Plug-in Hybride werden subventioniert, Hybride nicht. Wo ist die Logik?

Die Politik verteilt gerne um und aus diesem Grund gibt es Subventionen. Alles was die Regierenden für wichtig und richtig halten, wird subventioniert. Weil Politiker dem Volk nur Geld kosten und ihr persönlicher Reichtum nicht zur Disposition steht, verteilen sie das Geld des Volkes um. Wer genau so handelt wie die Regierenden es wollen, bekommt von dem Subventionskuchen etwas ab. Wer nicht im Sinn der Regierenden handeln will, bekommt nicht nur keine Subventionen, sondern muss erhöhte Abgaben zahlen. Somit finanzieren die „Unwilligen“ die Vergünstigungen der Willigen.

Bei diesen politischen Subventionsverfahren kommen oft die widersprüchlichsten Ergebnisse zustande, nicht zuletzt begründet in GRÜNEN Ideologien. Die GRÜNEN sind die eigentlich Regierenden im Land, auch wenn sie nicht regieren. Politiker brauchen nichts zu erklären, sie ordnen einfach an. Deshalb geschieht im Land viel Seltsames, um es vorsichtig auszudrücken. Letztendlich fühlen sich die Politiker dazu berechtigt, weil das Volk sie ja wählte. Damit haben sie noch nicht einmal unrecht und können sicher sein, dass das Volk sie bei der nächsten Wahl wieder wählt. Vielleicht in einer etwas anderen Zusammensetzung, denn alle Parteien (außer AfD) können bunt gemischt in irgend einer Koalition eine Regierung bilden. Nach der nächsten Bundestagswahl wird es auf jedem Fall noch schlimmer, denn dann sind die GRÜNEN nicht nur eine Schattenregierung, sondern direkt am politischen Regierungsgeschehen beteiligt.

Im gerade aktuellen Corona Geschehen hebeln die regierenden Politiker einfach mit dem schnell geänderten Infektionsschutzgesetz die Bürgerrechte aus. Hierbei werden auch Firmen subventioniert um sie vor der Insolvenz vorerst zu schützen. Die Insolvenzverschleppung ist während Corona ebenfalls politisch genehmigt. Das Gaststättengewerbe wird allerdings selbst mit Subventionen die Coronakrise nicht überstehen. Corona wird dem Volk noch viel Geld kosten, denn die jetzt geleisteten Subventionen muss das Volk zurückzahlen.

Corona geht irgendwann vorbei, doch die Schäden durch den GRÜNEN Klimawahnsinn bleiben dauerhaft. Die Autoindustrie wird durch den Klimawahn, nicht durch Corona, erheblich geschadet und viele Menschen werden ihre Arbeitsplätze verlieren.

Die Politik will alles gleichzeitig, die Kohle- und Atomkraftwerke abschaffen und den Verkehr elektrifizieren. Der Strombedarf wird dadurch erheblich gesteigert; Schätzungen besagen um ca. 20 Prozent. Anders ausgedrückt ist die Politik froh, dass die Volksmasse immer noch in der Mehrheit, trotz immenser Subventionen, den konventionellen Antrieb bevorzugt. Würden bereits heute alle auf E-Fahrzeuge umsteigen, würde die Stromversorgung zusammenbrechen (Blackout) und viele Menschen die heute der Politik blind vertrauen, wären jäh aus ihrem gedankenlosen Vertrauen erwacht.

Nun gewährt die Politik für E-Autos hohe Subventionen, für jeden Käufer 9.000 Euro. Doch für viele potentielle Kunden, die E-Fahrzeuge kaufen würden, hapert es an den Lademöglichkeiten. Die Ladeinfrastruktur ist nicht vorhanden, so bleibt die E-Mobilität nur denen vorbehalten die ein eigenes Haus besitzen oder Lademöglichkeiten in Tiefgaragen, ggf. auch auf eigenen Parkplätzen, in Anspruch nehmen können. Dazu kommen geringe Kilometerleistungen mit einer Akkufüllung und relativ lange Ladezeiten. Noch sind die Preise für E-Autos ziemlich hoch und trotz der 9.000 Euro Kaufprämie immer noch teurer als ein vergleichbarer Benziner.

Weil die Politik diese Problematik auch kennt, kam sie auf die Idee Plug-in Hybride ebenfalls zu subventionieren. Nicht mit der vollen Kaufprämie, doch immerhin mit 7.500 Euro. Plug-in Hybride haben zwei Motoren, einen elektrischen- und einen benzinbetriebenen Motor. Sie können über das Ladekabel an einer Ladesäule „Strom tanken“ oder an der Tankstelle Benzin. Wird der Plug-in Hybrid jedoch mit Benzin gefahren, hat dieser die gleiche oder sogar höhere, wegen dem Mehrgewicht durch 2 Motoren und Batterie, Emissionen als ein konventioneller Benziner. Wenn also der Plug-in Hybrid CO2 einsparen soll, aus diesem Grund gibt es die Prämie, müsste dieser stets im Elektromodus fahren. Doch die Käufer tun dies nicht, weil die Lademöglichkeiten fehlen oder oftmals der Ladevorgang zu lange dauert. Autohändler die nach 2 oder 3 Jahren einen Leasing Plug-in Hybrid zurück nahmen, fanden das Ladekabel unbenutzt im Kofferraum. Hier stellt sich die Frage was so eine Förderung bezwecken soll, den CO2 Ausstoß verhindert sie jedenfalls nicht. In diesem Fall kann man es Veruntreuung von Steuergeldern nennen, weil die Subvention den Zweck nicht erfüllt.

Wie irreführend die politische Subventionsvergabe ist, beweist die Nichtförderung von Hybridfahrzeugen. Hybridfahrzeuge haben ebenfalls 2 Motoren, einen Elektrischen und einen Benziner. Fehlen tut die Stromlademöglichkeit, es gibt keinen Ladekabelanschluss. Hier wird die Batterie ausschließlich von dem Benzinmotor geladen und der Elektromotor hilft z.B. beim Anfahren, immer dort wo der Benzinmotor die größte Leistung benötigt und den höchsten CO2 Ausstoß hat. Auch besteht die Möglichkeit bei voll geladener Batterie kürzere Strecken nur mit dem elektrischen Antrieb zurückzulegen, was insbesondere im Stadtverkehr möglich ist. Moderne Hybridfahrzeuge kommen mit einem Spritverbrauch von ca. 3 bis 4 Litern, je nach Fahrweise, auf 100 Kilometer aus. Im Ganzen betrachtet sind die CO2 Werte bei einem Hybrid wesentlich geringer als bei einem Plug-in Hybrid, doch die Politik verweigert hier die Subventionierung.

Gescheit gerechnet wäre jedoch ein moderner Diesel immer noch die preiswerteste und emissionsniedrigste Lösung. Mit entsprechender Abgasanlage und den bereits verfügbaren neuen Kraftstoffen wären die CO2 Emissionen noch niedriger als bei den Hybridfahrzeugen. Doch leider wollten unsere Politiker den Diesel mit Macht zerstören, anstatt stetig weiterzuentwickeln. Genauso wie die Politiker die emissionsfreie Kernenergie, die eine sichere und preiswerte Stromerzeugung ermöglicht, nicht weiterentwickeln wollten. Obwohl heute auf die Lagerung der Brennstäbe weitestgehend verzichtet werden könnte, weil auch der atomare Abfall der Weiterverwendung zugeführt wird. Aber was soll man von Politikern erwarten, die den Strom im Netz speichern und Kobolde in den Batterien haben.

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