Deutschland wird von den Nachfolgern der NSDAP regiert

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

In Deutschland soll alles entnazifiziert werden, ob die Namen von Kasernen, oder von Strassen, alles was einen Bezug zu „Nazideutschland“ hat muss weg, damit die Nachfolgeparteien der 1945 von den Alliierten verbotenen Hitlerpartei NSDAP nicht an ihre Vergangenheit erinnert werden und
sie politische Gegner, die nie etwas mit der Hitlerpartei zu tun hatten, als Nazis beschimpfen können. Objektiv betrachtet müssten sich die von Nazis gegründeten und über viele Jahre dominierten Parteien sofort auflösen, weil sie sich selbst zu keinem Zeitpunkt entnazifiziert haben, sondern die NSDAP Kriegsverbrecher auch heute noch verehren.

Drei ehemalige Bundespräsidenten (Karl Carstens CDU, Heinrich Lübke CDU, Walter Scheel FDP waren NSDAP Mitglieder, der vierte Bundespräsident Richard von Weizsäcker verteidigte seinen Vater Ernst von Weizsäcker, den Staatssekretär von Adolf Hitler vor dem Nürnberger Kriegsverbrechertribunal) und auch der ehemalige Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger gehörte zu Adolf Hitlers Parteigenossen, was auch auf den ehemaligen Präsidenten des deutschen Bundestages, Richard Stücklen, (CSU Mitglied) zutrifft. Am Kabinettstisch des SPD Bundeskanzlers Willy Brandt saßen ein Dutzend Hitlergenossen und wie innig die Nachfolger der NSDAP ihre Hitlergenossen verehrten ist daran zu erkennen, dass sie das NSDAP Mitglied Alfred Dregger zum Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU machten. Der Nazirichter Hans-Karl Filbinger, der wenige Tage vor dem Ende des zweiten Weltkriegs noch Soldaten wegen Fahnenflucht zum Tode verurteilt hat war in „Ba-Wü“ Ministerpräsident und bis zu seinem Ableben in 2007 Ehrenmitglied der CDU.

Mit Wirtschaftsminister Karl Schiller brachte die SPD einen strammen Nazi und SA Genossen in die bundesdeutsche Regierung ein, die FDP steuerte den Außenminister Hans-Dietrich Genscher bei und die grüne Pädophilenpartei berief das NSDAP und SA Mitglied Werner Vogel in den NRW Landesvorstand. In den ersten Jahrzehnten der BRD bestanden die Regierungen, der Bundestag und auch die Landtage zu einem Großteil aus echten Nazis, die in vielen Bundesländern auch die Ministerpräsidenten stellten und die Ämter und Behörden waren ebenfalls mit ehemaligen NSDAP Mitgliedern durchseucht. Es ist doch wohl der pure Sarkasmus, wenn die Nachfolger der Nazis, die ihre Herkunft verleugneten um in Deutschland wieder regieren zu können und der deutschen Bevölkerung eine demokratische Gesinnung vorheucheln, demokratischen Politikern ihre „Geburtsurkunden“ in die Tasche schieben und sie als Nazis bezeichnen, die ehemaligen Hitlergenossen saßen bis zu ihrem Exitus als hoch geschätzte Politiker der BRD in Amt und Würden und wer die Wahrheit über das Nazipack verbreitet, das mitverantwortlich für die von Hitler begangenen Kriegsverbrechen ist, die von den Nachfolgern der Nazis auf jeder Trauerfeier dem deutschen Volk und nicht ihren Parteigenossen anlasten, wird als Volksverhetzer eingestuft. Seit der Gründung der beiden deutschen Staaten in 1949 wird der deutschen Bevölkerung eine satirische Politposse vorgespielt und das deutsche Volk macht als Statisten freudig mit, die CDU Nazis „bekämpfen“ in Wahlkämpfen die SPD Nazis und die FDP Nazis die in LINKE umgetauften SED Nazis und die „bekämpfen“ CSU Nazis und alle zusammen können sich auch heute noch von den noch nicht verstorbenen Ehrenmitgliedern ihrer Nazi Nachfolgeparteien beraten lassen.

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One Reply to “Deutschland wird von den Nachfolgern der NSDAP regiert”

  1. Warum schreibt niemand einmal ein Buch über diese alten Nazis im „neuen demokratischen Gewand“ ?
    Ich erinnere nur an das Buch mit dem Titel „Karrieren im Zwielicht“ von Norbert Frei aus dem Jahr 2001, das sich allerdings hauptsächlich mit dem Medizinern und Juristen des Tausendjährigen Reiches auseinandersetzt. Politiker scheinen dagegen weitgehend tabu zu sein. Es wäre gut, diese auch einmal mit allen Funktionen im damaligen NS-Staat zu nennen. Aber es gilt auch hier das altbekannte Sprichwort „Bonzen gingen, Bonzen kamen, in Ewigkeit Amen“.

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