2022 geht es los, höhere Steuern, höhere Krankenkassenbeiträge und weitere Abzockorgien

Die Krankenkassen schlagen schon Alarm, für 2021 wird eine Finanzierungslücke von 16 Milliarden Euro in der gesetzlichen Krankenversicherung erwartet. Alle Rücklagen sind bereits verbraucht. Um die Finanzierungslücke zu stopfen müssen die Krankenkassenzusatzbeiträge spätestens in 2022 um das Doppelte ansteigen, von derzeit ca. 1,3 Prozent auf ca. 2,5 Prozent. Nach den Plänen von Bundesgesundheitsminister Spahn soll der Krankenkassenzusatzbeitrag in 2021 höchstens um 0,2 Prozent steigen, schließlich sind 2021 Bundestagswahlen und da lesen sich drastische Erhöhungen nicht besonders gut.

2021 wird der Bürger im Interesse der Politik also noch verschont und belässt es erst mal bei der CO2 Bepreisung, die fast alle lebensnotwendige Energie erheblich verteuert. Natürlich gehen in 2021 die politischen Schuldenorgien weiter, bis jetzt heißt es 160 Milliarden Euro. Bis Ende 2021 werden es dann 300 bis 400 Milliarden sein, fast so hoch wie der 2019 geplante Gesamthaushalt für 2020, der bis heute bereits fast doppelt so hoch ist. Weil alle neuen Schulden mit Corona begründet sind und die Politiker dafür von den Medien bejubelt werden, lassen sich bei der Schuldenaufnahme gleich neue GRÜNE Technologien, wie Wasserstoff und noch mehr Windräder, gleich mitfinanzieren. Auch Migrationskosten lassen sich gut in den neuen Corona Schulden verstecken. Aber alle können beruhigt sein, 2021 wird sich der Staat mit neuen Abzockorgien erst mal zurückhalten.

Ab 2022 geht es dann los, die 2. Stufe der CO2 Bepreisung kommt, was schon heute fest steht. Die Krankenkassen kündigen für 2022 die Verdoppelung der Krankenkassenzusatzbeiträge an, steht ebenfalls so gut wie fest. Bei der neuen Hochverschuldung ist damit zu rechnen, dass die Inflation kräftig anzieht und auf Spareinlagen „Strafzins“ erhoben wird, als logische Steigerung von Nullzins. Da in 2022 eine Beteiligung der GRÜNEN an der Bundesregierung wahrscheinlich ist, sind neue ÖKO-Steuern neben der CO2 Bepreisung zu erwarten, die dann allerdings erst in 2023 in Verbindung mit der 3. Stufe der CO2 Bepreisung zum tragen kommen. Vielleicht lässt sich die Regierung zusätzlich noch einen Corona-Aufbaufond einfallen, der als Ersatz für den wegfallenden Solidaritätszuschlag dienen muss. Nebenbei ist zu beachten, dass zukünftige Gehalts- und Rentenerhöhungen, falls es diese überhaupt noch gibt, keinen Inflationsausgleich mehr darstellen. Die Inflation wird bei der neuen Rekordverschuldung stets erheblich höher ausfallen, als die zu erwartenden Gehaltssteigerungen. Schulden ohne Gegenwert, nur als reine Geldvermehrung, zieht stets eine massive Geldentwertung nach sich. Keiner sollte blauäugig die Politiker vertrauen, sie führen nie etwas Gutes im Schilde. Nur ihre persönliche Selbstbereicherung hat absolute Priorität.

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