Das naturwissenschaftlich widerlegbare Märchen des Schutzes vor dem Corina-Virus durch Einhaltung der „Abstandsregel“

Von Gastautor Klaus Rißler

Da in „Die freie Meinung“ schon wiederholte Male auf den Irrsinn der unwürdigen und menschenrechtswidrigen „Maulkorbverordnung“ eingegangen wurde, möchte ich Ihnen, verehrte Leser*innen, weitere Ausführungen zu dieser Thematik ersparen und mich weiter unten anhand eines einfachen physikalischen Experiments etwas näher mit der ebenso hirnrissigen Abstandsregel befassen.

Beide völlig willkürlichen „Diktate“, sowohl die Maulkorbverordnung als auch die Abstandsregel, verstoßen eklatant gegen jederzeit überprüfbare Prinzipien der Naturwissenschaften und haben deshalb in erster Näherung mit rein medizinischen Erwägungen im Rahmen des „Corona-Hype“ nur wenig zu tun.

Dafür ist es umso mehr die Aufgabe der Medizin für den Fall einer manifesten Viruserkrankung umgehend entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Denn was den „physikalischen“ Schutz gegenüber den vielen sich in der Atmosphäre oft genug auch in Form von Aerosolen ausbreitenden pathogenen Keimen angeht, ist hingegen in erster Linie die Physik bzw. die physikalische Chemie zuständig, auf deren Expertise sich die Mediziner allerdings beziehen sollten und auch müssten.

Warum jedoch erheben leider viel zu wenige kompetente Naturwissenschaftler die Stimme gegen diese menschenverachtenden und völlig nutzlosen Maßnahmen ?

Die Antwort darauf ist sowohl so einfach wie auch plausibel. Das Fachpersonal auf den Universitäten und anderen staatlichen Forschungseinrichtungen, wie z. B. auch das RKI, ist auf Subventionen und damit die Gelder des Staates angewiesen und über deren Vergabe entscheiden immer weniger eigentlich dafür zuständige Fachgremien, sondern mehr und mehr völlig unwissende, ihren Intellekt nur allzu oft überschätzende Politiker. Dennoch machen sich diese dann, entgegen jeder naturwissenschaftliche Vernunft und Ethik, mit wahnwitzigen, ja völlig daneben liegenden Energieverordnungsdiktaten und den via einer vorgeschobenen Marionette namens Greta Thunberg verbreiteten Klima-Phantastereien gemein, um dann ähnlich der Rettung des Weltklimas als selbsternannte Gesundheits-Messiasse auch noch den „Corona-Rettungsschirm“ aufzuspannen.

Allerdings bleiben damit entideologisiertes Denken und Sachverstand vollends auf der Strecke. Dazu passen treffend auch die Worte von Sucharit Bhakdi und Karina Reiss mit dem Titel „CORONA FEHLALARM ?“ auf Seite 139 ihres lesenswerten Büchleins nämlich dass die Wissenschaft genauso korrupt ist wie die Politik.

Lassen Sie mich nun in „medias res“ kommen und noch einige grundlegende Dinge vorausschicken, bevor dann zu einem anschaulichen Experiment übergegangen wird. Und hierbei spielt das physikalische bzw. physikalisch-chemische Prinzip der Diffusion eine mitentscheidende Rolle. Diesbezüglich dürfte es wohl einleuchten, dass die Geschwindigkeit mit welcher Diffusionsvorgänge ablaufen in der Reihenfolge Feststoff – Flüssigkeit – Gas dramatisch zunehmen, weil in derselben Richtung auch Vorgänge, welche die die Diffusion verlangsamen, ebenso drastisch abnehmen.

Vor allem flüssige Stoffe haben das Bestreben von einem „kompakten“, d. h. vom „geordneten“ flüssigen Aggregatszustand mehr und mehr in einen weniger kompakten, sprich einen voluminöseren Zustand in der Gasphase überzugehen. Die Triebkraft dazu wird im physikalisch-chemischen Fachjargon als „Entropie“ bezeichnet. Vielleicht erinnern Sie sich in diesem Zusammenhang, verehrte Leser*innen auch daran, irgendeinmal von Bekannten gehört zu haben „Entschuldigen Sie bitte, aber die Entropie (Unordnung) in meiner Wohnung hat in letzter Zeit stark zugenommen“.

Das Prinzip dazu sei am Beispiel des Wassers kurz erläutert, das bekanntlich, auf Meereshöhe bezogen, bei 100°C siedet, wobei die Siedetemperatur aufgrund des sich mit zunehmender Höhe reduzierenden Luftdrucks natürlich auch abnimmt, was sich in unseren Breiten jedoch kaum bemerkbar macht. Dennoch trocknen Pfützen aber auch ohne die warme Sonneneinstrahlung oft nach wenigen Stunden völlig aus, obwohl die Temperatur kaum 20°C beträgt, also um 80°C unter der Siedetemperatur liegt. Und welche Erklärung liegt dieser auf den ersten Blick hin eigentlich nicht zu erwartenden Beobachtung zugrunde ? Ganz einfach, weil auch Wasser das Bestreben hat, auch weit unterhalb der Siedetemperatur vom geordneten Zustand in der flüssigen Phase in den weniger geordneten und damit stark raumerfüllenden Zustand der Gasphase überzugehen. Der Raumbedarf von 18 Gramm = 18 Kubikzentimeter Wasser (1 Mol) nimmt dann in der Dampfphase einen Raum von 22,4 Litern = 22,4 Kubikdezimetern ein, wächst also um sage und schreibe das 1244-fache des ursprünglichen Volumens. Die Schuld daran trägt die oben erwähnte „Entropie“ und die mit ihr assoziierten Diffusionsvorgänge.

Im Folgenden wird nun aufgezeigt, wie schnell solche Vorgänge in der Praxis ablaufen können, in dem auf einen klassischen Versuch aus der Physik zurückgegriffen wird.

Dazu gibt man flüssiges Brom (Siedepunkt. 58,5°C) in ein am oberen Ende hin plangeschliffenes Becherglas und bedeckt es mit einer Glasplatte. Auf diese Glasplatte wird in umgekehrter Richtung ein exakt gleiches Becherglas positioniert. Bereits nach wenigen Sekunden beginnt sich der überstehende Dampfraum im unteren Becherglas entgegen der Schwerkraft – gasförmiges Brom ist erheblich schwerer als Luft – mit gasförmigem Bromdampf zu füllen. Nach einigen Minuten visueller Kontrolle hat sich das gesamte Volumen des Becherglases gleichmäßig mit Bromdampf gefüllt. Man wartet noch einige Minuten bis zur vollständigen Sättigung ab, entfernt die Glasplatte und was lässt sich dann beobachten ?

Unmittelbar nach Entfernen der Glasplatte beginnt der Bromdampf wiederum entgegen der Schwerkraft nach oben zu wandern und nach relativ kurzer Zeit ist die Intensität der roten Farbe des Bromdampfes im oberen Becherglas mit dem bloßen Auge nicht mehr von derjenigen im unteren Becherglas zu unterscheiden. Und dies in einem „geschlossenen“ System, wie die Physikochemiker zu sagen pflegen.

Übrigens ist die Diffusion in gasförmigen Systemen mit Abstand am höchsten und läuft spontan mit hoher Geschwindigkeit ab. Durch die ständigen atmosphärischen Bewegungen, den ständigen Luftdurchwirbelungen in Erdnähe und die sogenannte „Brown’sche Molekularbewegung“ erfolgt dieser Prozess noch weit schneller. Was soll dann diese vollkommen absurde und flächendeckende Abstands- bzw. Volksverblödungsregel ?

Dagegen laufen Diffusionsprozesse in Flüssigkeiten um Zehnerpotenzen langsamer ab als in Gasen. Das kann man sogar mit Wasser zeigen, in dem man in einem Messkolben reines Wasser ganz vorsichtig mit einem in Wasser gelösten Farbstoff „überschichtet“, sodass an der Phasengrenzfläche Wasser/Wasser mit Farbstoff nur wenig Durchmischung eintritt. Man wird staunen, wie lange es dauert, bis sich die Farbe in beiden „Kompartimenten“ angleicht. Natürlich ist das Ganze auch von der Viskosität (Zähigkeit) der Flüssigkeit abhängig und je viskoser diese desto langsamer laufen die Diffusionsprozesse ab. Um das zu verstehen, bedarf es keines Hochschulstudiums. Das zeigt allein schon die alltägliche Erfahrung und das sollte auch weniger mit Geistesgaben, dafür jedoch mit einer umso größeren Klappe gesegneten Politikern vom Schlage Claudia Roths oder Karin Göring-Eckhardts einleuchten, die meines Wissens zwar das Abitur, aber keine abgeschlossene Berufsausbildung ihr Eigen nennen können. Aber sie wurden ja immerhin in das höchste deutsche Parlament gewählt. Man frage sich nur von wem ?

Logischerweise ist die Diffusion im festen Zustand nochmals um einige Zehnerpotenzen geringer und deshalb entweder nur ganz schwach oder kaum mehr messbar.

Lassen Sie mich jetzt noch kurz auf das „Phänomen der nach dem schottischen Botaniker Robert Brown (1773 – 1858) benannten „Brown’schen Molekularbewegung“ eingehen. Dieser geniale Beobachter entdeckte im Jahr 1827 unter dem Mikroskop unregelmäßige, ruckartige Wärmebewegungen kleiner Teilchen in Flüssigkeiten und Gasen. Allerdings musste es sich dabei um Teilchen im Mikrometer-Maßstab (Millionstel Meter) gehandelt haben, da Viren mit um das Tausenfache geringerer Größe mit einem damals gebräuchlichen Lichtmikroskop nicht zu erkennen waren. Diese Teilchen mussten also mit den sie umgebenden Luftmolekülen zusammengestoßen sein und wurden damit, rein statistisch betrachtet, in alle Richtungen hin abgelenkt. Diesem Ansatz wurde der im Jahre 1905 durch von Albert Einstein (1879 – 1955) und ein Jahr später von Marian Smoluchowski (1872 – 1917) gegebenen Erklärung Rechnung getragen, indem die im Mikroskop sichtbare Verschiebung der Teilchen dadurch bewirkt wird, dass die Luftmoleküle aufgrund ihrer ungeordneten Wärmebewegung ständig und aus allen Richtungen in großer Zahl gegen die Teilchen stoßen und dabei rein zufällig mal die eine Richtung, mal die andere Richtung stärker zum Tragen kommt. Nun brauchen wir uns nur noch vorzustellen, dass diejenigen Teilchen, welche durch Zusammenprall mit den sie umgebenden Luftmolekülen einmal in diese und einmal in die andere Richtung abgelenkt werden, einfach einmal Viren sind.

Wenn dann auch noch berücksichtigt wird, dass sich diesen stetig ablaufenden Prozessen auch noch die ganzen atmosphärischen Bewegungen wie starker Wind, Sturm, Orkan, Hurrikan, Tornado, Zyklon etc. überlagern, wird wohl niemand ernsthaft bestreiten wollen, dass die uns ach so plagenden Viren dadurch tüchtig durcheinander gewirbelt und wir, mehr als uns Recht ist, davon so richtig umschwirrt werden. Nun ist aber auch längst hinreichend bekannt, dass jeder Mensch tagtäglich mit einem regelrechten Viren-Cocktail konfrontiert wird, damit aber auch unbewusst, sein Immunsystem nachhaltig trainiert.

Natürlich müsste dies auch die Physikerin Angela Dorothea Merkel wissen und sie weiß es mit absoluter Sicherheit. Nur weiß sie allerdings auch, dass man der Bevölkerung um der uneingeschränkten Erhaltung der Macht willen, streng nach dem Grundsatz „divide et impera“ (teile und herrsche) auch weiterhin die Wahrheit vorenthalten muss.

War’s in ihrer früheren „Heimat“, in der sie die Hälfte ihres Lebens, sozusagen ihres ERSTEN Lebens, verbrachte nicht genauso ?

Zum Schluss seien noch zwei Fragen gestellt:

Gibt es die vorhergesagte „zweite Welle“ ?

Ja, die gibt es zweifelsohne und sie rollt gegenwärtig mit Macht über uns hinweg, allerdings nur dank der boshaften Hirne inkompetenter und verantwortungsloser Politiker.

Und was kann man dagegen tun ?

Ja, es gibt in diesem Zusammenhang zwei todsichere Heilmittel, erstens, ausnahmsweise einmal der „Abstandsregel“ Genüge zu tun, um vor den Politganoven der neuen „Blockparteien“ nach altbewährtem SED-Muster ausreichenden „Abstand“ zu halten und einen Riesenbogen um sie schlagen und zweitens in entsprechender Weise vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.

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