilen zu können oder zu wollen”, sagte die 44-Jährige der Onlineausgabe der US-Zeitschrift “Us Weekly”.
- Sean Penn versucht es erneut mit Petra Nemcova
Sean Penn (51), US-Schauspieler (“The Tree of Life”), versucht es noch einmal mit Petra Nemcova (32). Der 51-Jährige treffe sich wieder mit dem tschechischen Model, berichtete die Onlineausgabe der US-Zeitschrift “Us Weekly”. Das Paar habe auf der Geburtstagsfeier von U2-Frontmann Bono in New York Händchen gehalten, verriet ein Insider der Zeitschrift.
- Justin Bieber behält gern die Kontrolle
Justin Bieber (18), kanadischer Teenie-Star, möchte die Kontrolle nicht verlieren. Obwohl er sich bereits manchmal ein Bier gönne, bleibe sein Alkoholkonsum stets im Rahmen, sagte der 18-Jährige der Onlineausgabe der US-Männerzeitschrift “GQ”. “Ich behalte gerne die Kontrolle über mich. Ich habe schon mal ein Bier getrunken, aber ich verliere nie die Kontrolle”, sagte er.
- Janet Jackson steigt nicht gern auf die Waage
Janet Jackson (46), Popstar, wiegt sich nicht gern. “Ich weiß nicht, wie viel Gewicht ich verloren habe, denn ich halte mich von der Waage fern”, sagte die 46-Jährige der Onlineausgabe der US-Zeitschrift “People” am Rande einer Ausstellungseröffnung in New York. “Ich denke, sich immer wieder zu wiegen, ist nicht gesund.”.
- Tauchfahrt zum weißen Gold am Meeresgrund
Im schummerigen Halbdunkel erleben Besucher der neuen Sonderausstellung auf der Leuchtenburg eine Tauchfahrt zu einer außergewöhnlichen Entdeckung auf dem Meeresgrund: Die erste Porzellan-Ausstellung auf der Höhenburg über der Gemeinde Seitenroda dokumentiert die Hebung eines Schatzes aus “weißem Gold”, den Unterwasserarchäologen vor der Küste von Java in Indonesien entdeckt haben.
- Fischer Verlag würdigt verstorbenen “Weltbürger” Fuentes
Als “kosmopolitischen Dolmetscher” Lateinamerikas hat der Fischer Verlag den verstorbenen mexikanischen Schriftsteller Carlos Fuentes gewürdigt.
- Cohen sorgt mit Kamelritt in Cannes für Wirbel
Wenige Stunden vor Eröffnung des 65. Filmfestivals in Cannes hat der Komiker Sacha Baron Cohen in der Mittelmeerstadt für Wirbel gesorgt. Verkleidet als Diktator – seiner vom früheren irakischen Machhaber Saddam Hussein inspirierten Rolle in dem Film “Der Diktator” – ritt der Brite auf einem Kamel über die berühmte Strandpromenade “La Croisette” der südfranzösischen Stadt.
- Dürer erzählt in Meiningen von Altem und Neuem
Es ist einer von Albrecht Dürers berühmtesten Stichen: das Bildnis der vier Reiter, die die darniederliegenden Erdenbewohner zertrampeln. Im Schlossmuseum Elisabethenburg in Meiningen kann sich jeder ab dem 20. Mai davon überzeugen, wie sehr der Druck auch in unzähligen Grautönen und Schattierungen beinahe schon zu leuchten scheint.
- “Terminator”-Darsteller wird vermisst
“Terminator 3″-Darsteller Nick Stahl ist angeblich spurlos verschwunden. Der 32-Jährige sei am Montag von seiner Ehefrau als vermisst gemeldet worden, berichtete die Promiseite “TMZ” am Mittwoch. Demnach hatte sie Stahl zuletzt am 9. Mai gesehen.
- Tom Cruise sang im Schulchor
Schauspieler Tom Cruise war auf seine Rolle im Musical “Rock Of Ages” einigermaßen vorbereitet. “Ich wusste, dass ich einen Ton halten kann”, sagte der 49-Jährige dem US-Magazin “Playboy”. Mit 14 Jahren habe er in der Schule im Chor gesungen und bei einem Musical auf der Bühne gestanden.
- Museum Gunzenhauser in Chemnitz zeigt große Dix-Ausstellung
Die Ausstellung “Otto Dix – Die Sammlung Dr. Alfred Gunzenhauser” in Chemnitz beendet das Veranstaltungsjahr zum 120. Geburtstag des Künstlers. Ab Sonntag (20. Mai) sind im dritten Obergeschoss des Museums Gunzenhauser 120 Dix-Werke aller Schaffensperioden zu sehen, wie Kurator Thomas Bauer-Friedrich am Mittwoch in Chemnitz sagte.
- Japanisches Kaiserpaar reist nach Großbritannien
Das japanische Kaiserpaar ist zu seiner ersten Auslandsreise seit 2009 aufgebrochen: Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko verließen Tokio am Mittwoch, um an den Feierlichkeiten zum 60. Thronjubiläum von Königin Elizabeth II. teilzunehmen.
- Tomaso Trussardi will Kinder von Michelle Hunziker
Tomaso Trussardi will mit seiner Lebensgefährtin, der Moderatorin Michelle Hunziker, eine Familie gründen. “Ich möchte auf jeden Fall mit ihr Kinder haben, vielleicht noch nicht jetzt und sofort, aber irgendwann bestimmt”, sagte der Italiener in einem Interview mit der “Bild”-Zeitung (Mittwochsausgabe).
- “Packend, unterhaltsam und polarisierend”
Nach Facebook widmet sich Drehbuchautor Aaron Sorkin nun Apple. Der Autor der Vorlage zu “The Social Network” werde auf der Grundlage der Steve-Jobs-Biografie ein Drehbuch über das Leben des Apple-Mitgründers schreiben, teilte Amy Pascal, Vizevorsitzende von Sony Pictures mit. Der Film werde “alles, was Jobs selbst war: packend, unterhaltsam und polarisierend”, sagte sie.