In Deutschland landet man schneller in der Klapse als man denkt…

In Deutschland wird normalerweise nicht schnell eingesperrt, gefasste Straftäter werden nach der Aufnahme ihrer Personalien oftmals sofort wieder auf „freien Fuß“ gesetzt. 193.000 offene Haftbefehle existieren in Deutschland, es sind Menschen die einfach vor Gericht oder zur Einweisung in eine Haftanstalt nicht erscheinen und sich überall frei bewegen können.

Anders jedoch funktioniert es bei psychisch gestörten Menschen, die einen Arzt aufsuchen um z.B. ein Rezept für ein Schlafmittel zu erhalten. Es sind Menschen mit unterschiedlichen Problemen, die z.B. Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes haben oder Geldprobleme, Eheprobleme, Burnout und sonstiges. Hier wird sofort nach den Gründen gefragt was die Depression auslöst und kein Schlafmittel verschrieben, sondern der Patient in die psychiatrische Behandlung geschickt. Wenn bei dem Gespräch mit dem Psychiater dann festgestellt wird das eine schwere Depression vorliegt, die Selbstmordgedanken beinhaltet, erfolgt sofort die Einweisung in eine geschlossene Psychiatrie. Somit genügt das kleine Wort „Suizid“ vollkommen aus, um in eine „Klapse“ eingesperrt zu werden.

Hierbei gilt zu bedenken, dass der Suizid keine Straftat ist und jeder begehen darf, wenn er oder sie es denn gerne möchte. Aber alleine der Suizidgedanke reicht schon aus um den Arzt die Berechtigung zu geben, mit der Diagnose „schwere Depression“, eine Person in die geschlossene „Klapsmühle“ zu schicken, was auch zwangsweise geschehen darf.

Es ist schon wundersam mit der deutschen Rechtssprechung, kleine Straftäter lässt man einfach laufen, etwas größere Straftäter erhalten Bewährung und 193.000 bereits verurteilte Straftäter wandeln unerkannt und unbehelligt einfach quer durch Deutschland. Aber unbescholtene Bürger, die von einer schweren Depression befallen sind und keinem anderen Menschen das geringste Leid zufügen, können einfach und sofort zwangsweise in eine geschlossene Anstalt eingesperrt werden.

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