Alte wegsperren und leiden lassen, Corona macht’s möglich…

Politiker, die sich gerne als Volksvertreter bezeichnen, sollten vielleicht mal des Öfteren hinterfragen, wen sie eigentlich vertreten. Selbst über den Tod wollen die Politiker entscheiden, obwohl die meisten Menschen nicht den Tod fürchten, sondern lediglich das qualvolle Sterben und den qualvollen Weg dorthin. Ab einem gewissen Alter wird es jedem bewusst sterben zu müssen, nur quälen wollen sich auch nicht die Alten. Doch selbstbestimmtes Sterben darf nicht sein, über Leben und Tod dürfen nur die Politiker bestimmen.

Die Politik gibt in der Corona-Krise Hunderte Milliarden Euro Steuergelder aus, ruiniert die komplette Wirtschaft, treibt Gewerbetreibende in die Insolvenzen und zahlt zig Milliarden Euro Kurzarbeitergeld. Lässt praktisch das ganze Leben still stehen und nach der Corona-Krise ist nichts mehr so wie es vorher war. Zerstörte Branchen und viele Arbeitslose, dazu folgen zwangsläufig höhere Steuern, höhere Inflationsraten, Strafzinsen und Geldentwertung. Alles mit dem politischen Vorwand leben zu schützen. Natürlich ist Lebensschutz wichtig, aber wollen die sogenannten Risikogruppen, und nur darum geht’s, überhaupt von der Politik geschützt werden?

Die Gesellschaft solle “Menschen über 65 Jahre aus dem Alltag herausnehmen“, sagt der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne). Man solle “die Risikogruppe der Älteren isolieren”, sagt auch sein Düsseldorfer Amtskollege Thomas Geisel (SPD). Bedeutet nach Meinung dieser Politiker, dass 17,8 Millionen Menschen in Deutschland „wegzusperren“ sind, nicht mehr an dem Leben teilnehmen sollen und in ihren Wohnungen oder Heimen an Vereinsamung elendig zugrunde gehen. Ca. 3,4 Millionen Menschen sind in Deutschland pflegebedürftig, 1,7 Millionen werden zu Hause gepflegt, 850.000 erhalten zusätzliche Unterstützung durch Pflegedienste und weitere 850.000 leben in Pflegeheimen. Über 1 Million pflegebedürftiger Menschen ist über 80 Jahre alt und wissen das ihr Leben bald vorbei ist. Von den über 80 jährigen Pflegebedürftigen, aber auch von den noch unter 80 jährigen Pflegebedürftigen befinden sich gewiss Menschen die so nicht leben möchten, ihre Angst ist nicht der Tod, sondern der Weg dorthin. Vor was sollen diese Menschen weggesperrt werden? Wer unter Qualen lebt, sich nicht eigenständig helfen kann, stets auf die Hilfe anderer angewiesen ist, hat nur Angst vor den Qualen, aber nicht vor dem Tod. Warum also die komplette soziale Isolation, warum das Leben politisch gewünscht noch grauenvoller gestalten, als es ohnehin schon ist? Diese Menschen haben keine Angst vor Corona, sie wünschen lediglich die ersehnte Sterbehilfe zur Vermeidung unnötiger Qualen, die jedoch die Politik ebenso verwehrt. Zumindest sollten alle älteren Menschen gefragt werden was sie wollen, in die absolute Isolation damit sie an Vereinsamung sterben, oder eben das Risiko einer Corona Infizierung eingehen zu wollen. Eine andere Frage müsste gleichzeitig lauten, ob der qualvolle Tod erwünscht ist, oder die medikamentöse Sterbehilfe. Selbstbestimmung sollte auch noch im Alter Geltung haben und nicht irrsinnige politische Vorgaben.

Die politischen Corona Beschlüsse sind im Allgemeinen oft nicht nachvollziehbar, widersprüchlich und zusätzlich in den Bundesländern uneinheitlich.

Sturheit Starrsinn und Rechthaberei – Der lange Weg zurück.

Die Bürger sind verunsichert, sie haben Angst. Nicht mal so sehr vor dieser Pandemie, sondern vor den Auswirkungen der Beschlüsse die, die Länder und die Bundesregierung auf den Weg gebracht haben.

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