Die Corona-Hysterie – nur noch der letzte Sargnagel zur weltumspannenden Diktatur?

Von Gastautor Klaus Rißler

Im kürzlich veröffentlichten Beitrag vom 4. Oktober 2020 wurde die Hypothese aufgestellt, dass wir bereits jetzt in quasi totalitären Systemen leben, was in Anbetracht der diktatorisch agierenden EU-Kommission langsam aber sicher wohl für die meisten Staaten der EU gelten dürfte und ganz besonders auch für Deutschland, welches sich ja als „das“ demokratische Musterland schlechthin hält, nach dessen Pfeife alle anderen zu tanzen hätten.

Aber auch der größte Teil der restlichen Welt scheint zumindest mental vom angeblich ach so brandgefährlichen und todbringenden Corona-Virus „Infiziert zu sein und fährt ebenfalls auf Totalitarismus ab.

Viele Leser mögen sich fragen, wieso der Autor diese geradezu utopische und verschwörungstheoretisch anmutende Ansicht vertritt. Hierzu muss jedoch bemerkt werden, dass die neue Diktatur auf solch leisen Sohlen daherkommt und man sich ihrer erst dann gewahr wird, wenn es bereits zu spät ist. Dennoch bahnt sie sich gerade im Verlauf der Corona-Hysterie unaufhaltsam ihren Weg.

Zumindest in Europa kann man m. E. den Beginn einer „neuen“ Diktatur bereits mit der Einführung des Euro als gültigem Zahlungsmittel sowohl im Bargeld- als auch bargeldlosen Zahlungsverkehr auf den 1. Januar 2002 festlegen.

Im Falle einer Volksabstimmung in Deutschland, hätte es wohl eine klare Entscheidung gegen die neue „Kunstwährung“ gegeben.

Das neue Zahlungsmittel wurde vor allem auf Druck von Frankreichs Präsident François Mitterand ins Leben gerufen, um das nach der Wiedervereinigung befürchtete wirtschaftliche Übergewicht Deutschlands unter „Kontrolle“ halten zu können. Unter der Prämisse, dass eine Vereinheitlichung der Währung den Zusammenhalt innerhalb der Beitrittsstaaten zur europäischen Währungsunion stärken werde, gelang es, im Laufe der Zeit die Mehrheit der Staaten der Europäischen Union für das neue „Währungskonstrukt“ zu ködern, ja sogar regelrecht dafür zu begeistern, da sich die daran teilnehmenden Staaten allesamt große wirtschaftliche Vorteile versprachen.

Leider erwies sich diese Hoffnung als Trugschluss, denn nicht der Zusammenhalt und das einvernehmliche Zusammenleben innerhalb der Eurozone wurde erreicht, sondern die Staaten der südlichen und der nördlichen „Euro-Hemisphäre“ drifteten immer weiter auseinander. Es war eben von vorn herein nahezu unmöglich, die völlig unterschiedlichen Wirtschaftsräume der „Nordstaaten“ und „Südstaaten“ zu einer auch über eine längere Zeitspanne funktionierenden Einheit zusammenzuführen. Man wusste dies auch bzw. hätte es eigentlich auch wissen müssen. Ja, es war von vorn herein eine politische Utopie, etwas zusammenführen zu wollen was, schlicht und ergreifend, zumindest währungspolitisch, eben einfach nicht zusammen gehört und wohl künftig auf nicht absehbare Zeit auch nicht zusammengehören wird.

Die warnenden Stimmen vieler kompetenter Wirtschaftswissenschaftler und Wirtschaftsjuristen, nach deren Expertise noch viele Jahre, vielleicht sogar auch noch Jahrzehnte, ins Land hätten fließen müssen, um nur eine einigermaßen vertretbare Angleichung der unterschiedlichen wirtschaftlichen Niveaus zu erreichen, wurden schlichtweg vom Tisch gewischt.

Weitere diktatorische Maßnahmen seitens der EU-Kommission ließen allerdings noch eine Reihe an Jahren auf sich warten und dürften sich auf die sogenannte Finanzkrise zwischen 2007 – 2009 rückdatieren lassen, die sich in Wirklichkeit bald als Krise der zu diesem Zeitpunkt bereits in steigender Erosion befindlichen politischen Systeme erwies. Im Verlauf derer wurde den Menschen ein quasi neues monetäres System aufgezwungen, infolge dessen sie durch eine strikte „Nullzinspolitik“ in erheblichem Ausmaß ihrer Ersparnisse beraubt, d. h. „kalt“ enteignet wurden, zumal es ja auch nicht mehr gelang, die Inflation via Zinsgewinn aufzufangen. Man hatte dabei jedoch vor allem die Genesung der maroden Bankensysteme im Blickfeld und weniger die Menschen, welche man bedenkenlos über die Klinge springen ließ.

Zumindest in Deutschland dürfte in absehbarer Zeit aber auch mit Zwangshypotheken auf Grundeigentum zu rechnen sein, zumal, was jedoch vehement bestritten wird, diesbezügliche Gesetzesvorlagen bereits seit Jahren in den Schubladen der Ministerien schlummern. Denn anders lassen sich die durch nichts gedeckten billionenschweren Schuldenberge weder abbauen noch reduzieren.

Als Folge der wirtschaftlichen Ungleichheit, die angesichts der sogenannten Finanzkrise umso deutlicher in Erscheinung trat, wurden gleich mehrere „Südstaaten“ der gestrengen Kontrolle der EU-Kommission, sprich deren sogenannter „Troika“ unterstellt, was teilweise recht einschneidende und geradezu diktatorische Maßnahmen für die Menschen zeitigte, die man unter Beibehaltung der dortigen nationalen Währungen geflissentlich hätte vermeiden können. Die Leidtragenden in diesen Staaten waren wie immer in solchen Fällen, die kleinen Leute.

Vor diesem Hintergrund war es eigentlich auch keine Überraschung mehr, dass gerade die „Südstaaten“ der Eurozone besonders hart unter den Folgen der Systemkrise zu leiden hatten und selbst nach mehr als 10 Jahren immer noch darunter leiden. Und dann tauchte auch noch die Corona-Hysterie am Firmament auf und riss alle nur noch weiter in den Abgrund.

Und, wie sollte es anders auch sein, wurden alle diesbezüglichen Entscheidungen nicht nur vom deutschen „Scheinparlament“, sondern auch noch durch die demokratisch nicht legitimierte EU-Kommission abgesegnet. Die entmündigten und geprellten Bürger hatten sich lediglich noch dem Diktat des Großkapitals und der internationalen Hochfinanz zu fügen, ohne entscheidend dagegen aufbegehren zu können. Sieht so Demokratie aus ?

Doch damit noch längst nicht genug. Zumindest in Deutschland wurde als völlig überstürzte Handlung im Gefolge der Havarie im japanischen Fukushima im März 2011 nach altbewährter sozialistischer Sitte à la frühere DDR die Energiewirtschaft de facto im Handstreich verstaatlicht.

Nur wenige Jahre später wurden dann im Rahmen einer illusionären „Klimawende“ weitere einschneidende Schritte in Richtung einer „Klima-Diktatur“ vollzogen, welche ebenfalls vom „Scheinparlament“ ratifiziert wurde.

Obwohl diese Maßnahmen keiner ernsten wissenschaftlichen Prüfung je standhalten können und es genügend warnende Stimmen gab, die auf das inhärente sowohl umweltschädliche Potenzial als auch das zu erwartende finanzielle Desaster hinwiesen, wurde auch dieses Projekt von einer mehr und mehr unter Realitätsverlust leidenden und zusehends mehr und mehr diktatorisch regierenden Physikerin namens Angela Merkel einfach im Hauruck-Verfahren durchgezogen. Sie hätte, falls sie überhaupt noch über residuelle „Kernkompetenzen“ in ihrem einstigen Metier verfügen würde, sich dem Ansinnen links-grün verblendeter Ideologen ohne jede Sachkenntnis mit Macht entgegenstellen müssen. Gegenargumente dazu wurden entweder unterdrückt oder vollends ignoriert.

Zwischenzeitlich tauchte auch noch die sogenannte „Flüchtlingskrise“ am Horizont auf, von der dann fälschlicherweise behauptet wurde, dass sie uns wie ein Blitz aus heiterem Himmel traf, was allerdings niemals der Fall war. Denn dabei handelte es sich tatsächlich um eine von langer Hand geplante Invasion an Millionen von Menschen aus vormodernen und bildungsfernen, sprich für unsere Lebensweise völlig inkompatiblen Kulturen. Denn sowohl Deutschland als auch die EU rührten schon seit vielen Jahren die Werbetrommel auf dem schwarzen Kontinent, betrieben vor allem in Westafrika Anwerbungsbüros für dort überhaupt nicht vorhandene, allerdings offenbar heiß ersehnte und äußerst kostengünstige „Fachkräfte“ für den Niedriglohnsektor und fluteten den Kontinent mit künftigen Sozialhilfeempfängern, Handyakrobaten und Analphabeten, die dem Steuerzahler zeitlebens zur Last fallen werden.

Aber auch in diese einsamen Entscheidungen wurde weder das Parlament einbezogen noch dem Willen der Mehrheit der Bürger entsprochen, sondern die Sache einfach nur in typisch Merkel-diktatorischer Manier verfassungswidrig durchgezogen, ohne dass sich die eigentlich zuständigen „Hüter“ des Grundgesetzes für verantwortlich hielten, diesem ungesetzlichen Treiben einen Riegel vorzuschieben. Wo blieben da Legislative und „Dritte Gewalt“ ?

Vor allem Deutschland erweist sich seit der Kanzlerschaft von Angela Merkel als selbsternannter „Musterknabe“ in einsamen Entscheidungen, die größtenteils, falls überhaupt je eine Abstimmung dazu erfolgte, in „Einpartei-gutsherrschaftlicher“ Art und Weise zumeist wohl gegen die Mehrheit der Bürger des Landes durchgesetzt wurde.

Die systemkonformen Medien skandierten Hurra wie einst und die Kanzlerin konnte mit gnädiger Unterstützung ihres de facto DDR-like „Einparteien-Konglomerats“ sogar alle Kritiker ihres diktatorischen Herrschaftsstils via Netzdurchwirkungsgesetz und Verboten im Sinne nur noch von ihr akzeptierter und ihrer Vorstellung von „politischer Korrektheit“ entsprechender Verlautbarungen nicht nur kaltstellen, sondern auch noch allzu oft in ihrer beruflichen Existenz erheblich einschränken bzw. auch die gesellschaftliche „Reichsacht“ über sie verhängen.

Ja, schon seit gut 10 Jahren glaubt sich Deutschland, wie bereits mehr als 100 Jahre zuvor, von der Vorsehung anscheinend dazu berufen die Welt mit allerhand pseudo-moralischem Schnickschnack, seien es Energie- Umwelt- und Klimaprobleme betreffend und seit September 2015 auch noch mit „Humanitas“ zu beglücken und merkt nicht einmal, dass die restliche Welt und das sind immerhin fast 99 %, es gar so nicht wollen.

Dennoch maßt sich das kleine Land an, die globale „Vorreiterrolle“ in Sachen Ethik und Moral zu übernehmen und glaubt in seiner grenzenlosen Hybris auch noch, nicht nur dazu im Recht zu sein, sondern dafür auch noch einen quasi „göttlichen“ Auftrag erhalten zu haben. Vielleicht sieht sich Frau Merkel nur allzu gerne in einer ähnlichen Rolle wie die mittelalterlichen Potentaten, die ihre herrschaftliche Legitimation im Sinne des Gottesgnadentums stets auf eine höhere Macht bezogen.

Kein Wunder wenn sich dagegen weltweit Widerstand regt, denn am deutschen Wesen will mit Sicherheit niemand mehr genesen, besonders dann nicht, wenn es im Gewande eines neuen „kategorischen“ humanitären Imperativs daherkommt. Man könnte auch grenzenlose „Besserwisserei“ dazu sagen, denn die Welt kann sehr gerne auf Deutschland als „globalen“ Oberlehrer verzichten.

Und als ob damit nicht schon genug wäre, brach gerade noch rechtzeitig die Corona-Hysterie über uns herein, mit Hilfe derer wieder eine neue Sau durch’s Dorf getrieben wurde. Ja, sie kam für viele „just in time“, um ihren langersehnten Anspruch auf eine neue und auf ganz anderen als demokratischen Grundsätzen beruhenden Welt- und Werteordnung endlich durchsetzen zu können.

Da dies jedoch nicht so ohne weites zu erreichen war, werden die Menschen seit mehr als einem halben Jahr im Sinne eines politisch instrumentalisierten und medienwirksam begleiteten Tsunami mit Ängsten und Lügen stetig weichgekocht und wenn sie eines Tages aus diesem Alptraum erwachen, wird es für eine Kehrtwendung bereits zu spät sein. Denn, wie es schon einmal in einem früheren Beitrag formuliert wurde, ist „nach Corona“ eben wieder „vor Corona“ (siehe dazu den Beitrag vom 26. April 2020). Die Schlange beißt sich also sprichwörtlich in den Schwanz.

Um das Feuer auch weiterhin aufrechtzuerhalten werden je nach Belieben angeblich neue „Corona-Nester“ postuliert wie z. B. gestern Wien, heute Berlin et cetera et cetera, wie bei einem Perpetuum Mobile. Das Ziel ist allerdings nur, die Menschen für künftige totalitäre Maßnahmen hin gefügig zu machen und deren Widerstand dagegen ein für allemal zu brechen.

Auf alle Fälle wird mit einem von tiefen gesellschaftlichen Verwerfungen begleiteten Dauerzustand zu rechnen sein, wie ihn dieser Kontinent in seiner Geschichte wohl noch nie erlebt haben dürfte.

Es wird demzufolge niemals wieder derselbe Zustand eintreten wie er vor der Corona-Hysterie anzutreffen war. Die Menschen werden ganz andere sein als zuvor, denn sie werden dann fortan das „Corona-Syndrom“ Gen in sich tragen, welches sie ständig an die auf sie lauernden fiktiven Gefahren erinnert und sie für alle ihnen gegenüber ergriffenen Maßnahmen gefügig macht.

Das Infektionsschutzgesetz vom März 2020, welches im Verlaufe der vergangenen Monate ohne erkennbar triftigen Grund unter Verletzung der Grundrechte stetig verschärft wurde, trägt dieselbe totalitäre Handschrift wie das „Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“ vom 24. März 1933, denn sowohl damals als auch heute gab es nie eine entsprechende Gefahr für Volk und Staat und damit auch keinen plausiblen Grund, die von der Verfassung garantierten Rechte der Bürger im Handstreich auszusetzen.

Aber auch dem kleinen Dänemark, welches sich bislang dem Druck des großen südlichen Nachbarn, betreffend dessen Restriktionen gegenüber den Menschen über Monate hinweg erfolgreich widersetzte, blieb letztendlich nichts anderes übrig als mitzuziehen. Sieht so einvernehmliche und partnerschaftliche Zusammenarbeit unter gleichberechtigten Partnern aus ? Für Merkel und Gefolgsleute wohl schon. Für diese gibt es nämlich nichts besseres, als auch die Nachbarn mit den unwiderstehlichen Segnungen des „neuen“ und moralisch geläuterten“ Deutschland zu beglücken.

Es ist übrigens schon reichlich seltsam, erkennen zu müssen, wie sich die Corona-Hysterie, welche angeblich von China ausging, ihren „Siegeszug“ durch die Welt bahnte ohne dass man wochenlang so richtig etwas davon mitbekam. Und urplötzlich brannte es mit einem Schlag quasi an allen Ecken und Winkeln des Erdballs lichterloh. Eigentlich hätte man logischerweise doch annehmen sollen, dass sich das Geschehen zuerst einmal radial um dessen „Epizentrum“ ausbreitet und sich nicht eben wie ein Blitz aus heiterem Himmel zu einem Flächenbrand ungeheuren Ausmaßes sowohl über den Pazifik als auch Atlantik und Indischen Ozean hinaus entwickelt.

Auf alle Fälle besteht Erklärungsbedarf, aber auf diesen werden wir wohl bis zum St. Nimmerleinstag warten müssen, denn wer dahintersteckt werden wir wohl niemals erfahren und können höchstens Vermutungen anstellen.

Fast tagtäglich begegnet man verunsicherten und hochgradig verängstigten Menschen. Man zwingt ihnen Maulkörbe auf, die sonst nur gefährlichen Tieren angelegt werden müssen. Man raubt ihnen damit ihre emotionalen Charakterzüge, wie Mimik, d. h. den Ausdruck von Freude, Schmerz etc. sodass sie u. a. auch kaum mehr von Bekannten zu erkennen sind und degradiert sie damit quasi zu einer anonymen Masse. Ja, sogar Kinder werden dem Maulkorbzwang unterzogen und man darf schon jetzt darüber spekulieren, welche psychischen Spätfolgen daraus erwachsen können.

Es ist m. E. völlig absurd, den Maulkorbzwang als eben unabänderlichen „Kollateralschaden“ in Kauf zu nehmen. Allerdings entspricht solch ein herdenanaloges Diktat voll und ganz dem politischen Kalkül, denn dadurch gelingt es, die Menschen erfolgreich zur völlig apathischen und widerstandslosen Manövriermasse wie anno dazumal zu formen, die sich dann auch noch geduldig wie Schafe auf die Schlachtbank führen lässt.

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