Spendenausfall soll aus Steuergeldern finanziert werden…

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

Burcan Kesici, der Boss des Islam-Rates-für-Deutschland fordert von der Bundesregierung, dass der Spendenausfall von rund 2.350 islamischen und 240 islamorientierten Gemeinden aus der Staatskasse beglichen wird, weil die Moscheen während der Corona Krise geschlossen sind und die Gläubigen demzufolge nicht zu den Gebeten (explizit zum Freitagsgebet) erscheinen und deshalb auch nicht spenden können, wogegen die christlichen Kirchen keine Einbußen haben, weil die Kirchensteuer vom Staat kassiert wird.

Die von ihm aufgemachte Rechnung klingt plausibel, 23,6 Millionen Katholiken zahlen 6,09 Milliarden Euro und 21,9 Millionen Evangelisten zahlen 5,67 Milliarden Euro über den Staat an die beiden christlichen Glaubensorganisationen ein, was einem Mittelwert von 302,42 Euro pro Gläubigen ergibt.

Die 2.590 islamischen und islamorientierten Gemeinden verfügen über 9,1 Millionen Mitglieder, die mindestens genau so viel spenden, wie die christlichen Kirchen an Kirchensteuer kassieren, demzufolge müsste der deutsche Finanzminister 2,752 Milliarden Euro an die Gemeinden zahlen, um den durch die Corona Krise entstandenen Spendenverlust auszugleichen, objektiv betrachtet verlangt der Chef des Islam-Rates den Ersatz zu Recht, denn es war ja nicht Mohammed, der eine Schließung der Moscheen angeordnet hat, sondern die deutsche Bundesregierung und wenn Großkonzerne wie „Adidas“ und „Deichmann“ etc. keine Miete mehr zahlen, weil ihre Filialen auf staatliche Anordnung geschlossen wurden haben auch die islamischen und islamorientierten Gemeinden ein Anrecht auf Schadensersatz, oder irre ich mich da???

Die deutschen Unternehmen sind zwar noch nicht auf die Idee gekommen, ihre Umsatz- und Gewinnverluste gegenüber der Bundesregierung geltend zu machen, weil die von ihr ergriffenen Maßnahmen in Sachen „Corona-Epidemie“ sehr weit oberhalb der Verhältnismäßigkeit liegen, doch was nicht ist, kann ja noch werden, denn wenn sich die Viren in heiße Luft aufgelöst haben und die Weltwirtschaft in Schutt und Asche liegt, wird es bestimmt Personen und Institutionen geben, die im Nachhinein untersuchen, wer für diesen „Supergau“ verantwortlich ist und dabei werden (sinnbildlich gesprochen) sicherlich „ein paar Köpfe“ rollen, die heute stolz darauf sind, dass sie ihre Macht vollumfänglich realisiert und die Bevölkerung wie Strafgefangene behandelt haben.

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.