Das ÖR Zwangsgebührenmodell erweckt Begehrlichkeiten…

Die Öffentlich Rechtlichen, so wie sich die Staatsmedien selbst nennen, lassen ihre Betriebskosten, Gehälter und Pensionen in Form von Zwangsabgaben über den Staat einziehen. Diese Vorzüge besitzen in Deutschland eigentlich nur noch die beiden Staatskirchen, die direkt über die staatlichen Finanzämter die Kirchensteuer eintreiben lassen. Doch hierbei besteht ein gravierender Unterschied, denn bei den Staatskirchen kann jeder austreten und ist dann von den Kirchensteuern befreit. Somit ist die Kirchensteuer eine freiwillige „Zwangssteuer“, die sich jeder entziehen kann wenn es gewollt ist. Hingegen die Zwangsgebühr für den ÖR eine „Pflichtsteuer“ ist, den nur ein verschwindend geringer Volksteil nicht entrichten muss. Ausnahmen sind z.B. bei Hartz-4 und Sozialhilfeempfängern, oder teilweise bei Schwerstbehinderten gegeben. Austreten, wie bei den Staatskirchen, ist hingegen bei dem ÖR nicht möglich; es ist pure „Zwangsbeglückung“ über „Zwangsgebühren“ ohne jegliche Entziehungsmöglichkeit.

Technisch wäre es kein Problem den Empfang aller gebührenpflichtigen Staatssender abzuschalten und nur für die Gebührenzahler freizuschalten, da gibt es heute unterschiedliche Möglichkeiten. Es wären dann, ähnlich dem Pay-TV, gebührenpflichtige Sender und keine Zwangsgebührenpflichtigen. Der Bürger könnte wählen ob die „vorgeschriebene Demokratie“ über eine freiwillige „Demokratieabgabe“ geschaut wird, oder seine eigene Meinung zur Demokratie kostenfrei behalten will. Ja, die Staatsender sind bereits so überheblich, dass sie die Zwangsgebühren „Demokratieabgabe“ nennen. Was Demokratie ist, bestimmen in Deutschland linksgrüne Journalisten, Politeliten und von denen eingesetzte überbezahlte Intendanten. Das gesendete Programm gibt diese gewünschte „Demokratieart“ unverblümt zurück. 8 Milliarden Euro jährliche Zwangsgebühreneinnahmen plus ca. 1 Milliarde Euro Werbeeinnahmen reichen den unverschämten Politikern (außer zurzeit Sachsen-Anhalt), Intendanten und Journalisten für ein vorgeschriebenes „demokratisches“ Programm immer noch nicht aus.

Das mit den Zwangsgebühren ist für den ÖR eine feine Sache, ohne jeglichen Sparzwang können die höchsten Spitzengehälter und Pensionen gezahlt werden. Das Programm ist so ausgelegt, dass Nachrichten, Talkshows (mit immer den gleichen linksgrünen Sprücheklopfern) und sonstiges auf 21 Fernsehsender und 73 Radiosendern zeitlich versetzt gesendet wird, Wiederholungen eingeschlossen. Das betreute Denken, von einer linksgrünen Politelite vorgegeben, trägt so zu den gewünschten Wahlergebnissen erheblich bei. Die GRÜNEN sollen in Deutschland an die Macht, dementsprechend wird die gesamte ÖR Sendeleistung ausgelegt.

Natürlich ist es im linksgrünen politischen Interesse die Zwangsgebühren und ihre turnusmäßigen Erhöhungen beizubehalten, denn hier wird die meiste Propaganda für sämtliche linksgrünen Wünsche ausgestrahlt. Selbst die Gewerkschaft Verdi trommelt pro Erhöhung der Zwangsgebühren, unterstützt somit Millionäre und Multimillionäre die den GRÜNEN Moloch an die Macht heben.

Dieses Zwangsgebührenmodell erweckt zusätzlich Begehrlichkeiten bei anderen staatlich- oder halbstaatlich organisierten Unternehmen, die ohne Fremdfinanzierung nicht überleben können. Nur zu gerne hätten städtische Theater oder der ÖPNV ein ähnliches Zwangsgebührenmodell. Diese Unternehmen werden aus den allgemeinen Steuereinnahmen finanziert, müssen aber jährlich ihre Bilanzen offen legen und werden teilweise gezwungen Einsparungspotentiale aufzuzeigen, damit die jährliche Förderung über Steuermittelanteile nicht in das Bodenlose steigt. Die Einsparungen erfolgen hier allerdings nur über den unteren, arbeitenden Teil. Die Führungshierarchien bleiben unberührt aufgebläht und deren Gehälter erfolgen nicht nach einem Leistungsprinzip.

Aber was nicht ist, kann noch werden und weil der Ökosozialismus in Deutschland ungehemmt auf den Vormarsch ist, wäre zumindest in Zukunft eine Nahverkehrsabgabe, ähnlich den ÖR Zwangsgebühren, denkbar. Bei den ÖR Zwangsgebühren wird nicht nach Nutzung gefragt, folglich kann das Gleiche beim Nahverkehr gelten. Selbst in Regionen wo kein Nahverkehr vorhanden ist, wird dann die Zwangsgebühr fällig. Nicht möglich? Ihr werdet euch noch wundern, was in einem Ökosozialismus so alles plötzlich möglich wird…

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