Die Sinnhaltigkeit der Politik

Vielleicht ist es manchmal nützlich über die Sinnhaltigkeit der Politik nachzudenken und ob die Politik nicht viel mehr Menschen einen Schaden zufügt, als die paar Menschen für die sie meint etwas Gutes zu tun.

Nehmen wir die Masseneinwanderung, wobei Einwanderung im Grunde nichts schlechtes ist. Wenn der Nachwuchs an Arbeitskräften im eigenen Land ausbleibt, so ist eine Regierung bestrebt die fehlenden Arbeitskräfte mit Zuwanderern auszugleichen. Nach diesem Verfahren handelten viele Staaten, auch die klassischen Einwanderungsstaaten USA, Kanada oder Australien. Die Menschen kamen zum arbeiten und wer fachlich qualifiziert war, hatte keine Probleme in diesen Ländern. Es war stets eine Win-win-Situation, von dem alle profitierten. Die Probleme entstanden erst als die Armutsmigranten kamen, die entweder für gar keine Tätigkeiten zu gebrauchen waren, oder nur saisonbedingte Helfertätigkeiten verrichteten. Die klassischen Einwanderungsländer waren keine Sozialstaaten nach deutschen Vorstellungen, wer nicht arbeitete bekam auch nichts. Deshalb entstanden vordergründig in den USA die berüchtigten Slums mit einhergehender Kriminalität. Kanada und Australien schotteten sich zunehmend für Armutsmigranten ab, was den USA nicht komplett gelang. Deutschland ist kein klassisches Einwanderungsland, doch hat so ziemlich eine der höchsten Zuwanderungsquoten. Auch unterscheidet Deutschland nicht unter Arbeitszuwanderung und Armutszuwanderung; Asyl, unter welchen Gründen auch immer, berechtigt zu einem lebenslangen Aufenthalt, unabhängig von der eigenständigen Versorgung. Einwanderungsstaat für alle und Sozialstaat passt nicht zusammen, dann entsteht eine ungebremste pure Sozialeinwanderung, so wie in Deutschland spätestens seit 2015 praktiziert. Bezahlen muss es die arbeitende Bevölkerung über Steuer- und Sozialabgaben, was allerdings nur wenigen im Land bewusst ist.

Energiewende unter dem Deckmantel Klimahysterie, ist eine vollkommen unüberlegte und nicht den Folgen bedachte politische Ideologie. Sie besteht darin alle volltauglichen und grundlastfähigen Energieerzeuger abzuschalten, ohne den entsprechenden Ersatz nur ansatzweise zu kennen. Die Ideologie besagt, alle Atom- und Kohlekraftwerke sind abzuschalten und die komplette Stromerzeugung mit Solarenergie und Windkraft zu betreiben. Ganz abgesehen davon, dass Deutschland dazu mit Windkraftanlagen zubetoniert wird und fast alle Häuser Solardächer benötigen, gibt es bei Wind- und Dunkelflauten fast keinen erzeugten Strom. Erforderliche große Stromspeicher fehlen und die Realisierung ist in weiter Ferne, denn es gibt nicht ansatzweise eine brauchbare Technologie. Dazu wird der Strombedarf in Zukunft nicht abnehmen, sondern extrem steigen. Alleine die gewünschte E-Mobilität und die Ausstattung der Wohnhäuser mit Wärmepumpen wird den Stromverbrauch nochmals um ca. 30 bis 50 Prozent erhöhen. Weil das alles nicht funktionieren kann, setzt die Politik hier auf Digitalisierung. Der Strombedarf ist rechnergestützt zu regeln. Im Klartext bedeutet es, dass der Strom je nach Verfügbarkeit gesteuert wird und Haushalten sowie teilweise Unternehmen (wo es möglich ist) stundenweise, oder wenn es schlimm kommt auch tageweise, der Strom abgedreht wird. So mancher stolze Eigenheimbesitzer mit Ladestation am Haus wird morgens dumm aus der Wäsche gucken, wenn sein E-Fahrzeug nicht aufgeladen ist. Kühlschränke müssen so ausgelegt sein, dass die  Kühlung der Lebensmittel 3 Tage ohne Strom auskommt und die Häuser so gedämmt, um einen dreitägigen Heizungsausfall ohne Erfrierungen zu überstehen. Jetzt werden viele Politikgläubigen sagen, so etwas gibt es nicht. Doch bei etwas nachdenken über die Stromerzeugung mit digitaler Steuerung, mit wenigen grundlastfähigen Biogaskraftwerken und ansonsten nur Flatterstrom ohne Speicheranlagen, kann nur zu diesem Schluss kommen. Ganz schlaue meinen, dann gibt noch Wasserstoff als Ersatz, die Politik will es groß fördern. Doch diejenigen sollten mal etwas über den großen Strombedarf zur Erzeugung von Wasserstoff nachdenken und den geringen Wirkungsgrad, also wieder zusätzlicher Strom der nicht vorhanden ist.

Nach der politisch gewollten Corona-Krise kommt die politisch gewollte Energie-Krise und mit jeder weiteren Abschaltung eines Atom- und Kohlekraftwerk und jedem weiteren E-Fahrzeug kommen wir der Krise immer ein Stückchen näher.

Für GRÜNE Politiker, GRÜNEN-Wählern und der FFF-Jugend hätte ich eine schöne Beschäftigung, sie können in den Kellern der Häuser auf eine Art Heimtrainern, mit trampeln über einen Dynamo, den Strombedarf der Haushalte sichern. Das hätte den Vorteil, dass sie nach einer Trampelschicht so fertig sind und in den Köpfen kein Platz mehr für ihre wirren Ideen und Vorstellungen ist.

Zum Schluss noch etwas zum nachdenken: Jeder Sparer sollte einmal überlegen wie viel zusätzliche „Steuern“ er jährlich durch die Nullzinspolitik an dem Staat zahlt? Kleine Hilfe: früher gab es auf das einfache Sparbuch in der Regel 3 Prozent Zinsen. Die Zinsen für Festgeld/Tagesgeld lagen zwischen 3 und 5 Prozent. Für längerfristige Anlagen, über einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren, waren durchaus 7 bis 9 Prozent möglich. Bei einem angenommenen Sparguthaben von 100.000 Euro, wären es je nach Anlageform und Bank 3.000 bis 9.000 Euro jährlich. Das ist der Betrag, variierend des Sparguthabens, der jeder Sparer heute als „versteckte Steuer“ zusätzlich an dem Staat  bezahlen muss.

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