Politische Logik; lieber Menschen einsperren und quälen, als Sterbehilfe zu erlauben

Tod und sterben scheint in Deutschland ein absolutes Tabuthema zu sein, dabei gehört es zum Leben dazu. Jeder Mensch weiß auch das er sterben muss, verdrängt die Tatsache aber weitestgehend aus dem Bewusstsein. In der Corona-Krise schockten die Medien und Politiker mit Toten und Massensterben, wobei viele Fotos und Filmchen aus irgendwelchen Archiven stammten, die mit der aktuellen Wirklichkeit wenig gemein hatten. Es sollte grausam aussehen und die Gefährlichkeit des Corona-Virus überdimensional darstellen, weil der Tod das beste Schockmittel darstellt. Ist der Tod ansonsten ein politisches Tabuthema, so sollte die bildliche Darstellung von Leichen für die politischen Beschlüsse zum Lockdown und Shutdown die notwendige Akzeptanz in der Bevölkerung herbeiführen.

Nun ist es so, dass die meisten Menschen Angst vor dem Tod haben. Hiervon haben wiederum die meisten Menschen Angst vor einen qualvollen Tod, der politisch und kirchlich erwünscht ist. Politiker, die sich ja bekannter Weise anmaßen über die Menschen zu bestimmen und auch über Leben und Tod entscheiden wollen, verweigern die aktive- sowie passive Sterbehilfe und „befehlen“ somit den qualvollen Tod. Hierbei wird das selbstbestimmte Sterben von ein paar geld- und machtgeilen Politparasiten für die Masse der Menschheit einfach verboten.

In der Corona-Krise meinten die Politiker ältere Menschen besonders zu schützen, indem sie anordneten alte Menschen in Wohnungen und Altenheime einzusperren. Alte sollten keine Kontakte haben und möglichst in ihren Zimmern in absoluter Isolation dahinvegetieren. Kein Politiker kam auf die Idee den älteren Menschen ein Selbstbestimmungsrecht einzuräumen, was sie denn wirklich gerne möchten. Viele Ältere, die wissen das ihre Lebensuhr bald abgelaufen ist, möchten ihre letzten Monate in Freiheit und Selbstbestimmung erleben. Sie möchten „lebend“ und nicht „eingesperrt“ die knappe Zeit bis zum unausweichlichen Tod verbringen. Wenn das Leben dann eben ein paar Monate früher endet, ist es vielen Alten egal. Hier wäre dann die Sterbehilfe, die Politiker verbieten, angebracht um den qualvollen Erstickungstod zu umgehen.

Deutschland benötigt dringend ein Selbstbestimmungsrecht für das Sterben, damit Politiker nicht einfach Menschen „wegsperren“ können und zusätzlich ein langes, qualvolles Sterben anordnen. Jeder sollte das Recht für einen schmerzfreien Tod erhalten und den Zeitpunkt dazu selbst bestimmen können. Passive- und aktive Sterbehilfe muss ein Grundrecht sein und darf nicht hirnrissigen politischen- oder religiösen Vorgaben unterliegen.

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