75. Geburtstag der CDU – „Arbeit zum Wohle unserer Parteifunktionäre“

Bundespräsident Steinmeier (SPD) gratuliert die CDU überschwänglich zu ihrem 75. Geburtstag; „Arbeit zum Wohle unseres Landes“, titelt RT-Deutsch.

Zum einem beweist Steinmeier hiermit, dass CDU und SPD unter Merkel bereits zusammen gewachsen sind und zum anderem hat Steinmeier schließlich den am höchsten durch dem Steuerzahler subventionierten Versorgungsposten, den die BRD zu bieten hat, mit den Stimmen der CDU erhalten.

Wenn man bei der CDU nach fähigen Spitzenpolitikern sucht, muss man schon bis Adenauer und Erhardt zurückgehen. Sie vollzogen den Wirtschaftsaufschwung nach dem Krieg, doch es waren weniger die damaligen Politiker, sondern das fleißige deutsche Volk, dass den wirtschaftlichen Aufschwung vollbrachte. Das zeigte sich schon an dem damaligen Wirtschaftsminister Ludwig Erhardt, der als Havanna Zigarrenraucher und übergewichtigen Politiker das fleißige deutsche Volk zum „maßhalten“ aufforderte. Was sich danach so alles bei der CDU als Spitzenpolitiker oder Kanzler rumtummelte, ist kaum einer Rede wert. Kiesinger wurde Kanzler als ehemaliges NSDAP Mitglied und Kohl der Wiedervereinigungskanzler ohne eigene erbrachte Leistung. Das Kohl der Wiedervereinigungskanzler wurde, hatte er lediglich den Umstand zu verdanken, dass er zu diesem Zeitpunkt eben Kanzler war. Die Wiedervereinigung war das Werk von Gorbatschow im Zusammenhang mit dem einhergehenden Zerfall der UDSSR. Des Weiteren haben wir insbesondere Kohl den Euro und die damit verbundene Abschaffung der DM zu verdanken, er tauschte eine stabile Währung gegen eine Schwammige ein, die heute Negativzinsen und Wertverluste schreibt. Bei der SPD, die nach Kiesinger mit Brandt den ersten eigenen Kanzler stellte, bleiben nur die Ostverträge und die Guillaume-Affäre in Erinnerung, die Brandt zum abdanken zwang. Der 2. SPD Kanzler Helmut Schmidt, war meiner Meinung nach der beste Kanzler den Deutschland je hatte. Sein Problem war allerdings, dass er der falschen Partei angehörte.

Nach dem Dauerkanzler Kohl übernahm SPD Schröder die Kanzlerschaft, sein Markenzeichen war der Sozialabbau auf breiter Front. Der Agenda Kanzler führte Hartz-4 ein und kürzte die Renten bei gleichzeitiger Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Er schuf prekäre Arbeitsverhältnisse mit dem Ziel durch Auslagerung und Leiharbeit die Löhne und Gehälter extrem zu senken. Ausgerechnet ein SPD Kanzler, der eigentlich für die Arbeiter sein sollte, absolvierte die größten Sozialeinschnitte die Deutschland je gesehen hatte. Nach Schröder kam die nächste CDU Dauerkanzlerschaft in Form von Frau Merkel, einer ehem. FDJ-Sekretärin. Es lief anfangs blendend für Merkel, die Wirtschaft boomte und sie brauchte, außer Aussitzen, gar nichts zu machen. Die Früchte des enormen Sozialabbaus unter Schröder, erntete jetzt Merkel. Weil es mit der Wirtschaft so gut lief und die Arbeitslosenzahlen immer niedriger wurden, überfiel Merkel spätestens in ihrer 3. Kanzleramtszeit ein gewisser Drang von Größenwahn. Schon längst kümmerte sich Merkel nur noch um die Welt und nicht mehr um Deutschland. Ab 2015 öffnete sie alle Schleusen und Millionen Armutseinwanderer konnten unkontrolliert nach Deutschland einreisen. Der Migranten Aufnahmedrang hält bis heute an, immer kann noch jeder einreisen der nur das Wort „Asyl“ aussprechen kann. Jeder bekommt lebenslange Sozialhilfe und kostenlose Wohnungen, auch die Familien können selbstverständlich nachkommen und werden lebenslang vom Steuerzahler versorgt. Nach vielen Jahren des Wirtschaftsaufschwungs, dessen Grundlage Schröders Agenda 2010 war, dachte Merkel allerdings nicht im Traum daran die Schröder Sozialkürzungen zurückzunehmen, damit große deutsche Volksteile nicht verarmen. Frau Merkel holte lieber immer wieder neue Sozialeinwanderer in das Land, um diesen die bei dem deutschen Volk eingesparten Sozialleistungen zu schenken. Jetzt in der Corona-Krise wird nicht anders verfahren, auch hier werden Hunderte an Milliarden in der EU verteilt und reichen Konzernen hinterher geworfen. Insolvenzen von kleinen deutschen Unternehmen interessieren dabei wenig. Auch wenn die Politiker nur sagen was sie an Milliarden verschenken und nie wer das zurück zahlen muss, so wird trotzdem die gesamte Zeche der Steuerzahler blechen müssen. In Form von höheren Steuern, die dann als Klimasteuern deklariert sind, sowie höhere Verbraucherpreise, höhere Sozialabgaben, Negativzinsen etc..

Es ist müßig über die nachfolgende Politikergeneration nachzudenken, hier reicht bereits ein Blick in die Parteien und ihren Jugendorganisationen. Besonders bedenklich sieht es hier bei der SPD und den GRÜNEN aus. Man stelle sich einen Kevin Kühnert als Kanzler mit einer Luisa Neubauer als Vizekanzlerin vor, nur das reine Vorstellungsvermögen lassen hierbei bereits die Nackenhaare zu Berge stehen. Viel besser sieht es bei der CDU allerdings auch nicht aus, die heranwachsende Politikergeneration will die heutige Politikergeneration nochmals an persönlicher Macht- und Geldgier toppen.

Als Fazit bleibt festzustellen, dass der Slogan zum 75. Geburtstag der CDU „Arbeit zum Wohle unseres Landes“ etwas daneben liegt. Passender und zielgerichteter wäre „Arbeit zum Wohle unserer Parteifunktionäre“, dann wäre der Nagel wenigstens auf den Kopf getroffen.

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